Obdachloser erst fast angezündet, dann von Bus tot gefahren

Das schlimme Schicksal des Uwe W. bewegt ganz München

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München - Uwe W. war obdachlos. Jetzt ist er tot. Er ist der Mann, der am Donnerstag am Rotkreuzplatz unter den Anhänger des Linienbusses 53 geraten war. Vor fünf Wochen wäre er beinahe angezündet worden.

Jetzt kamen neue Details zum tragischen Schicksal des 51-Jährigen ans Licht. Wie die Münchner tz berichtet, hatte zu Lebzeiten kaum jemand Notiz von ihm genommen. Plötzlich bewegt Uwe W. jedoch die ganze Stadt und die Region: Vor fünf Wochen hatten zwei Italiener "aus Jux und Tollerei" versucht, den auf einer Bank im Hauptbahnhof schlafenden Mann anzuzünden.

Gestürzt, überrollt, eingeklemmt

Doch wie konnte es fünf Wochen später zu dem fürchterlichen Unfall kommen? Laut tz war der Tote erst am Mittag des Unglückstages nach einer mehrtägigen Behandlung aus einem Krankenhaus entlassen worden - nüchtern! Knapp fünf Stunden später, gegen 17.45 Uhr, taumelte Uwe W. jedoch schwer betrunken durch die Leonrodstraße. Er wollte dort offenbar in einen Bus mit Anhänger einsteigen. Allerdings war dort keine Haltestelle, sondern der Bus wartete dort lediglich an einer roten Ampel. Uwe W. lehnte sich die geschlossene Tür. Als der Bus anfuhr, stürzte er laut tz in den Spalt zwischen Heck und Anhänger. Er wurde überrollt und eingeklemmt.

Die Rettungsaktion gestaltete sich laut der Zeitung schwierig: Dennoch gelang es kräftigen Männern, den Anhänger anzuheben und schwerstverletzten Uwe W. herauszuziehen. Eine Reanimation blieb jedoch ohne Erfolg. Am Ende blieben von Uwe W. nur noch eine leere Weinbrandflasche und einer seiner Schuhe zurück...

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Quelle: rosenheim24.de

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