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Einschreiten im Notfall

Polizisten dürfen umsonst mit Bus und Bahn fahren - trauriger Anlass ist ein Münchner Fall

Für mehr Zivilcourage: Polizisten in Uniform dürfen in Bayerns Bahnen und Bussen umsonst mitfahren. Dafür greifen sie bei Konflikten ein - auch nach Dienstschluss.
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Für mehr Zivilcourage: Polizisten in Uniform dürfen in Bayerns Bahnen und Bussen umsonst mitfahren. Dafür greifen sie bei Konflikten ein - auch nach Dienstschluss.

Schon seit 2009 gibt es in Bayern die Regelung, dass Polizisten kostenlos mit Bus und Bahn fahren dürfen. Anlass für die Regelung war ein tragischer Fall in München.

München - Polizisten in Uniform dürfen in Bayerns Bahnen und Bussen umsonst mitfahren - und sorgen dort nach Einschätzung von Innenminister Joachim Herrmann (CSU) für mehr Sicherheit. „Denn unsere Polizistinnen und Polizisten schreiten im Notfall sofort ein, auch außerhalb des Dienstes“, sagte Herrmann laut Mitteilung am Donnerstag in München. 

In Zügen der Deutschen Bahn in Bayern und im Bereich des Münchner Verkehrsverbundes schritten Polizisten 2017 in 2232 Fällen ein - dabei wurden 74 Menschen festgenommen und in 66 Fällen erste Hilfe geleistet. Die Polizisten in Uniform unterstützen das Zugpersonal beispielsweise, wenn Schwarzfahrer ertappt werden oder Betrunkene und Randalierer Ärger machen. Das Sicherheitsgefühl bei Fahrgästen und Personal erhöhe sich dadurch deutlich, betonte Herrmann.

Polizei Bayern: Sie greifen ein, auch wenn sie dienstfrei haben 

2009 hatte das Innenministerium mit den bayerischen Verkehrsunternehmen die Vereinbarung getroffen, dass Polizisten, die Uniform tragen, kostenlos die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen dürfen. Im Gegenzug greifen die Beamten bei Konflikten und Notfällen ein - auch wenn sie offiziell gerade dienstfrei haben. Grund für die Regelung war der Tod des Geschäftsmanns Dominik Brunner an einem S-Bahnhof bei München. Er wollte Schüler vor gewalttätigen Männern schützen und kam dabei selbst um.

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dpa/Glomex

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