Nationalpark Berchtesgaden

Gericht: Freistaat muss Bäume nicht beseitigen

München/Berchtesgaden - In einem Streit um umgestürzte Bäume im Nationalpark Berchtesgaden ist am Oberlandesgericht München das Urteil gefallen. Die Stämme müssen nicht vom Freistaat Bayern entfernt werden.

Ein Landwirt hatte geklagt. Er hatte seine Weiderechte auf drei Almen im Nationalpark durch die herumliegenden Bäume stark beeinträchtigt gesehen. Der Landwirt hatte kritisiert, dass die herumliegenden Bäume unüberbrückbare Barrieren für sein Vieh darstellen. Allerdings hatte er seine Berufung gegen ein Urteil des Landgerichts Traunstein schließlich zurückgezogen.

Anspruch auf Erhaltung der Almwiesen

Dieses Urteil hatte dem Kläger lediglich zugestanden, dass er die Bäume selbst beseitigen darf. Laut dem Oberlandesgericht ist der Freistaat nicht verpflichtet, die Bäume zu beseitigen. Das berichtet die Bayernwelle. Es gebe lediglich einen Anspruch darauf, dass die Almwiesen so erhalten werden, dass die Tiere satt werden und sich unterstellen können.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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