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Urteil gegen Lkw-Fahrer aus Landkreis Rosenheim

"Sie wurde als Sex-Spielzeug missbraucht!"

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  • Martin Weidner
    VonMartin Weidner
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München/Landkreis Rosenheim - Die Vorwürfe wogen schwer: Rund 1.200 Mal soll ein im Landkreis Rosenheim wohnhafter Lkw-Fahrer die Tochter seiner ehemaligen Lebensgefährtin sexuell schwer missbraucht haben. Jetzt ist ein Urteil gefallen.

Der Mann wurde vom Münchner Landgericht nun zu einer Haftstraße von 13 Jahren verurteilt, wie das Oberbayerische Volksblatt am Dienstag berichtet. Das Gericht folgte damit exakt den Forderungen der Staatsanwaltschaft. Das Urteil ist aber noch nicht rechtskräftig, zumal die Verteidigung Revision angekündigt hat. rosenheim24.de hatte bereits im März über diesen furchtbaren Fall berichtet.

Der Trucker hatte die heute 25-Jährige, die laut OVB nach dem Urteil Tränen vergoss, erstmals im Jahr 2002 in seinem Lastwagen mitgenommen. An jenem Abend soll er das Mädchen (damals 9) erstmals begrapscht haben, wenig später soll er erstmals mit ihr geschlafen haben. Insgesamt rund 600 der 1.200 behandelten Fälle sollen vor dem 14. Geburtstag des Mädchens stattgefunden haben.

Als die Familie, damals war der Lkw-Fahrer noch mit seiner Ex zusammen, nach Ebersberg zog, gingen die Misshandlungen in den Jahren 2010 und 2011 weiter. "Sie wurde als Sex-Spielzeug missbraucht", zitierte das OVB die Richterin. Er habe das Mädchen "wie einen Hund auf Sexualhandlungen konditioniert". Wenn sie zum Beispiel etwa Taschengeld haben oder ausgehen wollte, musste sie dafür mit dem Angeklagten Sex haben.

Klare Worte fand das Gericht auch für die Mutter des Opfers. Für sie sei es "nur darum gegangen, einen Mann zu haben, der genug Geld hat", hieß es in dem Bericht.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie auf OVB Online oder in der gedruckten Heimatzeitung!

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