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Auf "Pacific Crest Trail" in USA fast erfroren

Diese Nachrichten verschickte Münchnerin in ihrer Todesangst

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Wie zwei unterschiedliche Menschen: Das linke Bild zeigt Katharina Gröne verzweifelt und eingesperrt in ihrem Zelt. Rechts sieht man die überglückliche Münchnerin bei ihrer Ankunft Zuhause.

Seattle/München - Die Münchnerin Katharina Gröne machte sich auf eine unglaubliche Wanderung entlang des "Pacific Crest Trail“. Nun war Gröne bei Stern TV zu sehen, wo sie ihre lebensgefährliche Geschichte erzählte und über die dramatische Rettungsaktion in letzter Sekunde sprach.

Die 34-Jährige war fünf Monate unterwegs, bis sie plötzlich von einem Schneesturm überrascht wurde. rosenheim24.de hatte darüber bereits berichtet. Mehrere Tage harrte sie in meterhohen Schnee aus und schaffte es fast nicht mehr voran zu kommen. Ihr persönlicher Schutzengel war die Amerikanerin Nancy Abell, mit der Gröne eine Zeit lang unterwegs war und die sie vor der Weiterreise warnte. Als sie mehrere Tage nichts von der Münchnerin hörte, machte sie sich Sorgen und alarmierte die Behörden. 

Eine Rettungsaktion, die durch den Schneesturm erschwert wurde, startete. Bei dem letzten Versuch des Rettungshubschraubers entdeckte die Einsatzkräfte schließlich Fußspuren im Schnee und die Frau konnte so in allerletzter Sekunde gerettet werden.

„Ich kann doch nicht meine Füße verlieren“

Nun war die Münchnerin am Mittwoch in der RTL-Sendung "Stern TV" zu sehen. Dort sprach sie über ihre spannende und lebensgefährliche Reise. Durch die Kälte bildeten sich 2 Euro große Flecken an ihren Füßen. „Ich war die komplette Nacht nass“, sagte sie bei Stern TV und erklärte auch ihre Gedanken. „Ich kann doch nicht meine Füße verlieren“, dachte sie zum Beispiel. 

„Ich weiß nicht, was ich machen soll“

In ihrer Todesangst schickte sie ihrer Familie in Deutschland ergreifende WhatsApp-Nachrichten. „Ich kann nicht mehr laufen. Es ist so kalt. Es ist einfach so kalt. Ich habe das Gefühl, ich spüre meinen kleinen Finger nicht mehr. Ich weiß nicht, was ich machen soll."

Aber sie zeigte sich auch kämpferisch. „Ich weiß nicht, ob ich rauskomme. Ich werde gleich einen Kakao trinken und ich werde weiterlaufen. Und ich werde alles geben“, kündigte sie ihren Lieben an. In einer Nachricht entschuldigte sie sich außerdem mit tränenerstickter Stimme, für ihre Reise "zu viel riskiert" zu haben.

Für ihre Mutter waren die Nachrichten auch nach ihrer Rückkehr noch schrecklich. „Das war katastrophal. Das war wie ein Abschiedsanruf", sagte die Mutter in dem Stern-TV-Beitrag. Die Münchnerin ist mittlerweile wieder in ihrer Heimat angekommen - erholt und gesund. 

Jana Arnold

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