Über einen längeren Zeitraum in verschiedenen Wohnungen

Mädchen (15) von sechs Männern mehrfach missbraucht! Gruppen-Vergewaltigung auch in München?

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München - Die Kriminalpolizei und die Staatsanwaltschaft ermittelt in diesen Tagen gegen sechs junge Männer, welche ein 15-jähriges Mädchen über einen längeren Zeitraum hinweg vergewaltigt und misshandelt haben sollen. 

Update, 8.13 Uhr: 

Wie br.de berichtet, könne man den aktuellen Fall nicht mit dem aus Freiburg vergleichen. Anhaltspunkte dafür, dass die Schülerin in den Wohnungen festgehalten wurde, gibt es keine - und auch keine Hinweise darauf, dass es so etwas wie eine Gruppenvergewaltigung gab. Das Geschehen sei deshalb nicht mit dem Fall in Freiburg vergleichbar, so BR-Polizeiexperte Oliver Bendixen.

Der Fall sei erst nun bekannt geworden, da man laufende Ermittlungen nicht stören haben wolle.

Erstmeldung:

Laut Informationen unseres Partnerportals tz.de soll es sich bei den vermeintlichen Tätern um den Freund des jungen Mädchen und um fünf weitere  junge Erwachsene zwischen 20 und 25 Jahren aus Afghanistan – offenbar anerkannte Asylbewerber - handeln. Das Mädchen wirft den Tatverdächtigen vor, diese mehrfach in verschiedenen Wohnungen in München sexuell misshandelt zu haben

„Wir ermitteln wegen eines möglichen Sexualdeliktes“, bestätigt Florian Weinzierl, Sprecher der Staatsanwaltschaft München I. 

Nach Informationen der abendzeitung-muenchen.de lebt die Schülerin in einer betreuten Jugendeinrichtung und habe sich erst vor Kurzem einer Betreuerin anvertraut. Nachdem sich das Mädchen in einen 20-jährigen Afghanen verliebt habe, sei sie von diesem zum Sex gezwungen worden. Sie habe sich aus Angst vor Schlägen und Misshandlungen nicht gewehrt.

Fünf der sechs Männer sollen seit zwei Wochen in U-Haft sitzen. Der Geschlechtsverkehr sei einvernehmlich erfolgt, soll der Haupttäter bei einer seiner Vernehmungen gesagt haben. 

Erst am Freitag wurde eine Gruppenvergewaltigung in Freiburg öffentlich.

Gruppen-Vergewaltigung in Freiburg: Das Wichtigste im Überblick:

  • Wie am Freitag bekannt wurde, soll eine 18-Jährige am 14. Oktober in Freiburg vergewaltigt worden sein. 
  • Bei einem Disco-Besuch sei ihr etwas ins Getränk gemischt worden, danach sei sie wehrlos gewesen. Acht dringend tatverdächtige Männer im Alter zwischen 19 bis 29 Jahren sitzen in U-Haft. 
  • Sieben der Tatverdächtige stammen aus Syrien, einer ist Deutscher. Der Missbrauch soll sich über Stunden erstreckt haben, möglicherweise waren noch mehr Männer beteiligt. 
  • Die rechtspopulistische AfD hat für Montag zu einer Demo in Freiburg aufgerufen - Gegendemonstranten wollen vor einer Instrumentalisierung des Verbrechens warnen. 
  • Im Oktober 2016 war ebenfalls Freiburg der Tatort eines Verbrechens, das für Entsetzen sorgte. Der Flüchtling Hussein K. vergewaltigte eine Studentin (19), danach ermordete er sie. Er wurde später zur Höchststrafe verurteilt.

 

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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