Mann unter Verdacht

Kripo München glaubt: Verlobte im Suff getötet

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München - Ein 43-Jähriger steht unter Verdacht, seine Partnerin getötet zu haben. Als er aufwachte, lag sie tot neben ihm. Er rief den Rettungsdienst an und wurde verhaftet.

Wie die Polizei nun mitteilte, verständigte ein türkischer Staatsangehöriger am Mittwochmorgen gegen 9.30 Uhr den Rettungsdienst, da seine Lebensgefährtin offenbar nicht mehr am Leben sei.

Nach seinen Angaben habe er sich mit der 52-jährigen Deutschen in der gemeinsamen Wohnung in Großhadern am Vorabend nach größerem Allkoholkonsum Schlafen gelegt und als er am Morgen erwachte, festgestellt, dass seine Partnerin kein Lebenszeichen mehr von sich gab.

Der Notarzt konnte nur noch den Tod der Frau feststellen. Der verständigte Leichenschauer bescheinigte eine ungeklärte Todesursache, weshalb die Polizei verständigt wurde.

Hat der Verdächtige einen "Filmriss"?

Im Rahmen der Sachbearbeitung vor Ort ergaben sich für die eingesetzten Kräfte des Kommissariats für Todesermittlungen Anhaltspunkte, die auf eine mögliche Gewalteinwirkung schließen ließen. Aus diesem Grund wurde auf Antrag der zuständigen Staatsanwaltschaft München I eine Obduktion angeordnet, die noch am Nachmittag des gleichen Tages im Institut für Rechtsmedizin der LMU München durchgeführt wurde. Hier bestätigten sich nach dem vorläufigen Obduktionsgutachten die Anhaltspunkte für einen gewaltsamen Tod.

Festnahme am Abend

Aufgrund der Gesamtumstände besteht der Verdacht, dass der Verlobte der Verstorbenen für deren Tod verantwortlich ist, weshalb dieser noch am Mittwochabend in der gemeinsamen Wohnung durch Zivilkräfte der Polizeiinspektion 41 (Laim) sowie Kräfte der Mordkommission München vorläufig festgenommen wurde.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft München I erließ der zuständige Ermittlungsrichter Haftbefehl wegen Totschlags. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium München

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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