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Geprelltes Nasenbein und Kopfschmerzen

Frau knallt im Giraffenhaus gegen Glasscheibe - sie fordert 500 Euro Schmerzensgeld

München - Der Tierpark Hellabrunn begeistert jährlich über zwei Millionen Besucher. Es ist faszinierend, wie nah man den wilden Tieren aus ferngelegenen Kontinenten kommen kann. Aber genau diese Nähe ist nun einer Frau zum Verhängnis geworden.

Erst vor wenigen Monaten wurde das neue Giraffenhaus im Tierpark Hellabrunn in Betrieb genommen. Man kann nun die Tiere noch genauer beobachten. Eine Frau konnte ihre Neugier scheinbar nicht zügeln und war dabei mit dem Gesicht gegen die Panzerscheibe gestoßen. Wie unser Partnerportal tz.de berichtet, prellte sie sich das Nasenbein, bekam Nasenbluten und Kopfschmerzen. 

Schuld an der ganzen Sache sei der Tierpark. Die Sonne habe auf die Panzerglasscheibe geschienen, es habe Spiegelungen gegeben und daher sei es für sie unmöglich gewesen, die Glasscheibe zu sehen. Der Park hätte mit Warnschildern darauf hinweisen müssen, dass Gehege und Besucherbereich durch eine Glasscheibe getrennt seien.^

Richterin lehnt Forderung ab

Der Tierpark wiederum sieht das anders. Durch die unterschiedlichen Böden und den großen Stahlsäulen zwischen den Panzergläsern sei gewährleistet, dass die Abgrenzung zwischen dem Besucherbereich und den Gehegen deutlich erkenntlich ist. Zudem werden Besucher an der Eingangstür aufgefordert, nicht gegen die Scheiben zu klopfen. 

Die Frau war drei Tage lang krankgeschrieben worden und forderte im Nachhinein 500 Euro Schmerzensgeld. Die Richterin jedoch sah keine Verletzung der Verkehrssicherungspflicht durch den Tierpark. Und die Glasscheibe sei hinreichend gut erkennbar, nicht zuletzt wegen der Stahlträger. Wie eine Sprecherin des Parks bekannt gab, sei etwas Ähnliches zum Glück noch nie vorgekommen. 

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