Kurioser Einsatz am Münchner Flughafen

Wer ist Franzi? Polizei nimmt 36-jährigen Randalierer fest

München - Ein Randalierer sorgte am Samstag für einen Einsatz der Polizei am Flughafen München. Es bleibt die Frage - wer ist Franzi?

Die Pressemitteilung im Wortlaut:


Die Vorfahrtszone im Terminal 2 am Samstagnachmittag (21. März). Ein 36-Jähriger drosch auf einen Audi A6 ein und schrie lauthals vor sich hin. Das einzig zu verstehende Wort war ein vermutlicher Frauenname: „Franzi“. Das rief Bundespolizisten auf den Plan. Von den Beamten angesprochen, entlud sich die Aggression des Schreihalses auf die Beamten. Nachdem der Rumäne sich nicht beruhigen ließ, bedurfte es schließlich mehrerer Polizisten und Handschellen, ihn zur Raison zu bringen. Abschließend musste er Beamte der bayerischen Landespolizei auf deren Dienststelle begleiten.

Ein 40-jähriger Bundespolizist traute seinen Augen kaum, als er aus dem Fenster der Wache im Terminal 2 sah. Der Beamte hatte zuvor vom davorliegenden Parkplatz lautes Geschrei gehört. Jetzt sah er einen Mitte dreißigjährigen Mann, wie dieser außer Rand und Band auf das Dach und die Windschutzscheibe eines schwarzen Audi A6 einschlug. Zusammen mit einem Kollegen am Parkplatz angekommen und den Mann angesprochen, musste der 40-jährige Polizist unmittelbar einen Faustschlag ins Gesicht einstecken. Erst unter Mithilfe von weiteren Beamten sowie Handschellen und Fußfesseln gelang es schließlich, den Aggressor auf den Boden und unter Kontrolle zu bringen. Während der ganzen Zeit schrie der 36-Jährige nur ein Wort, den Namen „Franzi“. Was seine Aktion mit dem Namen zu tun hat und warum ihn der oder die Trägerin dieses Namens dermaßen erzürnt beziehungsweise was das alles mit dem Auto zu tun hat, wollte der Rumäne den Polizisten gegenüber nicht preisgeben.


Nachdem die Bundespolizisten den Aggressor unter Kontrolle hatten, riefen sie ihre Kollegen der bayerischen Polizei. Diese sind für die strafrechtliche Bearbeitung der offensichtlich vorliegenden Straftaten wie Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Sachbeschädigung – zumindest die Frontscheibe des Ingolstädter Automodells war geborsten – zuständig und nahmen den Festgenommenen erst einmal mit zur Wache.

Pressemitteilung der Bundespolizei Flughafen München

Quelle: rosenheim24.de

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