Erneut tödlicher Badeunfall in München

Mann stirbt im Eisbach: 35-Jähriger vermutlich Nichtschwimmer

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Am Samstagnachmittag kam es erneut zu einem tödlichen Badeunfall im Eisbach in München. 
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München - Am Samstagnachmittag kam es erneut zu einem tödlichen Badeunfall im Englischen Garten. Ein 35-jähriger Mann konnte nach rund zweistündiger Suche nur noch tot aus dem Eisbach geborgen werden.

UPDATE, 14.05 Uhr: Pressemeldung der Polizei

Am Samstag gegen 16.30 Uhr, fiel mehreren Zeugen eine leblose Person im Wasser treibend auf. Sie informierten unverzüglich die Polizei und versuchten noch erfolglos den Mann auf Höhe der Tivolibrücke aus dem Eisbach zu retten. Die verständigte Feuerwehr konnte den leblosen Mann letztendlich gegen 18.30 Uhr am Kraftwerk im Wasser treibend entdecken. 

Der 35-jährige Tourist konnte geborgen werden, allerdings konnte nur noch der Tod des Mannes festgestellt werden. Hinweise auf ein Eigen- bzw. Fremdverschulden ergaben sich nicht. Es stellte sich heraus, dass der Mann nicht, bzw. nur mittelmäßig schwimmen konnte. Das Kriminalkommissariat 12 hat die Ermittlungen aufgenommen.

Präventionshinweis der Münchner Polizei:

Gerade bei den derzeit heißen Temperaturen lockt es Zahlreiche an die nahegelegenen Badeseen oder Bäche. Bedenken Sie, dass gerade künstlich angelegte Seen plötzlich steil abfallen und sie dann nicht mehr stehen können und dieStrömung von fließenden Gewässern schlecht eingeschätzt werden kann. Gerade Nichtschwimmer sollten sich ausschließlich im überschaubaren Uferbereich aufhalten und nicht alleine ins Wasser gehen. 

Halten Sie sich am besten in Uferabschnitten auf, welche von Rettungsschwimmern überwacht werden. Beachten Sie die angebrachten Hinweise vor Ort, wie beispielsweise Badeverbote. Springen Sie niemals in Gewässer, deren Tiefe Sie nicht kennen. 

Pressemeldung Polizeipräsidium München 

Erstmeldung, 10.30 Uhr:

Wie die Feuerwehr München auf Facebook mitteilt, ertrank am Samstag ein etwa 40-Jähriger beim Baden im Eisbach. Das Ganze geschah unweit der Stelle, an der Ende Mai ein 15-jähriges Mädchen tödlich verunglückte.

Mann vom Wasser mitgerissen

"Wir haben gegen halb fünf den Notruf erhalten, dass eine Person in dem Fluss um Hilfe ruft", sagte ein Sprecher der Münchner Feuerwehr. Der Mann, der zu Besuch in München war, badete im Eisbach als er plötzlich vom Wasser mitgerissen wurde und um Hilfe rief. 

Mehrere Frauen und Männer beobachteten dies und sprangen dem Hilferufenden hinterher, um ihn zu retten. Leider blieb dieses Unterfangen erfolglos. Glücklicherweise konnten sie sich alle wohlauf wieder ans Ufer begeben. 

Leblos geborgen 

Erst an der Tivolibrücke wurde der abgetriebene Mann wieder gesichtet, wo ein weiterer Mann erfolglos versuchte diesen an Land zu ziehen. Über 70 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei und zwei Hubschrauber suchten die ganze Länge des Eisbachs bis zum Tivoli-Kraftwerk an der Gyßlingstraße ab. 

Nach zwei Stunden erfolgloser Suche fanden die Rettungstaucher der Feuerwehr München den leblosen Mann am Kraftwerk im Wasser treibend und bargen ihn. Laut Feuerwehrsprecher ist der Mann um die 40 Jahre alt und wahrscheinlich ertrunken. Die Polizei machte zunächst weder zu Alter noch den genauen Todesumständen Angaben.

15-Jährige ertrinkt im Eisbach 

Erst Ende Mai war ein 15-jähriges Mädchen in dem Fluss, der durch den Englischen Garten fließt, ertrunken. Laut Polizei wollten vier Mädchen vom Ufer aus ins Wasser springen und sich dabei an den Händen halten. 

Zwei der Mädchen machten einen Rückzieher, die 15-Jährige und ihre Freundin sprangen. Die Nichtschwimmerin wurde anschließend von der starken Strömung unter Wasser gezogen und mitgerissen. Nach einer großangelegten Suche wurde das Mädchen leblos aufgefunden. 

jg

Quelle: rosenheim24.de

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