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Gehirnblutung und Schädelbruch in München

Überforderte Frau schlägt mit Flasche auf dementen Ehemann ein

München - Eine 76-Jährige verständigte selbst am Donnerstag, 23. August, gegen 8.30 Uhr, über den Notruf die Einsatzzentrale der Münchner Polizei und teilte mit, dass sie gerade versucht habe, mit einer Flasche ihren Mann zu erschlagen.

Die eingetroffenen Erstzugriffskräfte konnten die Frau in ihrer Wohnung antreffen und festnehmen. Der verletzte Ehemann befand sich mit erheblichen Kopfverletzungen noch in der Wohnung. Er war nicht mehr ansprechbar. Bis zum Eintreffen des Notarztes leisteten die eingetroffenen Polizeibeamten Erste-Hilfe-Maßnahmen. Eine zerbrochene Glasflasche konnte sichergestellt werden. 

Zum Motiv gab die Münchnerin an, dass ihr Mann dement sei und ständig weglaufen oder mit dem Auto wegfahren wolle. Dies sei auch kurz vor der Tat so gewesen. Sie sei mit der Situation völlig überfordert gewesen und habe keinen anderen Ausweg mehr gesehen. Der über 80-jährige Ehemann wurde durch den Notarzt ins Krankenhaus zur stationären Behandlung eingeliefert. Nach der ersten Diagnose erlitt dieser unter anderem einen Schädelbruch und eine Gehirnblutung. Der Ehemann befindet sich derzeit nicht in akuter Lebensgefahr. Der Verletzte selbst ist aufgrund seiner Erkrankung nicht in der Lage, Angaben zum Geschehen zu machen.

Das Kommissariat 11 hat die Ermittlungen übernommen. Von Seiten der Staatsanwaltschaft München I wird derzeit kein Haftbefehl beantragt, da momentan keine Anhaltspunkte für eine Fluchtgefahr vorliegen. Nachdem die Ehefrau von weiteren Tathandlungen abgelassen und eigeninitiativ alle Maßnahmen zur Rettung ihres Ehemanns eingeleitet hatte, wird derzeit wegen einer gefährlichen Körperverletzung ermittelt.

Pressemeldung des Polizeipräsidiums München

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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