Zwei Vorfälle in München

Bundespolizisten mit Mittelfinger und "Heil Hitler" gegrüßt

München - In zwei Fällen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen hat die Bundespolizei am Wochenende Ermittlungen eingeleitet.

Ein 27-jähriger Deutscher fuhr am Freitag, den 12. Januar, kurz nach Mitternacht mit der S3 nach Pasing. In der S-Bahn schrie der Mann aus Olching mehrmals "Heil Hitler". Dies wurde durch eine Streife der Deutschen Bahn Sicherheit festgestellt, die sich in der S-Bahn befand. 

Am Bahnhof Pasing stiegen die DB-Mitarbeiter mit dem 27-Jährigen aus und übergaben ihn der alarmierten Bundespolizei. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurde dem Olchinger ein Platzverweis erteilt. Beim Verlassen der Örtlichkeit drehte er sich zur Streife der Bundespolizei um, hob den rechten Arm zum Hitlergruß und schrie erneut "Heil Hitler".

Im Rahmen der Abreise vom Fußballfreundschaftsspiel der Viertklassisten TSV 1860 München gegen BSG Chemie Leipzig zeigte ein 32-jähriger Fan von Leipzig Einsatzkräften der Bundespolizei im Münchner Hauptbahnhof gegen 21 Uhr mehrfach den Hitlergruß. Zudem tat er mit dem Mittelfinger kund, was er von den anwesenden Polizeikräften hielt. Der Fan konnte durch szenekundige Beamte der Bundespolizei identifiziert werden.

Beide Personen wurden nach Abschluss polizeilicher Maßnahmen auf freien Fuß belassen. Die weiteren Ermittlungen führt das zuständige Kommissariat beim Polizeipräsidium München.

Pressemitteilung Bundespolizei München

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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