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Gremien geben Grünes Licht für Verhandlungen

Kommt 2015 die Fusion zweier VR-Banken?

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Mühldorf - Nach der gescheiterten Fusion im vergangenen Jahr starten nun zwei VR-Banken aus der Region einen neuen Anlauf. Entstehen könnte die größte Regionalbank der gesamten Region.

Die Volksbank Burghausen-Mühldorf und die VR meine Raiffeisenbank Altötting-Mühldorf könnten eine Bank werden. Nach Informationen des Mühldorfer Anzeigers haben die Gremien der VR Bank Burghausen-Mühldorf dem Vorstand den Auftrag erteilt, Gespräche über eine Fusion zu beginnen.

Fusionsgesprächen sollen beginnen

Mit den wichtigsten Gremien hat der Vorstand der VR Bank Burghausen-Mühldorf bei informellen Treffen gesprochen. Die Vertreter, die der Bankvorstand in Burghausen, Mühldorf und Ampfing zu getrennten Sitzungen eingeladen hatte, standen dem Vorschlag positiv gegenüber, Fusionsgespräche aufzunehmen. Am Montagabend hat auch der Aufsichtsrat grünes Licht für konkrete Verhandlungen mit der VR meine Raiffeisenbank gegeben.

Damit suchen sich beide Banken nach Jahren der Ruhe neue Partner, um sich im Wettbewerb angesichts steigender Kosten stärken zu können. Mit der wachsenden Größe der Bank steigt auch die Möglichkeit, die heimische Wirtschaft mit Krediten zu unterstützen. Vor gut zwei Jahren war der Versuch gescheitert, die VR Banken in Mühldorf und Haag zusammenzuschließen. Damals hatte die Mitgliederversammlung in Haag nicht die notwendige Zustimmung erteilt.

Sollten die jetzt beginnenden Gespräche zu einem Ergebnis führen, müssen die Vertreterversammlungen beider Banken über die Fusion entscheiden. Deren Sitzungen sind voraussichtlich im kommenden Frühjahr.

Neue Bank wäre größer als die Sparkasse

Mit der neuen Bank entstünde die größte Regionalbank in den Landkreisen Mühldorf und Altötting. Die Bilanzsumme summierte sich im vergangenen Jahr auf knapp 2,4 Milliarden Euro. Zum Vergleich: Die Sparkasse Altötting-Mühldorf wies 2013 eine Bilanzsumme von 2,3 Milliarden Euro aus. Derzeit beschäftigen die beiden Genossenschaftsbanken 460 Mitarbeiter, davon sind 59 Auszubildende. Das Kreditvolumen beider Häuser belief sich 2013 auf mehr als 1,6 Milliarden Euro.

Am kommenden Montag wollen die Banken bei einer Pressekonferenz über Hintergründe und das weiter Vorgehen informieren.

hon/Mühldorfer Anzeiger

Quelle: innsalzach24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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