Technosan-Chef verhaftet

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Mühldorf/Neuötting - Der Geschäftsführer des Entsorgungsunternehmens Technosan sitzt in Untersuchungshaft. Das entschied am Freitagvormittag ein Haftrichter.

Das entschied am Freitagvormittag ein Haftrichter, nachdem der 46-Jährige bereits am Vortag verhaftet worden war.

Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft nannte Flucht- und Verdunklungsgefahr als Grund für die Festnahme. Gleichzeitig durchsuchten 50 Polizisten und fünf Staatsanwälte die Büros von Technosan in Krailling, Neuötting und Bitterfeld in Sachsen.

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Wie seit Herbst bekannt ist, hat Technosan in 33 Kiesgruben giftigen Bauschutt illegal entsorgt, darunter ist die Freudlsperger-Kiesgrube in Mühldorf. Neue Vorwürfe gebe es derzeit nicht, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft, auch die Zahl der Beschuldigten liege weiterhin bei sieben und sei auf Mitarbeiter von Technosan beschränkt.

Auch die Büros der Firma Freudlsperger wurden nach Angaben der Staatsanwaltschaft II München durchsucht, das Unternehmen zähle aber nicht zu den Beschuldigten, hieß es aus der Staatsanwaltschaft. Das betonte auch Freudlsperger-Geschäftsführer Tom Rosshuber. Seit Wochen arbeite seine Firma mit der Polizei zusammen, um Beweise zu sammeln.

Aus der Mühldorfer Kiesgrube, die Freudlsperger gehört und in der Technosan 22.000 Tonnen Bauschutt illegal abgelagert hat, ist laut Rosshuber bis in die letzten Tage Material abtransportiert worden. Da jetzt die Konten von Technosan eingefroren seien, wisse er nicht, wann Technosan den Abtransport fortsetze.

hon/Mühldorfer Anzeiger

Quelle: innsalzach24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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