Schwere Vorwürfe

"Vorwürfe sind in keiner Weise nachvollziehbar!"

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Mühldorf/Gars - Die Diskussionen um die Vorwürfe des Garser Bürgermeisters Strahllechner gegen das Landratsamt Mühldorf reißen nicht ab. Jetzt hat sich die Behörde geäußert:

Was steckt hinter den Vorwürfen, die der Bürgermeister von Gars am Inn, Norbert Strahllechner, wie berichtet, öffentlich ausgesprochen hat?

Das Landratsamt hat jetzt nach sechs Tagen schriftlich Stellung dazu genommen und auf Fragen der Redaktion geantwortet.

Innsalzach24: „Welche Vorgehensweise strebt das Landratsamt jetzt an?“

Büro des Landrats: „Das Landratsamt Mühldorf am Inn tritt den von Herrn Strahllechner erhobenen haltlosen und in keiner Weise nachvollziehbaren Vorwürfen entschieden entgegen“.

Innsalzach24: „Kann Landrat Georg Huber weiterhin mit Gars in Kommunikation bleiben oder sind die Fronten nun noch mehr verhärtet? Hat Gars womöglich nun mit „anderer Behandlung“ zu rechnen?“

Büro des Landrats: „Von verhärteten Fronten kann keine Rede sein. Auch künftig werden das Landratsamt Mühldorf am Inn und Herr Landrat Huber selbstverständlich gut mit dem Markt Gars zusammenarbeiten“.

Ergänzend hat das Büro des Landrats noch folgende Stellungnahme hinzugefügt:

„Die von Herrn Strahllechner erhobenen Vorwürfe sind für das Landratsamt Mühldorf am Inn in keiner Weise nachvollziehbar. Insbesondere wurden zu keinem Zeitpunkt Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen aus dem Projekt „Lernen vor Ort“ projektfremd eingesetzt. Selbstverständlich verwendet der Landkreis die für das Projekt „Lernen vor Ort“ zugewendeten Mittel vollumfänglich dem Zuwendungszweck. Der Landkreis Mühldorf am Inn hat in seinem Haushalt für den Bereich „Bildungsmonitoring“ eine zusätzliche Planstelle geschaffen.

Für diese aus Eigenmittel bereitgestellte Planstelle wurden weder Fördermittel beantragt noch bewilligt. Bei der Beantragung von Fördermitteln hatte der Landkreis lediglich darauf hingewiesen, dass diese Stelle aus Eigenmitteln eingerichtet und dauerhaft geplant ist. Dieser Punkt ist aber keine Fördervoraussetzung und findet sich daher auch weder als Auflage oder Bedingung im Zuwendungsbescheid. Die für die oben genannte Plan-Stelle des Landkreises definierten Aufgaben wurden und werden im Übrigen jederzeit durch den Landkreis erfüllt. Zu allen von Herrn Strahllechner erhobenen Vorwürfen hat die Verwaltung bereits in der nichtöffentlichen Sitzung des Kreistags im Dezember 2013 umfassend Stellung genommen und die Vorwürfe ausgeräumt. Dabei bezeichnete Landrat Huber die Vorgehensweise von Herrn Strahllechner, sich wegen dieser (unberechtigten) Vorwürfe an die Staatsanwaltschaft zu wenden, als äußerst fragwürdig und als einen „einmaligen Vorgang“.“

Quelle: innsalzach24.de

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