Erneute Pleite für Mühldorfer Kämmerer Thomas Greß

Klage gegen Günther Knoblauch vorm Oberlandesgericht abgewiesen

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Mühldorf - Das Urteil um die abgewiesene Klage des Mühldorfer Kämmerers Thomas Greß gegen den ehemaligen Bürgermeister Günther Knoblauch ist rechtskräftig. Dies entschied nun das Oberlandesgericht.

In einem Berufungsverfahren wurde das vom Landgericht Traunstein im November 2016 beschlossene Urteil bestätigt. Greß hatte auf Unterlassung verschiedener Aussagen Knoblauchs und weiterer Beteiligter geklagt.

Laut Oberlandesgericht sei die Klage nicht zulässig, weil ihre Wahrheit während des Disziplinarverfahrens geklärt werde, berichtet der Mühldorfer Anzeiger.

Knoblauchs Anwalt Klaus Salzberger verwies darauf, dass das Landgericht Traunstein über der Erklärung der Unzulässigkeit hinaus auch geurteilt hatte, dass es die Behauptungen Knoblauchs für wahr halte und Greß nicht das Gegenteil habe beweisen können.

Günther Knoblauch hatte im August 2014 – da war er nicht mehr Bürgermeister der Innstadt - eine Dienstaufsichtsbeschwerde eingegeben. Diese richtete sich gegen den Stadtkämmerer Thomas Greß. In einer Unterlassens- und Widerrufklage verlangt wiederum der Kämmerer, dass Knoblauch aber auch der Dritte Mühldorfer Bürgermeister Strohmaier sowie dessen Ehefrau jene Behauptungen zurücknehmen und in schriftlicher Form widerrufen. 

Er verlangte andernfalls ein Ordnungsgeld bis 250.000 Euro oder Ordnungshaft bis zu sechs Monaten, im Wiederholungsfall bis zu zwei Jahren.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie auf OVB Online oder in Ihrem Mühldorfer Anzeiger.

Quelle: innsalzach24.de

Rubriklistenbild: © dpa/red (Montage)

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