Allerdings Geldstrafe wegen anderem Fall

Mit Baseballschläger im Jobcenter - Freispruch für Waldkraiburger

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Mühldorf am Inn/Waldkraiburg - Das er mit einem Baseballschläger nach einer Sachbearbeiterin eines Jobcenters schlug, konnte die Anklage am Amtsgericht Mühldorf einem Waldkraiburger nicht nachweisen. Verurteilt wurde er wegen einem anderen Vergehen trotzdem zu einer Geldstrafe.

"Wenn ich treffen hätte wollen, hätte ich sie schon getroffen", zitieren die Waldkraiburger Nachrichten den 56-jährigen Angeklagten. Der nach mehreren Infarkten und Schlaganfällen gesundheitlich schwer gehandicapte Mann gab zu, mit einem Baseballschläger im Jobcenter in der Teplitzer Straße aufgetaucht zu sein und diesen auch aus dem Gepäcknetz seines Rollators geholt zu haben, so die Zeitung. 

Er bestritt allerdings vehement, dass er nach einer Sachbearbeiterin geschlagen habe, die ihn seiner Ansicht nach belogen habe und von der ihm zugetragen worden war, dass sie über ihn gelacht habe. Er habe ihr lediglich zeigen wollen "dass ich es ernst meine", so die Waldkraiburger Nachrichten. Es ließ sich dann an Hand von Zeugenaussagen nicht eindeutig klären, ob der Angeklagte gezielt nach der Frau schlug.

In diesem Anklagepunkt wurde der Mann daher freigesprochen, nicht aber wegen Bedrohung gegen einen Rentner in einem anderen Fall, so die Zeitung. Für letzteres erhielt der gerichtsbekannte Angeklagte, der insgesamt 32 Vorstrafen auf dem Konto hat, eine Geldstrafe von 40 Tagessätzen zu je zehn Euro.

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Quelle: innsalzach24.de

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild/Montage)

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