Angebliche Vergewaltigung nach dem Mühldorfer Volksfest

Freispruch für 25-Jährigen - aus Mangel an Beweisen

Mühldorf - Ein 25-jähriger Mann aus dem Landkreis musste sich vor dem Amtsgericht wegen versuchter Vergewaltigung verantworten. Verurteilt wurde er jedoch nicht:

Ein 25-Jähriger aus dem Landkreis Mühldorf war vor dem Amtsgericht angeklagt. Er soll nach einem Volksfestbesuch am Abend des 27. August 2016 versucht haben, seine Ex-Freundin zu vergewaltigen.

Am Ende der Verhandlung stand allerdings ein Freispruch - aus Mangel an Beweisen, wie das OVB berichtet. Die Geschichten der beiden Beteiligten seien dabei weit auseinandergegangen. Der Vorfall ereignete sich in einem Garten um 5 Uhr morgens. Der Angeklagte habe sich "neben sie gesetzt und wollte sie überreden, wieder aufzustehen, damit wir vielleicht am 'Burger King' ein Taxi erwischen".

Ex-Freundin erheblich betrunken

Laut Staatsanwaltschaft habe sich der 25-Jährige allerdings auf das vermeintliche Opfer gelegt und versucht, die junge Frau zu vergewaltigen. Das Gericht habe jedoch Zweifel an den Aussagen der Frau, auch weil der Polizeibericht jener Nacht bei der Ex-Freundin 2,3 Promille aufweist.

Florian Greifenstein vom Schöffengericht: "Der völlige Freispruch sorgt schon für Unbehagen, weil natürlich etwas vorgefallen ist. Nur wissen wir nicht genau, was." Aus diesem Grund sei der Beweis für eine versuchte Vergewaltigung nicht zu führen.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie auf OVB-online oder in der gedruckten Heimatzeitung!

anh

Quelle: innsalzach24.de

Rubriklistenbild: © dpa (Montage)

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