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Schrecklicher Unfall im Werdenfelser Land

Tourist (73) stolpert beim Wandern und stürzt 250 Meter in den Tod

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Der Wörner vom Geroldsee aus gesehen (Symbolbild).
  • Martin Weidner
    VonMartin Weidner
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Mittenwald - Ein schrecklicher Unfall ereignete sich am Mittwoch am Wörner. Ein 73-jähriger Tourist stolperte beim Wandern und stürzte 250 Meter in den Tod.

Ein Ehepaar aus Castop-Rauxel war in Mittenwald im Urlaub. Der 73-jährige Ehemann brach dabei am Mittwochvormittag alleine zu einer Bergtour auf den Wörner auf. Über die Hochlandhütte und den Wörnersattel kam er gegen 16 Uhr am Gipfel an. Vor dort sendete er noch eine Nachricht an seine Ehefrau. 

Als er am späten Abend nicht in die Unterkunft zurückkehrte, meldete die Ehefrau ihren Mann als vermisst. Es wurde eine groß angelegte Suchaktion eingeleitet. Die Bergwachtbereitschaft Mittenwald, Bergwachthunde und ein Hubschrauber der Polizei mit Wärmebildkamera waren im Einsatz. 

In der Nacht wurde die Suche dann ergebnislos eingestellt. Um 8 Uhr startete am Donnerstag erneut eine Suche. Ein Polizeihubschrauber, mit einem Bergwachtmann besetzt, konnte gegen 9.30 Uhr eine leblose Person in der Wörnernordwestwand entdecken. Durch Kräfte der Bergwacht und zwei Polizeibergführern konnte der Mann in einer Höhe von etwa 2.150 Metern nur noch tot geborgen werden. Vermutlich war er beim Abstieg gestolpert oder hatte den Halt verloren und stürzte danach etwa 250 Höhenmeter über steiles Felsgelände ab.

Zuletzt hatten sich wiederholt tödliche Bergunfälle ereignet. Ein 26-Jähriger starb am vergangenen Wochenende bei einem 100-Meter-Sturz im Salzburger Land. In den Berchtesgadener Alpen kam eine 59-Jährige ums Leben, als sie an der Röthwand das Gleichgewicht verlor und 200 Meter abstürzte. Und bei Schönau am Königssee verunglückte eine Urlauberin am Mannlgrat zwischen Göllleiten und Kehlstein-Gipfel tödlich. In Osttirol, der Schweiz und im Allgäu gab es darüber hinaus in den letzten Wochen weitere tödliche Unfälle.

mw/Polizeipräsidium Oberbayern Süd

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