Mieses Zwischenzeugnis - und jetzt?

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Bayern - Rund 1,3 Millionen Schüler erhalten an diesem Freitag ihre Zwischenzeugnisse, Grund zur Freude gibt es nicht immer. Wir haben Tipps gegen den Zeugnis-Kater

Viele Schülerinnen und Schüler würden diesen Freitag am liebsten aus dem Kalender streichen und die Situation, in der ihnen der Klassenleiter den "Giftzettel" mit dem Kommentar "Das sieht nicht gut aus, so geht's nicht weiter..." überreicht, vermeiden. Zu schlecht sind die Aussichten, das zweite Halbjahr besser zu gestalten, zu wahrscheinlich ist es, dass das Ziel, in die nächste Klasse vorzurücken nicht erreicht wird.

Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) appellierte bereits an die Eltern, im bei schlechten Noten besonnen zu reagieren und ihren Kindern Unterstützung zu geben. "Unabhängig davon, wie das Zeugnis ausfällt, sollten sich Eltern als Begleiter für ihre Kinder sehen und ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen", sagte Spaenle nach Angaben des Ministeriums.

Schlechtes Zeugnis - Tipps für Schüler:

  • Es ist am Besten, die Eltern vorzuwarnen und ehrlich zu sein. So vermeidet man böse Überraschungen. Die Eltern anzulügen ist keine gute Idee, früher oder später muss man sowieso die "Karten auf den Tisch legen."
  • Manchmal kann es auch helfen, erstmal mit einem Vertrauenslehrer zu sprechen, bevor man sich an Mama oder Papa wagt. Oder mit großen Geschwistern.
  • Bevor man zu den Eltern geht, sollte man wissen: Es ist gut, wenn man ihnen sagen kann, wie man die Noten verbessern will. Also, mach dir dafür einen Plan.
  • Pläne für bessere Noten sollten umsetzbar sein. Übertreib nicht total. Wenn man verspricht, jeden Tag fünf Stunden Hausaufgaben zu machen, klappt das meistens nicht.
  • Hol dir zum Beispiel Hilfe bei Mitschülern, die in bestimmten Fächern Experten sind. In vielen Schulen gibt es dafür Lernpartnerschaften.
  • Für eine wichtige Arbeit solltest du schon eine Weile vorher – zum Beispiel eine Woche vorher – mit dem Pauken anfangen. Dann lernt es sich viel entspannter.
  • In vielen Städten gibt es speziell für die Zeugniszeit Sorgentelefone. Dort könnt ihr Ratschläge zu Problemen mit Noten und wie man darüber am Besten mit der Familie redet bekommen.  Die Nummern solcher Sorgentelefone kann man in Zeitungen oder im Internet finden.
  • Kostenlose Beratung für junge Leute gibt es auch bei der "Nummer gegen Kummer": Tel. (0800) 111 0 333, oder auf www.kinderundjugendtelefon.de
  • Außerdem gibt es Zeugnis-Chats im Internet, dort tauschen sich Jugendliche über Probleme aus. Zum Beispiel bei der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung: www.bke-beratung.de/User

Quelle: rosenheim24.de

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