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Polizei bestätigt Vorfall

Attacke auf Passanten in Hamburg: Ein Toter, mehrere Verletzte

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Therapiepflaster, die andere töten würden

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Rosenheim - Infolge eines Fallschirmunfalls ist ein heute 44-Jähriger erwerbsunfähig. Doch die Ärzte wollten ihm die nötigen Schmerzmittel nicht verschreiben.

Weil ein ehemaliger Bundeswehr-Soldat an den Spätfolgen eines Fallschirmabsturzes im Jahr 1989 leidet, geriet der heute 44-Jährige auf die kriminelle Bahn, um sich Schmerzmittel zu besorgen. Nun stand er vor dem Amtsgericht Rosenheim, berichtet das Oberbayerische Volksblatt am Dienstag

Ein Amtsarzt wollte ihm die erbetene hohe Dosis an Schmerzmitteln nicht verschreiben und schrieb zudem noch einen Rundbrief an seine Ärztekollegen im südostbayerischen Raum. Der Patient sollte keine Rezepte für Opiate mehr ausgestellt bekommen. Der Hintergrund: Der Organismus des Angeklagten produziert ungewöhnlich viele Enzyme. Dadurch werden die Opiate schnell abgebaut, aber dementsprechend hohe Dosen sind nötig. Andere Menschen würden bei diesen Mengen vergiften. Diese Abnormalität glaubte ihm aber kaum ein Arzt.

So fälschte der Angeklagte Rezepte und Atteste und wurde nun wegen Urkundenfälschung und der Beschaffung illegaler Drogen angeklagt. Am Ende verurteilte ihm das Gericht zu 20 Monaten zur Bewährung und einer Schmerztherapie.

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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