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Zwei Auswanderer aus dem Landkreis Altötting berichten

Johannesfeier auf Malle: "Absolut wahnsinnig!"

"Absolut wahnsinnig", berichten zwei Auswanderer aus dem Landkreis Altötting über die Johannesfeier auf Mallorca.
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Mallorca/Landkreis Altötting – "Absolut wahnsinnig", berichten zwei Auswanderer aus dem Landkreis Altötting über die Johannesfeier auf Mallorca. Die Leser von innsalzach24.de haben Bilder geschickt. Wenn überhaupt, dann lassen sich diese nur so zusammenfassen: "Irre!"

Was das Sonnwend- oder besser gesagt das Johannesfeuer bei uns ist, ist auf Mallorca die "Nit de Sant Juan". Magdalena und Hermann, zwei Auswanderer aus dem Landkreis Altötting und regelmäßige Leser von innsalzach24.de haben sich das Fest in Palma angesehen und der Redaktion Fotos davon geschickt. Die sprechen im wahrsten Sinne mehr als tausend Worte. Wenn überhaupt, dann kann man die Nit de Sant Juan auf dem Platz unterhalb der Kathedrale in Palma wohl nur so zusammen fassen: „Irre!

Ein genialer Coup

Freilich wird auch auf den Johannesfeuern hierzulande sehr ausgelassen gefeiert. In der katholischen Kirche ist der Johannestag (24. Juni) das Hochfest der Geburt Johannes des Täufers. Er ist der Religionslehre nach der einzige nach Jesus Christus und der Gottesmutter Maria, dessen Geburts- und Sterbetag jeweils ein eigenes Hochfest hat.

Was das Johannesfeuer betrifft, so ist es eigentlich ein heidnischer Brauch. Deswegen sagt man noch heute auch Sonnwendfeuer dazu. Die Kirche wollte diesen heidnischen Brauch verbieten. Da war aber nix zu machen. So hat man dort im 5. Jahrhundert kurzerhand den Johannestag auf den 24. Juni gelegt und damit schwuppdiwupp das heidnische Sonnwendfeuer zum Johannesfeuer gemacht und den Brauch, der bis dahin so gar nix mit der Kirche gemein hatte, übernommen.

Nicht extra für Touristen gemacht

Natürlich wird der Johannestag seitdem von Gläubigen auf der ganzen Welt begangen und damit gibt es in der Nacht zuvor wie schon zuvor auch Versionen dessen, was bei uns Sonnwendfeuer oder eben Johannesfeuer heißt. Was da in Palma auf Malle in der Nacht vom 23. auf den 24. passiert ist also nicht für Touristen gemacht. Die Feiern zur "Nit de Sant Joan" haben lange Tradition überall auf der Insel.

Die "Nit de Sant Joan" ist ein friedliches Fest. 

  • Beispielsweise finden sich Menschen gerne am Strand ein und grillen und feiern, ähnlich wie einem riesigen Picknick. 
  • Manche schreiben ihre Sorgen und Nöte auf einen Zettel, den sie dann verbrennen und so symbolisch damit abschließen, was sie plagt. 
  • Andere werfen mit dem Rücken zum Meer Münzen in die Brandung
  • Wieder andere machen kleine Schiffchen mit Kerzen und setzen sie ins Wasser, verbunden mit so einer Art von Neujahrswünschen.

"Absolut wahnsinnig"

In Palma auf dem Platz unterhalb der Kathedrale geht die Post ab. Diese „Show“ ist nix für Weicheier. Furztrocken ist das Gelände und hier wird in nächster Nähe auch zu den Zuschauern mit Feuer gespielt, dass einem deutschen Ordnungsamt wohl die Spucke wegbleiben würde

225 sogenannte "Dimonis" laufen mit teilweise schweren Masken aber vor allem mit Fackeln durch die Menge. Es habe etwas von den Perchten- oder Krampusläufen, so Magdalena und Hermann. "Es ist archaisch, anarchistisch, animalisch, absolut abgefahren und wahnsinnig." Als Höhepunkt des Spektakels spuckt ein Drache auch noch Feuer.

"Es ist archaisch, anarchistisch, animalisch, absolut abgefahren und wahnsinnig." Das berichten Magdalena und Hermann von der "Nit de Sant Joan" in Palma de Mallorca

Bevor das flammende Spektakel beginnt gibt es traditionell den eben solchen "Ball de Bot", ein traditioneller Tanz.

Den könne man auch als Auswanderer in das 17. Deutsche Bundesland, wie Mallorca gern genannt wird, dort auch lernen, so Magdalena, aber: "Es ist eine schweißtreibende Angelegenheit". Der "Ball de Bot" hat verschiedene Tanzelemente, von dem Tanz mit der Kastagnette bis hin zu einer Form des Line-Dance.

Mit dem "Ball de Bot" geht es los in die Johannesnacht in Palma de Mallorca.

Als nächstes steht eine Rede des Oberdiabolen an. Es ist eine Spottrede in Versform. Sie sei schwierig zu verstehen, so die beiden Auswanderer. Warum? Weil man auf Malle eine andere Sprache spricht als auf dem Festland. 

Der Vergleich Bayrisch zu Sächsisch komme nur ansatzweise hin, so Magdalena. Beide Auswanderer können Spanisch aber mit dem, was auf Malle traditionell gesprochen wird, kommen sie nicht immer zurecht.

Spanisch sei natürlich Pflicht für das tägliche Leben dort aber derart traditionelle Feste und solche Texte zu verstehen, müsse man lernen

"Keine Veranstaltung für Weicheier"

Magdalena und Hermann leben schon einige Jahre auf "der schönsten Insel der Welt", wie Mallorca in diversen Reiseführern beschrieben wird. Die beiden haben dieses Fest in Palma nicht zum ersten Mal besucht. So berichtet Magdalena davon, dass mit den Jahren mehr Einsatzkräfte von Feuerwehr und ärztlicher Notversorgung deutlich sichtbar vorhanden sind. Der "Fackellauf" der "Dimonis" sei dennoch keine Veranstaltung für Weicheier. Nicht umsonst werde selbst in den deutschsprachigen Medien auf der Insel dringend angeraten, sich "feuerfester" anzuziehen.

Johannesfeier auf Malle: "Absolut wahnsinnig!"

"Absolut wahnsinnig", berichten zwei Auswanderer aus dem Landkreis Altötting über die Johannesfeier auf Mallorca.
"Absolut wahnsinnig!": Zwei Auswanderer aus dem Landkreis Altötting berichten über die Johannesfeier auf Malle. © privat
"Absolut wahnsinnig", berichten zwei Auswanderer aus dem Landkreis Altötting über die Johannesfeier auf Mallorca.
"Absolut wahnsinnig!": Zwei Auswanderer aus dem Landkreis Altötting berichten über die Johannesfeier auf Malle. © privat
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"Absolut wahnsinnig!": Zwei Auswanderer aus dem Landkreis Altötting berichten über die Johannesfeier auf Malle. © privat
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"Absolut wahnsinnig!": Zwei Auswanderer aus dem Landkreis Altötting berichten über die Johannesfeier auf Malle. © privat

rw

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