News-Ticker zur Corona-Pandemie

Söder: Bayern und CSU stimmen für neues Infektionsschutzgesetz - 15 Prozent der Deutschen haben Erstimpfung

Coronavirus - Impfung in Hausarztpraxis
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Ein Arzt bereitet eine Impfung in seiner Hausarztpraxis vor.

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Sonntag, 11. April, im News-Ticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 154,2, Landkreis Rosenheim 114,4, Landkreis Traunstein 225,0, Landkreis Berchtesgadener Land 137,8, Landkreis Mühldorf 256,3, Landkreis Altötting 212,5 (Quelle/Stand: RKI, 11. April, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 3.395, Landkreis Rosenheim 12.148, Traunstein 9.045, Berchtesgadener Land 5.090, Mühldorf 5.615, Altötting 4.877 (Quelle/Stand: RKI, 11. April, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 56, Landkreis Rosenheim 436, Traunstein 199, Berchtesgadener Land 99, Mühldorf 136, Altötting 195 (Quelle/Stand: RKI, 11. April, 0 Uhr)
  • Mindestens 78.353 Todesfälle in Deutschland (13.479 in Bayern)
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de

Die Fallzahlen im Überblick:

Update, 20.27 Uhr - Datenprobleme bei Corona-Zahlen - Unklarheit in München

Seit dem Wochenende liegt der Inzidenzwert bei den Corona-Neuinfektionen in München wieder über der kritischen Marke von 100. Doch wegen Datenproblemen sei unklar, welche Folgen das haben werde, teilte die Stadt am Sonntag mit. Das werde nun mit den zuständigen Stellen geklärt. Auch im Landkreis Deggendorf kam es zu einem Übertragungsfehler, wie es vom Landratsamt hieß.

Nach den Zahlen des bayerischen Landesamts für Gesundheit lag die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen in München am Sonntag bei 116,4 (Stand 11.4., 8.00 Uhr). Nach den Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) lag die Sieben-Tage-Inzidenz für die Landeshauptstadt aber nur bei 94,4.

Erst am vergangenen Mittwoch hatte die Stadt die Corona-Notbremse gelockert, nachdem über das Osterwochenende der Inzidenzwert unter 100 gesunken war. Sollte dieser drei Tage infolge wieder über 100 liegen, würden wieder schärfere Corona-Regeln gelten. Ausschlaggebend dafür sei eigentlich der vom RKI veröffentlichte Wert, hieß es von der Stadt München.

Kitas und Schulen bleiben jedoch unabhängig von der Entwicklung die gesamte Woche geöffnet. Für diese ist immer der letzte Arbeitstag der Vorwoche ausschlaggebend - also der Freitag, als der Wert in München noch unter 100 lag.

Bayernweit stieg die Sieben-Tage-Inzidenz am Sonntag nach den RKI-Zahlen auf 138,7, nach den LGL-Zahlen auf 148,2. Bundesweiter Spitzenreiter war erneut Hof mit 534,4 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohnern binnen einer Woche.

Update, 19.16 Uhr - Söder: Bayern und CSU werden für neues Infektionsschutzgesetz stimmen

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat die volle Unterstützung seines Landes und der CSU für die Neufassung des Infektionsschutzgesetzes angekündigt.

„Er (der Entwurf) wird gerade noch abschließend beraten und natürlich werden wir sowohl als Bayern als auch als CSU in der Bundesregierung da sogar Mittreiber sein, dass es beschlossen wird“, sagte der CSU-Chef am Sonntag in der ARD.

Söder begründete die Notwendigkeit der Gesetzesänderung mit der Tatsache, dass einige Bundesländer die Notbremse in Regionen mit Inzidenzen von mehr als 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche nicht konsequent umsetzen würden. Dies hatte auch Kanzlerin Angela Merkel wiederholt kritisiert.

„Die Pandemie ist ja keine regionale Frage, sondern die nationale Herausforderung“, sagte Söder. Für eine erfolgreiche Bekämpfung sei ein bundeseinheitlicher Rahmen wichtig. Er hoffe sehr, dass die Opposition im Bundestag bereit sei, das Gesetzgebungsverfahren mit zu beschleunigen.

Söder stellt sich damit direkt gegen die Ablehnung seines Koalitionspartners in der bayerischen Staatsregierung, der im Bundestag nicht vertretenen Freien Wähler. Deren Parteichef und stellvertretender Ministerpräsident Hubert Aiwanger hatte zuvor erklärt, die Freien Wähler würden einer „Machtverlagerung von Bayern nach Berlin“ nicht zustimmen.

Aiwanger betonte, die Diskussion hierzu sei noch nicht abgeschlossen, auch nicht in der Koalition mit der CSU unter Söder. „Und ich hoffe noch auf ein vernünftiges Ergebnis.“ Die Machtverlagerung von den Ländern nach Berlin werde ja auch interpretiert als „die Länder und Landkreise an die Kette nehmen“. „Wir brauchen Problemlösungen, keine Folterfantasien.“

Update, 17.36 Uhr - 15 Prozent haben Erstimpfung - aber mehr Corona-Intensivpatienten

In Deutschland haben mehr als 15 Prozent der Menschen eine Corona-Erstimpfung erhalten.

Nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) waren am Wochenende 15,2 Prozent mindestens einmal geimpft, das sind 12,7 Millionen Menschen. 5,9 Prozent (4,9 Millionen Menschen) hatten schon eine Zweitimpfung erhalten. Zugleich sind die Intensivmediziner besorgt.

Seit Mitte März steigt die Zahl der Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen an. Am Sonntag wurden dort 4585 Corona-Kranke behandelt, wie die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) mitteilte. Das ist ein weiterer Höchststand seit Beginn des derzeitigen Anstiegs Mitte März.

Derzeit geben laut Divi weniger als 400 von 1333 Intensivstationen einen regulären Betrieb an, das bedeutet etwa, keine Operationen zu verschieben oder keine Patienten auf andere Stationen verlegen zu müssen. „Das entspricht heute schon wieder der Betriebssituation wie auf dem absoluten Hochpunkt der zweiten Welle – und wir sind noch lange nicht auf dem der dritten angekommen, die für die Intensivstationen noch mindestens zwei Wochen rollen wird“, sagte der wissenschaftliche Leiter des Divi-Intensivregisters, Christian Karagiannidis.

„Wir haben deutlich weniger betriebsbereite Betten als noch vor einem Jahr. Das liegt vor allem am Pflegekräftemange“, erläuterte Divi-Sprecherin Nina Meckel. „Die Intensivpflegekräfte sind nach einem Jahr kompletter Dauerbelastung psychisch und physisch am Ende.“ Auf den Stationen kämen zudem noch Operationen hinzu, die zuvor verschoben worden seien.

Auch die Berliner Charité betrachtet die Entwicklungen mit großer Sorge. „Wenn die Anzahl schwer kranker Covid-Patienten die zweite Welle übertrifft, kommen wir in eine kritische Situation“, sagte Martin Kreis, Vorstand für die Krankenversorgung in Deutschlands größter Uniklinik. Die Zahl der Neuzugänge auf den Intensivstationen der Charité sei in den vergangenen beiden Wochen deutlich gestiegen. Besonders betroffen sei nun die Altersgruppe zwischen 30 und 60, die bislang wenig Chancen auf Impfungen hatte.

Update, 15.58 Uhr - 39 neue PCR-bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Altötting

Das Landratsamt Altötting meldet am Sonntag 39 neue Corona-Fälle, die durch PCR-Tests bestätigt wurden. Insgesamt steigt damit die Zahl der positiv getesteten Personen seit Beginn der Pandemie im Landkreis auf 4875. Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz liegt laut RKI bei 212,5.

Update, 13.43 Uhr - 65 Neuinfektionen im Kreis Mühldorf

Im Zuständigkeitsbereich des Landkreises Mühldorf a. Inn gibt es seit der letzten Statusmeldung vom Samstag, 10. April 65 neue bestätigte Corona-Fälle (Stand: 11. April 2021, 00.00 Uhr). Das Gesundheitsamt ermittelt derzeit die Kontaktpersonen und leitet die notwendigen Maßnahmen ein.

Derzeit gibt es im Landkreis Mühldorf a. Inn 453 aktive Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz liegt zum Stichzeitpunkt laut RKI (Stand: 11. April 2021, 03.08 Uhr) bei 256,3.

Update, 13.05 Uhr - Kreise: Merkel für konsequenten „Brücken-Lockdown“   

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich für einen konsequenten Lockdown im Kampf gegen die dritte Corona-Welle ausgesprochen. Die Brücke der Beschränkungen solle möglichst kurz sein, sagte Merkel nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur von Teilnehmern am Sonntag in der Klausur der Spitze der Unionsfraktion in Berlin. Deshalb solle jetzt konsequent vorgegangen werden. Ziel sei es, Öffnungsschritte mit Testen zu verbinden.

Über Ostern hatte der CDU-Vorsitzende und nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet einen „Brücken-Lockdown“ vorgeschlagen, mit dem die Zeit überbrückt werden könnte, bis die Impfkampagne gegen Corona stärker als bisher greift.

Über die Unions-Kanzlerkandidatur wurde nach diesen Informationen bei den Beratungen zunächst nicht gesprochen. Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus (CDU) hatte vor Beginn der Beratungen angekündigt, man wolle in der Aussprache mit der Kanzlerin auch über die Pläne zu einer bundesweit einheitlichen Regelung des Infektionsschutzgesetzes sowie über Außenpolitik sprechen.

Mit großer Spannung wurden die Auftritte der beiden möglichen Kanzlerkandidaten Laschet und CSU-Chef Markus Söder am Nachmittag erwartet. Beide wollten von 13.00 Uhr an zum Thema „Wie gestalten wir die Zukunft“ sprechen.

Update, 12.34 Uhr - Münchner Polizei im Corona-Dauereinsatz, mehrere Plätze geräumt

In den späten Abendstunden des Freitag, 9. April und des Samstag, 10. April, stellten Beamte der Münchner Polizei an mehreren Örtlichkeiten im Stadtgebiet größere Personenansammlungen fest. In diesen wurden teils die Mindestabstände nicht eingehalten und die Mund-Nasen-Bedeckung wurde oft nicht getragen. Zudem wurde Alkohol konsumiert und es entstand durch die Gruppen eine Lautstärke, die für die Anwohner störend war.

In allen Fällen schritten die Polizeibeamten kommunikativ ein und wiesen die Personen auf die bestehenden geltenden Regeln zum Infektionsschutz hin. Die Beamten stießen auf viel Einsicht und die Plätze leerten sich im weiteren Verlauf.

Am Freitag wurden am Gärtnerplatz bis zu 250 Personen festgestellt, woraufhin der Platz geräumt wurde. Am Samstag trafen die Beamten an dieser Örtlichkeit auf zirka 400 Personen.

Am Wedekindplatz wurden am Samstag zirka 400 Personen festgestellt. Auch hier erfolgte die Räumung der Örtlichkeit. Beide Plätze, sowohl der Gärtner- als auch Wedekindplatz, sind bei Feiernden sehr beliebt.

Am Freitag, den 9. April, gegen 16.40 Uhr, teilten Zeugen dem Polizeinotruf 110 mit, dass sich zirka 40 jüngere Personen am Pasinger Bahnhofsplatz aufhielten, die oftmals keine Abstände zueinander einhielten und sich untereinander auch teilweise sehr aggressiv verhalten würden.

Über 15 Streifen der Münchner Polizei wurden zur Einsatzörtlichkeit geschickt. Mehrere Personengruppen wurden angetroffen und mehrere Personen erhielten im Rahmen des Einsatzes auch Platzverweise. Dazu wurden 17 Personen (zwei Frauen und 15 Männer, 16-23 Jahre alt, mit Wohnsitzen in der Stadt und im Landkreis München) wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt.

Am Samstag, 10. April, gegen 00.20 Uhr, wurde Polizeinotruf 110 von einem Zeugen darüber informiert, dass auf einem Dachboden eines Mehrfamilienhauses in der Bodenseestraße in Pasing eine Party mit mehreren Personen stattfinden würde.

Eine Streife der Polizeiinspektion 45 (Pasing) fuhr zu der Örtlichkeit und traf auf sieben Personen (drei Frauen und vier Männer, 22-28 Jahre alt, mit Wohnsitzen in den Landkreisen Fürstenfeldbruck und Starnberg sowie in München), die dort miteinander feierten. Die Party wurde von den Polizeibeamten beendet, die Personen mussten die Örtlichkeit verlassen und alle wurden wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt. 

Update, 11.17 Uhr - Zahlen in der Region steigen erneut an - bereits drei Kreise über 200-er Marke

7-Tage-Inzidenzen in Südostbayern (Stand: 11. April 2021).

Die Corona-Fallzahlen in der Region steigen weiter stark an. Nach dem Landkreis Mühldorf haben nun auch Altötting und Traunstein die 200-er Marke bei der 7-Tage-Inzidenz durchbrochen. Im Detail: Die Inzidenz im Landkreis Mühldorf stieg im Vergleich zum Vortag von 222,7 auf nunmehr bereits 256,3 an. Aber auch der Kreis Traunstein (von 198,5 auf nunmehr 225,0) und der Kreis Altötting (von 194,6 auf nunmehr 212,5) verzeichneten deutliche Inzidenz-Zuwächse.

Der Landkreis Rosenheim bleibt nach wie vor über der bedeutsamen 100-er Marke, und liegt nach 103,3 vom Vortag nunmehr bei 114,4. Steigende Werte meldete auch die Stadt Rosenheim, dort beträgt die 7-Tages-Inzidenz nach 146,3 jetzt 154,2. Im Kreis Berchtesgadener Land steigt die Inzidenz von 120,8 auf 137,8.

Update, 9.25 Uhr - Illegale Corona-Party in Oberneukirchen aufgelöst

Aufgrund eines eingegangen Hinweises bei der Polizeiinspektion Mühldorf überprüfte am Samstag gegen 00.50 Uhr eine Streife der Autobahnpolizei Mühldorf eine illegale Party auf einem Anwesen im Gemeindegebiet Oberneukirchen.

Bei Eintreffen der Streife verließen bereits mehrere Jugendliche fluchtartig die Partylocation. Es konnten jedoch noch sieben Personen im Alter zwischen 16 und 20 Jahren angetroffen werden. Vor Ort verdichteten sich die Hinweise, dass in dem professionell eingerichteten Partyraum Getränke und Speisen gegen Entgelt zum Verzehr angeboten wurden. Daher muss sich der Gastgeber nun neben einer Ordnungswidrigkeit nach dem Infektionsschutzgesetz auch wegen eines Verstoßes nach dem Gaststättengesetz verantworten. Die anwesenden Partygäste wurden ebenfalls wegen eines Verstoßes nach dem Infektionsschutzgesetzes angezeigt.

17.855 Corona-Neuinfektionen und 104 neue Todesfälle gemeldet

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 17.855 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 104 neue Todesfälle verzeichnet. Das geht aus Zahlen des RKI von Sonntagmorgen hervor. Am Sonntag sind die vom RKI gemeldeten Fallzahlen meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird. Die Zahlen könnten zudem wegen der Schulferien noch nicht mit früheren Werten vergleichbar sein. Vor einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 12.196 Neuinfektionen und 68 neue Todesfälle verzeichnet

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Samstagmorgen bundesweit bei 129,2. Die Daten geben den Stand des RKI-Dashboards von 03.08 Uhr wieder, nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen des RKI sind möglich. 

Am Vortag gab das RKI diese Sieben-Tage-Inzidenz mit 120,6 an, vor einer Woche lag sie bei 127. Der Inzidenzwert ist momentan noch mit Vorsicht zu genießen und dürfte wegen weniger Tests und Meldungen über Ostern zu niedrig ausfallen. Das RKI erwartet, dass der Wert im Laufe der kommenden Woche wieder belastbar sein wird.

Am Freitag hatte RKI-Präsident Lothar Wieler in Berlin betont, dass es schon jetzt ausreichend weitere Daten gebe, die Aufschluss über die tatsächliche Situation gäben. „Diese Entwicklung zeigt leider, dass die Lage sehr, sehr ernst ist.“ Nach Daten aus bundesweit rund 70 Kliniken müssten immer mehr und auch immer jüngere Menschen wegen schweren Atemwegsinfektionen in Krankenhäusern behandelt werden. Die Intensivstationen füllten sich rasant.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 2.998.268 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 2.671.200 an. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 78.353.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Samstag bei 1,02 (Vortag: 0,90). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 102 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert sei wieder deutlich gestiegen, schreibt das RKI. Die in den Tagen nach Ostern beobachtete Absenkung des Werts könnte an der vorübergehend geringeren Testzahl gelegen haben. Auch der R-Wert kann laut RKI erst in einigen Tagen wieder aussagekräftig bewertet werden.

dp/bcs/dpa

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