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News-Ticker zur Corona-Pandemie

RKI-Bericht zur Delta-Variante: „Mindestens Hälfte der Neuinfektionen“

Proben für PCR-Tests
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Symbolbild: Proben für PCR-Tests werden von einem Mitarbeiter in einem Corona-Testzentrum verpackt.
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  • Christina Eisenberger
    Christina Eisenberger
  • Sebastian Aicher
    Sebastian Aicher
  • Martina Hunger
    Martina Hunger

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Mittwoch (30. Juni) im News-Ticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 1,6, Landkreis Rosenheim 6,5, Landkreis Traunstein 10,7, Landkreis Berchtesgadener Land 8,5, Landkreis Mühldorf 1,7, Landkreis Altötting 4,5 (Quelle/Stand: RKI, 30. Juni, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 3935, Landkreis Rosenheim 13.928, Traunstein 11.071, Berchtesgadener Land 6012, Mühldorf 6968, Altötting 6043(Quelle/Stand: RKI, 30. Juni, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 67, Landkreis Rosenheim 462, Traunstein 216, Berchtesgadener Land 102, Mühldorf 155, Altötting 210 (Quelle/Stand: RKI, 30. Juni, 0 Uhr)
  • Mindestens 90.875 Todesfälle in Deutschland (15.256 in Bayern)
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de

Die Fallzahlen im Überblick:

Update, 19.38 Uhr - RKI: Delta-Variante im Aufwind - mindestens Hälfte der Neuinfektionen

Immer mehr Coronavirus-Fälle in Deutschland gehen auf die ansteckendere Delta-Variante zurück. Das Robert Koch-Institut (RKI) schreibt in seinem Virusvariantenbericht vom Mittwochabend von einer „leichten Zunahme der Delta-Fallzahlen“ - von 410 nachgewiesenen Fällen in der Woche vom 31. Mai bis 6. Juni auf 724 in der Woche vom 14. bis 20. Juni. Allerdings wird nur ein Teil der positiven Coronaproben auf Varianten hin untersucht.

Wesentlich schneller als die absoluten Zahlen der Delta-Variante steigt ihr Anteil. Nach den jüngsten verfügbaren Daten aus der letztgenannten Woche lag der Anteil der in Indien entdeckten Variante an einer Stichprobe laut Bericht bei rund 37 Prozent.

Angesichts der seit Ende Mai beobachteten Verdopplung des Anteils im Wochentakt sei damit zu rechnen, dass die Mutante in dieser Woche „mindestens die Hälfte aller Neuinfektionen ausmacht“, heißt es im Bericht. RKI-Chef Lothar Wieler hatte am Montag bereits in einer Schalte der Gesundheitsminister von Bund und Ländern von rund 50 Prozent gesprochen, wie die dpa aus Teilnehmerkreisen erfahren hatte.

Insgesamt ist die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland rückläufig. Fachleute befürchten jedoch eine Trendumkehr mit zunehmender Delta-Verbreitung. Die bisherige Entwicklung hängt vor allem mit dem massiven Rückgang der Fälle durch die zuletzt vorherrschende Variante Alpha zusammen: Für sie gibt das RKI im Bericht einen Rückgang der geschätzten Sieben-Tage-Inzidenz von 76 auf rund 5 über einen Zeitraum von sechs Wochen an. Die Inzidenz von Delta nahm demnach in den letzten drei beobachteten Wochen zu: von 2,0 auf 3,2.

Update, 18.18 Uhr - Kulturbranche beklagt Benachteiligung - Offener Brief an Söder

Münchner Kulturveranstalter greifen die Staatsregierung nach Hygiene-Verstößen bei den Spielen der Fußball-EM scharf an und werfen ihr mangelnden Respekt vor der Kultur vor. „Sie erlauben 14.500 Besucher in der Allianz Arena, mit im Fernsehen gut dokumentierten und mangelhaften Hygienekonzepten. Bei Kulturveranstaltungen im Freien waren bislang maximal 500 Personen genehmigt und sind erst ab heute 1500 Teilnehmer erlaubt. Finden Sie das richtig oder gerecht?“, heißt es in einem offenen Brief des Verbandes der Münchener Kulturveranstalter VDMK, der an die Staatsregierung von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) gerichtet ist.

„Sie lassen in Biergärten bis zu 3000 Personen bei einem Public Viewing zu, während bei Kulturveranstaltungen immer noch nur 1500 Personen zugelassen sind. Ist das wirklich im Sinne einer nachvollziehbaren Pandemiepolitik?“

Insgesamt neun Fragen listet der Verband nun schriftlich auf, weil die Staatsregierung auf eine Bitte zu einem Gespräch Anfang Juni nicht reagiert habe. Frage acht lautet: „Clubs, also Kultureinrichtungen, die (Live-)Musik für überwiegend jüngere Bevölkerungsgruppen bieten, werden in der Pandemiebekämpfung in derselben Kategorie eingeordnet wie zum Beispiel Bordellbetriebe und Spielhallen. Warum werden Sport und Gastronomie permanent besser behandelt als die Kultur?“

Der Verband zeigte sich „schockiert über die andauernde mangelnde Kommunikation von Politik und Verwaltung“ mit Kulturveranstaltern in Bayern und sieht „einen Mangel an Respekt vor den Leistungen aller Kulturschaffenden im Land“.

Update, 17.08 Uhr - Mann will mit „Rotzlappenbefreiung“ keine Maske tragen - Kündigung

Ein Servicetechniker hat wegen seiner Weigerung zum Tragen einer Mund-Nasen-Maske nach Auffassung eines Gerichts eine wirksame Kündigung erhalten. Der Fall war am Arbeitsgericht Köln verhandelt worden, wie eine Sprecherin am Mittwoch mitteilte. Der Kläger sei als Techniker im Außendienst beschäftigt gewesen. Wegen der Corona-Pandemie habe ihm sein Arbeitgeber - wie allen Technikern - die Anweisung erteilt, bei Kunden eine Maske zu tragen.

Im Dezember 2020 habe sich der Mann dann geweigert, einen Auftrag bei einem Kunden auszuführen, der ausdrücklich auf einen Mund-Nasen-Schutz bestanden habe. Dafür reichte er den Angaben zufolge unter dem Betreff „Rotzlappenbefreiung“ ein Attest vom Juni 2020 ein, in dem gestanden habe, eine Maske sei für ihn „unzumutbar“.

Der Arbeitgeber erkannte das Attest, das auf Blankopapier ausgestellt gewesen sein soll, nicht an. Da der Mann den Auftrag weiterhin abgelehnt habe, sei er zunächst abgemahnt worden, so das Gericht. Nachdem er erklärt habe, nur dann in der Sache arbeiten zu wollen, wenn er keine Maske tragen müsse, sei ihm gekündigt worden.

Das Gericht wies die Kündigungsschutzklage des Mannes nun ab. Mit seiner Weigerung habe er wiederholt gegen seine Verpflichtungen verstoßen. Das Attest sei zudem nicht aktuell und ohne konkrete Diagnose gewesen. Darüber hinaus bestünden Zweifel an der Ernsthaftigkeit der behaupteten medizinischen Einschränkungen, da der Mann den Mund-Nasen-Schutz selbst als „Rotzlappen“ bezeichnet habe.

Update, 15.59 Uhr - Keine neuen Corona-Fälle im Landkreis Mühldorf

Im Zuständigkeitsbereich der Landkreises Mühldorf am Inn gibt es seit der letzten Statusmeldung vom Montag, 28. Juni, keine weiteren bestätigten Corona-Neuinfektionen. Landkreisweit gibt es derzeit elf aktive Fälle.

In der vergangenen Woche wurden in den Schulen und Kindertagesstätten insgesamt 22.667 Selbsttests durchgeführt. In diesem Zeitraum gab es einen bestätigten Infektionsfall an einer Schule, in den Kitas wurden keine Infektionsfälle verzeichnet.

Update, 14.54 Uhr - Lauterbach: UEFA für den Tod von vielen Menschen verantwortlich

Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat die UEFA in der Diskussion um die Zuschauerzulassung bei der Fußball-Europameisterschaft scharf kritisiert. „Das Spiel hat gestern nochmal gezeigt wie eng die Fans stehen, wie oft sie sich umarmen und anschreien. Es haben sich sicherlich Hunderte infiziert und diese infizieren jetzt wiederum Tausende“, schrieb Lauterbach am Mittwoch bei Twitter. Bei der 0:2-Achtelfinal-Niederlage der deutschen Nationalmannschaft gegen England waren am Dienstagabend 41.973 Zuschauer im Londoner Wembley-Stadion gewesen. „Die UEFA ist für den Tod von vielen Menschen verantwortlich“, schrieb Lauterbach weiter.

Auch andere Politiker hatten die UEFA bereits wegen der hohen Zuschauerzahlen kritisiert. Etwa in London sollen für die Halbfinals und das Endspiel sogar 60.000 Zuschauer in das Wembley-Stadion dürfen. Weil die Corona-Zahlen durch die Delta-Variante zuletzt in Großbritannien wieder stiegen, ist der Schritt umstritten.

Update, 13.38 Uhr - Corona-Impfungen an Unis sollen mehr Präsenz-Vorlesungen ermöglichen

Mit speziellen Impfangeboten für Studierende will Bayern im kommenden Wintersemester mehr Präsenz-Veranstaltungen an den Hochschulen ermöglichen. „Impfstoff ist nun erfreulicherweise leichter verfügbar, nun soll er die Studentinnen und Studenten, die sich impfen lassen möchten, auch zügig erreichen“, sagte Wissenschaftsminister Bernd Sibler (CSU) am Mittwoch in München.

Gemeinsam mit den Hochschulen und Kommunen sollen die Impfangebote so koordiniert werde, dass die vorhandenen Kapazitäten und Kontingente umfassend ausgeschöpft werden können. „Mit der geplanten Impfaktion setzen wir ein deutliches Signal: Wir sind Bildungsland. Wir tun alles dafür, dass unsere Studentinnen und Studenten im kommenden Wintersemester wieder möglichst normal am Hochschulbetrieb teilhaben können“, betonte Sibler.

Update, 12.50 Uhr - Für Jugendliche ab 12 Jahren: Sonderimpfaktion im Kreis Berchtesgadener Land

Im Landkreis Berchtesgadener Land gibt es am kommenden Freitag (2. Juli) und am Samstag (3. Juli) eine Sonderimpfaktion für Jugendliche im Alter zwischen 12 und 18 Jahren sowie deren Erziehungsberechtigte. Die zweitägige Aktion findet im Impfzentrum Ainring ohne Terminvergabe von 14 bis 20 Uhr statt. Das hat das Landratsamt Berchtesgadener Land mitgeteilt.

Geimpft wird mit dem Impfstoff Biontech, der für Jugendliche ab 12 Jahren freigegeben ist. Die Zweitimpfung - ebenfalls mit Biontech - erfolgt im Abstand von drei Wochen, damit noch eine vollständige Immunisierung vor den Sommerferien gegeben ist. Wer das Angebot wahrnehmen möchte, wird gebeten, sich vorab auf der Seite des Impfzentrums Bayern oder telefonisch unter 0049/8654/58839-40 zu registrieren.

Update, 11.45 Uhr - Coronazahlen weltweit steigen wieder - Afrika besonders betroffen

Die Zahl der gemeldeten Corona-Infektionen weltweit ist vergangene Woche erstmals seit Mitte April wieder leicht gestiegen. Das berichtete die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Mittwoch in Genf. Gleichzeitig wurden weltweit so wenig Todesfälle durch eine Corona-Infektion gemeldet wie seit November 2020 nicht mehr. Die Zahlen beziehen sich auf die sieben Tage bis zum 27. Juni.

Besorgniserregend seien die Zahlen aus Afrika. Dort stieg die Zahl der gemeldeten Infektionen im Vergleich zur Vorwoche um 33 Prozent, die Zahl der gemeldeten Todesfälle um 42 Prozent. In der WHO-Europa-Region stieg die Zahl der gemeldeten Fälle um zehn Prozent. Zu der Region gehören 53 Länder von Albanien bis Usbekistan. Weltweit wurden vergangene Woche 2,6 Millionen Infektionen gemeldet, zwei Prozent mehr als in der Vorwoche, und 57.000 Todesfälle, zehn Prozent weniger als in der Vorwoche.

Update, 10.51 Uhr - Arbeitslosenzahlen sinken erneut - Corona-Effekt noch spürbar

Der bayerische Arbeitsmarkt erholt sich im Juni weiter von der Corona-Krise. Deren Auswirkungen sind aber nach wie vor spürbar. Die Zahl der Arbeitslosen sank im Vergleich zum Vormonat um 12.084 auf 256.800, wie die Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit am Mittwoch in Nürnberg mitteilte. Die Arbeitslosenquote ging um 0,2 Prozentpunkte auf 3,4 Prozent zurück. Im Vergleich: Im Juni 2019 hatte sie bei 2,6 Prozent gelegen.

Im Juni wurden den Arbeitsagenturen und Jobcentern in Bayern nach Angaben der Regionaldirektion rund 28.600 neue Stellen gemeldet - 66 Prozent mehr als vor einem Jahr. Fast 115.700 offene Stellen warten derzeit darauf, besetzt zu werden, ein Plus von fast 27 Prozent im Vergleich zum Juni 2020. Das Vorkrisenniveau ist damit aber noch nicht erreicht. Der Stichtag für die aktuellen Statistik war der 14. Juni.

Update, 10.09 Uhr - Bayerns SPD-Chefin fordert dauerhaftes Recht auf Homeoffice

Bayerns SPD-Chefin Ronja Endres fordert ein dauerhaftes Recht für Arbeitnehmer auf Homeoffice. „Wir brauchen eine Regelung, die Arbeitnehmern ein verbindliches Recht auf mobiles Arbeiten zusichert. Mindestens 24 Tage pro Jahr, im Idealfall sogar mehr, sollten Arbeitgeber ihren Mitarbeitern zugestehen“, sagte Endres der Deutschen Presse-Agentur in München. Am 30. Juni endet die wegen der Corona-Krise zwischenzeitlich für Unternehmen auferlegte Pflicht, Mitarbeitern Arbeit im Homeoffice zu ermöglichen.

„Gerade die Hochphase der Corona-Krise mit ihren weiterhin gut gefüllten Büros hat gezeigt, dass beim Thema Homeoffice und Mobiles Arbeiten viele Arbeitgeber noch große Vorbehalte haben und von ihren Beschäftigten trotz Infektionsrisiko Präsenz erwartet hatten. Das zeigt, dass wir mit Freiwilligkeit hier nicht weit kommen werden“, betonte Endres. Jetzt gehe es nicht nur um den berechtigen Anspruch vieler Beschäftigter, sich angesichts der Delta-Variante schützen zu wollen. Nach mehr als einem Jahr Pandemie habe die Mehrheit der Arbeitnehmer das berechtigte Bedürfnis, weiter zumindest teilweise von zu Hause aus oder mobil zu arbeiten.

Update, 9.30 Uhr - Landkreis Altötting meldet zwei neue Corona-Fälle

Das Gesundheitsamt Altötting hat für seinen Zuständigkeitsbereich jetzt zwei neue Corona-Fälle gemeldet. Damit steigt die Zahl der Infizierten seit Pandemie-Ausbruch in Stadt und Landkreis Altötting auf insgesamt 6046 Personen.
Aktuell gibt es im Landkreis acht aktive Fälle. Die Fälle verteilen sich folgendermaßen: Garching (2), Neuötting (2) und je ein Fall in Altötting, Burgkirchen, Kirchweidach und Töging. Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Altötting liegt aktuell bei 4,5.

Update, 8.29 Uhr - Neueste RKI-Zahlen für die Region

Entwicklung der 7-Tage-Inzidenzen in der Region (Stand 30. Juni).

Die Corona-Fallzahlen bzw. 7-Tage-Inzidenzen in den Städten und Kreisen der Region halten sich weiter auf einem inzwischen sehr niedrigen Niveau. Gestiegen sind die Inzidenzen in den vergangenen 24 Stunden im Kreis Altötting (von 3,6 auf 4,5) und im Kreis Rosenheim (von 4,2 auf 6,5). Gesunken sind die Inzidenzen dagegen im Kreis Berchtesgadener Land (von 9,4 auf 8,5), im Kreis Mühldorf (von 6,9 auf 1,7), im Kreis Traunstein (von 12,4 auf 10,7) und in der Stadt Rosenheim (von 3,1 auf 1,6).

In der Region wurde laut RKI ein weiterer Todesfall gemeldet. Demnach ist eine Person im Landkreis Rosenheim verstorben. Nähere Angaben zu Alter und/oder Wohnort des Verstorbenen gab es bislang nicht.

Update, 7.25 Uhr - 90 Prozent wollen laut Studie weiter im Homeoffice arbeiten

Nach dem Auslaufen der Homeofficepflicht wollen einer Studie zufolge neun von zehn Beschäftigten weiter von zu Hause aus arbeiten. Zu sehr überwiegen die Vorteile die Nachteile, wie eine Studie der Krankenkasse DAK Bayern ergab, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. „Das Homeoffice ist mittlerweile bei den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern fest etabliert. Sie haben gemerkt, wie gut es sich in den eigenen vier Wänden arbeiten lässt“, kommentierte DAK-Landeschefin Sophie Schwab.

90 Prozent gaben demnach bei einer repräsentativen Umfrage an, auch künftig mindestens ein Viertel ihrer Arbeitszeit daheim ableisten zu wollen. 46 Prozent wollen höchstens zur Hälfte, zehn Prozent fast gar nicht mehr ins Büro zurück. Während der zweiten Corona-Welle waren laut DAK rund 40 Prozent der Beschäftigten in Bayern im Homeoffice - bei hoher Arbeitszufriedenheit und Produktivität.

85 Prozent der befragten Betroffenen im Freistaat sind der Meinung, dass sich dafür prinzipiell geeignete Aufgaben im Homeoffice genauso gut erledigen lassen wie im Büro. Sieben von zehn empfinden sich sogar als produktiver, und knapp zwei Drittel nehmen die Arbeit angenehmer wahr.

RKI registriert 808 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 5,2

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 808 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Mittwochmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.12 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 1016 Ansteckungen gelegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI mit bundesweit 5,2 an (Vortag: 5,4; Vorwoche: 7,2).

Deutschlandweit wurden nach diesen Angaben binnen 24 Stunden 56 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 51 Tote. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3 728 141 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.624.200 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 90.875.

Der Sieben-Tage-R-Wert lag nach RKI-Angaben am Dienstagabend bei 0,79 (Vortag: 0,79). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 79 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

mh/aic/dpa

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