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News-Ticker zur Corona-Pandemie

Impfstoff für Kinder zwischen fünf und elf Jahren: EMA will noch vor Weihnachten entscheiden

Coronavirus
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Die europäische Arzneimittelbehörde EMA will noch möglichst vor Weihnachten entscheiden, ob sie eine Empfehlung für Corona-Impfungen für Kinder zwischen fünf und elf Jahren ausspricht

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Mittwoch (27. Oktober) im News-Ticker:

Die Fallzahlen im Überblick:

  • Hospitalisierte Fälle/7 Tage in Bayern: 426 (Quelle/Stand: LGL, 26. Oktober, 8 Uhr)*
  • Hospitalisierungsinzidenz Bayern: 3,2 (Quelle/Stand: LGL, 26. Oktober, 8 Uhr)
  • Covid-19-Fälle auf Intensivstationen in Bayern: 351 (Quelle/Stand: DIVI, 27. Oktober, 5.15 Uhr)**
  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 380,6, Landkreis Rosenheim 382,9, Landkreis Traunstein 498,6, Landkreis Berchtesgadener Land 489,1, Landkreis Mühldorf 592,4, Landkreis Altötting 302,7 (Quelle/Stand: RKI, 27. Oktober, 3.24 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 5344, Landkreis Rosenheim 19.160, Traunstein 15.252, Berchtesgadener Land 8810, Mühldorf 9094, Altötting 7673 (Quelle/Stand: RKI, 27. Oktober, 3.24 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 75, Landkreis Rosenheim 484, Traunstein 224, Berchtesgadener Land 109, Mühldorf 164, Altötting 217 (Quelle/Stand: RKI, 27. Oktober, 3.24 Uhr)
  • ServiceFälle Deutschland --- Fälle weltweit --- Überblick Risikogebiete
    * = Steigt der Wert auf 1200 oder höher, tritt Warnstufe Gelb in Kraft
    ** = Steigt der Wert auf 600 oder höher, tritt Warnstufe Rot in Kraft

Update, 22.01 Uhr - Impfstoff für Kinder: EMA will noch vor Weihnachten entscheiden

Die europäische Arzneimittelbehörde EMA will noch möglichst vor Weihnachten entscheiden, ob sie eine Empfehlung für Corona-Impfungen für Kinder zwischen fünf und elf Jahren ausspricht. „Der derzeitige Zeitplan für die Bewertung beträgt ungefähr zwei Monate“, teilte die EMA am Mittwoch dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) mit.

Zuletzt ging die Behörde noch von mehreren Monaten bis zu einer möglichen Zulassung aus. Mitte Oktober hatte die EMA mit der Prüfung des Biontech-Impstoffs für unter Zwölfjährige begonnen. In die Bewertung würden laut EMA auch Daten aus laufenden pädiatrischen Studien von Biontech und Pfizer einfließen. Diese würden noch im November erwartet.

Am Dienstag hatte sich ein Beratergremium der US-Arzneimittelbehörde FDA für eine Notfallzulassung des Corona-Impfstoffes von Biontech/Pfizer für Kinder zwischen fünf und elf Jahren ausgesprochen. Die Empfehlung ist nicht bindend, die FDA folgt den Fachleuten aber in der Regel. Eine endgültige Entscheidung der FDA wird noch in dieser Woche erwartet.

Sars-CoV-2 wird in Deutschland derzeit insbesondere bei Kindern und Jugendlichen nachgewiesen. Die Sieben-Tage-Inzidenz bei 5- bis 14-Jährigen gab das Robert Koch-Institut (RKI) am Mittwoch mit 218,1 an, Tendenz steigend.

Update, 18.37 Uhr - 43 stationär behandelte Covid-Patienten aus dem Landkreis Traunstein

Insgesamt werden in den Kliniken Südostbayern 62 Covid-Patienten behandelt. Davon befinden sich 53 auf der Normalstation und neun auf der Intensivstation.

Mittlerweile wurden im Landkreis Traunstein 102.468 Personen mit der Erstimpfung versorgt, davon haben bereits 96.852 Personen die Zweitimpfung erhalten.

Im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Gesundheitsamtes Traunstein liegen derzeit 1066 aktive Covid-19-Fälle vor. Seit der letzten Pressemitteilung am 26. Oktober sind beim Staatlichen Gesundheitsamt 242 Neuinfektionen eingegangen.

Es liegen insgesamt 15.414 bestätigte Fälle vor, die seit Beginn der Pandemie positiv getestet wurden. Als genesen gelten mindestens 14.124 Personen (166 Personen mehr seit der Meldung vom 26.10.2021).

Beim Gesundheitsamt Traunstein ist seit der letzten Pressemitteilung keine Todesmeldung eingegangen. Damit liegen im Landkreis Traunstein insgesamt 224 Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19-Erkrankungen vor.

Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 498,6.

Update, 16.15 Uhr - 705 aktive Fälle im Berchtesgadener Land

Das Gesundheitsamt im Landkreis Berchtesgadener Land hat nun 139 weitere Corona-Fälle gemeldet. Die Gesamtzahl der seit März 2020 registrierten Covid-19-Fälle mit Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land stieg somit auf 8810 (Stand: 27. Oktober, 0 Uhr). Die 7-Tage-Inzidenz lag bei 489,1. Aktuell gibt es 705 aktive Covid-19-Fälle im Landkreis. Davon entfallen insgesamt 309 Fälle auf Einrichtungen im Landkreis Berchtesgadener Land, davon 53 in Alten- und Pflegeheimen, 0 in Gemeinschaftsunterkünften, 223 in Schulen und 33 in Kindergärten.

In den Kliniken der Kliniken Südostbayern AG (KSOB) im Berchtesgadener Land werden aktuell 28 Covid-19-Patienten stationär behandelt. 14 Patienten davon haben ihren Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land. Derzeit werden in den Kliniken im Berchtesgadener Land insgesamt zwei Patienten intensivmedizinisch betreut, diese Patienten haben ihren Wohnsitz im Berchtesgadener Land. Von den 28 im Berchtesgadener Land stationär behandelten Patienten sind lediglich drei Personen vollständig geimpft und werden auf der Normalstation behandelt.

Update, 15.10 Uhr - Landkreis Mühldorf meldet 175 Neuinfektionen

Das Gesundheitsamt Mühldorf hat für seinen Zuständigkeitsbereich nun 175 neue Corona-Fälle gemeldet (Stand: 27. Oktober, 0 Uhr). Damit gibt es in Stadt und Landkreis Mühldorf aktuell 1045 aktive Fälle. Die meisten Neuinfektionen gab es in Mühldorf (34 Fälle), gefolgt von Waldkraiburg (30), Mettenheim (13) und Haag (9). Die 7-Tage-Inzidenz lag zum o.g. Zeitpunkt nach Angaben des Landratsamtes bei bei 592,4.

Das Gesundheitsamt verzeichnet im Rahmen des aktuellen Infektionsgeschehens weiterhin keine großen Cluster, sondern viele kleinere Infekt-Ketten. Neben einer Reihe von Schulen und Kindergärten sind vereinzelt auch Pflegeheime sowie eine Behinderteneinrichtung betroffen. Ansonsten ist ein breites, diffuses Fallgeschehen zu erkennen, das sich über den ganzen Landkreis verteilt - mit vielen Folgefällen aus Familien und engem privaten Umfeld, hieß es von Seiten des Landratsamtes dazu.

Update, 14.15 Uhr - Corona-Lage verschlechtert sich weiter

Die Corona-Lage in Deutschland verschlechtert sich weiter. Das zeigt der Blick auf mehrere bundesweite Indikatoren: Die Sieben-Tage-Inzidenz etwa hat sich seit Ende September beinahe verdoppelt. Während vor rund einem Monat um die 60 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche gemeldet wurden, sind es nun nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Mittwoch 118. Die Meldungen zu in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten pro 100.000 Einwohner und Woche haben ebenfalls deutlich zugelegt: von 1,44 am 27. September auf nun 3,07. Es gibt jedoch große regionale Unterschiede, für Thüringen gibt das RKI die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz sogar mit 8,54 an.

Thüringen ist auch das Bundesland mit der höchsten Infektions-Inzidenz im Bundesländervergleich: 241,8 Ansteckungen pro 100.000 Einwohner und Woche wurden dort laut RKI erfasst, eine Woche zuvor waren es 163,5. Wegen der sich wieder zuspitzenden Lage hat etwa die Stadt Erfurt ihre Regelungen für Veranstaltungen verschärft. Die zweit- und dritthöchsten Inzidenzen weisen Sachsen mit 200,8 und Bayern mit 191,3 auf. Mehrere andere Länder liegen unter der 100er-Marke. Die wenigsten Virusnachweise hat das Saarland mit 52,9. Die Landkreise, die laut RKI die bundesweit höchsten Inzidenzen aufweisen, haben rund zehnmal so hohe Werte: Mühldorf am Inn (592,4), Traunstein (498,6) und Berchtesgadener Land (489,1). Sie liegen allesamt in Bayern.

Update, 12.54 Uhr - Hoffenheim ändert Zugangsregeln: „2G-Optionsmodell“ ab November

Fußball-Bundesligist TSG 1899 Hoffenheim ändert in der Corona-Pandemie seine Zugangsregeln für die Arena. Statt wie bisher mit 3G-Nachweis (geimpft, genesen oder negativ getestet) soll ab dem Heimspiel gegen RB Leipzig am 20. November ein 2G-Optionsmodell zum Einsatz kommen, wie der Verein aus dem Kraichgau am Mittwoch mitteilte. Alle Geimpften oder Genesenen sind somit zugelassen. Weitere Ausnahmen gibt es für Kinder bis zum siebten Lebensjahr, regelmäßig getestete Schüler und Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können. Diese müssen einen tagesaktuellen Schnelltest vorlegen.

Mit dem neuen Zugangsmodell entfallen die Maskenpflicht, die Abstandsregelungen und die Zuschauerbeschränkungen. Bisher durften die Hoffenheimer nur 15.075 Plätze und damit die Hälfte der Arena auslasten. Zum Pokalspiel gegen Holstein Kiel am Dienstagabend waren nur 5033 Zuschauer gekommen. Für das Spiel gegen Hertha BSC an diesem Freitag (20.30 Uhr/DAZN) gilt noch das alte 3G-Modell mit der Maximalkapazität von 15.075 Plätzen.

Update, 12.09 Uhr - Jede Sekunde eine Impfung: Impfquote bei 66,4 Prozent

Noch immer wird in Deutschland im Wochenschnitt rechnerisch jede Sekunde mehr als eine Person gegen das Coronavirus geimpft. Nachdem am Vortag insgesamt rund 192.000 Dosen verabreicht wurden, stieg die Quote der vollständig geimpften Bürger auf 66,4 Prozent. Das geht aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Mittwoch (Stand: 9.22 Uhr) hervor. Bei den über 60-Jährigen liegt die Quote inzwischen bei 85,1 Prozent, bei den jüngeren Erwachsenen von 18 bis 59 Jahren 72,6 Prozent, und in der Altersgruppe der 12- bis 17-Jährigen beträgt sie 40,6 Prozent.

Für Kinder bis elf Jahre wurde noch kein Impfstoff zugelassen. Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte rechnet nach bisherigen Angaben mit einer Zulassung des Impfstoffs von Biontech/Pfizer durch die EU-Arzneimittelbehörde EMA frühestens Mitte November.

Update, 11.15 Uhr - Übergangsregeln: Ampel-Parteien wollen Corona-Notlage beenden

Die Ampel-Parteien SPD, Grüne und FDP wollen die Pandemie-Notlage Ende November auslaufen lassen und durch eine bis zum 20. März 2022 befristete Übergangsregelung ersetzen. Die Übergangsregelung soll es den Ländern ermöglichen, weiterhin bestimmte Corona-Schutzmaßnahmen wie etwa Maskenpflicht und 2G- oder 3G-Regeln durchsetzen zu können. Auch Maßnahmen wie der vereinfachte Zugang zur Grundsicherung sowie die Corona-Arbeitsschutzverordnung sollen verlängert werden: Dies geht aus einem Eckpunktepapier vor, das der Nachrichtenagentur AFP vorliegt und das die drei Parteien am Mittwoch vorstellen wollen.

„Der Ausnahmezustand darf kein Dauerzustand werden. Wir müssen zu einer neuen Normalität kommen, und das so schnell wie möglich“, sagte FDP-Generalsekretär Volker Wissing den Zeitungen der Funke Mediengruppe. „Der Deutsche Bundestag muss die Dinge wieder entscheiden - und nicht die Bundesregierung mit einer weitgehenden Ermächtigung.“ Die Bundesländer hätten die Möglichkeit, „auf regionales Infektionsgeschehen sehr präzise und maßvoll zu reagieren“.

Update, 10.09 Uhr - Kreis Altötting meldet 513 aktive Corona-Fälle

Das Gesundheitsamt Altötting hat für seinen Zuständigkeitsbereich nun 89 neue Corona-Fälle gemeldet (Stand: 26. Oktober). Damit stieg die Gesamtzahl der Infizierten seit Pandemie-Ausbruch in Stadt und Landkreis Altötting auf 7673 Personen.

Die aktuelle Sieben-Tage-Inzidenz lag zum o.g. Zeitpunkt nach Angaben des Landratsamtes bei 302,7. Aktuell gibt es in Stadt und Landkreis 513 aktive Fälle - die meisten davon in Burghausen (69), Altötting (61) und Neuötting (50). Zudem gab es auch neun positive Schnelltest-Ergebnisse, die bislang jedoch noch nicht in die Statistik eingearbeitet wurden.

Update, 9.31 Uhr - Einkaufen wird in Australien für Ungeimpfte kompliziert

Das Leben in Australien wird für Ungeimpfte immer komplizierter. In der Metropole Melbourne und dem Rest des Bundesstaats Victoria gilt künftig: Sobald dort 90 Prozent der Bürger vollständig geimpft sind, dürfen Ungeimpfte nur noch Geschäfte betreten, die unverzichtbar fürs tägliche Leben sind - also etwa Supermärkte und Drogerien. Der Covid-19-Beauftragte der Region, Jeroen Weimar, erklärte am Mittwoch, es werde aber noch einige Wochen dauern, bis diese Regel in Kraft trete. Den Plänen der Regierung zufolge soll am 24. November die 90-Prozent-Marke erreicht sein.

„Damit hat jeder der wenigen Hunderttausend Menschen, die sich impfen lassen können, es aber noch nicht getan haben, die Möglichkeit, heute den Prozess zu starten und am 24. November vollständig geimpft zu sein“, sagte Weimar. „Wir senden ein sehr klares Signal aus, das besagt, dass Sie sich impfen lassen müssen, wenn Sie demnächst noch in solchen Einzelhandelsgeschäften verkehren wollen.“ Dabei sei es den Inhabern der Geschäfte vorbehalten, für die Einhaltung der Regel zu sorgen.

Australien plant generell sehr strenge Auflagen für Menschen ohne Corona-Impfpass. So sollen in Zukunft nur zweifach Geimpfte das Land ohne Genehmigung verlassen und ohne strikte zweiwöchige Quarantäne einreisen können. Noch immer gibt es Diskussionen darüber, ob etwa ungeimpfte Tennisprofis, die im kommenden Jahr an den Australian Open in Melbourne teilnehmen wollen, überhaupt ins Land dürfen.

Update, 8.27 Uhr - Drei Kreise der Region führen bundesweite Hotspot-Liste an

7-Tage-Inzidenzen in Südostbayern und Krankenhaus-Ampel in Bayern (Stand: 27. Oktober 2021).

Die Corona-Zahlen in der Region explodieren weiter, eine Entspannung ist aktuell nicht in Sicht. Auch auf der bundesweiten Hotspot-Liste sind drei Kreise aus der Region noch immer Spitzenreiter (Kreise Mühldorf, Traunstein und Berchtesgadener Land).

Die Inzidenzen im Detail: Landkreis Altötting (von 297,3 auf 302,7), Landkreis Mühldorf (von 589,8 auf 592,4), Kreis Berchtesgadener Land (von 480,8 auf 489,1), Landkreis Traunstein (von 489,1 auf 498,6), Stadt Rosenheim (von 353,8 auf 380,6) und Landkreis Rosenheim (von 338,5 auf 382,9). In der Region wurden laut RKI sechs weitere Todesfälle gemeldet. Demnach sind je zwei Personen in Stadt und Kreis Rosenheim und je eine Person in den Kreisen Altötting und Berchtesgadener Land verstorben. Nähere Angaben zu Alter und/oder Wohnort der Verstorbenen gab es bislang nicht.

426 hospitalisierte Corona-Fälle in den vergangenen sieben Tagen gibt es aktuell in Bayern, damit liegt die Hospitalisierungsinzidenz bei 3,2 (Quelle/Stand: LGL, 26. Oktober, 8 Uhr). Die Krankenhausampel ist damit aktuell grün.

Hinweis der Redaktion: Nachdem es am Mittwoch (26. Oktober) beim Dashboard des Robert Koch-Instituts massive technische Probleme gab, müssen wir heute die Zahlen von Montag und heute vergleichen und diese berufen sich statt auf die letzten 24 Stunden auf die letzten 48 Stunden. Die Angaben für Dienstag sind ohne Gewähr.

Update, 7.31 Uhr - Umfrage: Bundesligisten planen keine Impfpflicht

In der von Joshua Kimmichs Zweifeln ausgelösten Debatte lehnen mehrere Fußball-Bundesligisten eine Impfpflicht für ihre Profis ab. „Es ist nicht unsere Aufgabe, eine Impfpflicht durchzusetzen. Wenn, dann muss das regulatorisch sein“, sagte Alexander Wehrle, Geschäftsführer des 1. FC Köln, der „Bild“-Zeitung. Auch andere Clubspitzen setzen darauf, noch ungeimpfte Spieler ohne Zwang von einer Impfung gegen das Coronavirus zu überzeugen. „Unsere Quote der geimpften Profis ist sehr hoch. Die wenigen, die noch ungeimpft sind, werden von uns zeitnah noch einmal ein Angebot und Aufklärung zu einer Impfung bekommen“, sagte der Bochumer Sportchef Sebastian Schindzielorz.

Hertha-Geschäftsführer Fredi Bobic verwies auf eine Impfquote von 94 Prozent bei den Berlinern, die damit über dem Liga-Durchschnitt liege. „Bei uns sind alle vom Trainer-Team und vom Staff geimpft. Lediglich vier Spieler sind noch nicht geimpft. Auch die versuchen wir zu überzeugen“, sagte Bobic. Nach Angaben der Deutschen Fußball Liga liegt die Impfquote unter den Spielern und Trainern der Bundesliga und 2. Liga bei mehr als 90 Prozent.

RKI registriert 23.212 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 118,0

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist deutlich angestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Mittwochmorgen mit 118,0 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 113,0 gelegen, vor einer Woche bei 80,4. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 23.212 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.28 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 17.015 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 114 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 92 Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 4 506 415 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen - den für eine mögliche Verschärfung der Corona-Beschränkungen wichtigsten Parameter - gab das RKI am Dienstag mit 2,95 an (Montag: 2,77). Bei dem Indikator muss berücksichtigt werden, dass Krankenhausaufnahmen teils mit Verzug gemeldet werden. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 4.237.100 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 95.359.

mh/mw/dpa

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