Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

News-Ticker zur Corona-Pandemie

Impfung gegen Corona? Wirbel um Ministeriums-Tweet zu Günther Jauch

Günther Jauch: Ich lasse mich impfen - egal mit welchem Impfstoff
+
Tweet sorgt für Wirbel im Netz.
  • Daniel Pichler
    VonDaniel Pichler
    schließen
  • Felix Graf
    Felix Graf
    schließen

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Sonntag (27. Juni) im News-Ticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 3,1 Landkreis Rosenheim 5,4, Landkreis Traunstein 13,0, Landkreis Berchtesgadener Land 8,5, Landkreis Mühldorf 7,8 , Landkreis Altötting 5,4 (Quelle/Stand: RKI, 27. Juni, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 3.935, Landkreis Rosenheim 13.918, Traunstein 11.063, Berchtesgadener Land 6.009, Mühldorf 6.968, Altötting 6.041(Quelle/Stand: RKI, 27 Juni, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 67, Landkreis Rosenheim 461, Traunstein 216, Berchtesgadener Land 102, Mühldorf 155, Altötting 210 (Quelle/Stand: RKI, 27 Juni, 0 Uhr)
  • Mindestens 90.754 Todesfälle in Deutschland (15.241 in Bayern)
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de

Die Fallzahlen im Überblick:

Update, 22.17 Uhr - Impfung gegen Corona? Wirbel um Ministeriums-Tweet zu Günther Jauch   

TV-Star Günther Jauch ist eines der Gesichter der Corona-Impfkampagne der Bundesregierung - nun hat ein Tweet des Gesundheitsministeriums dazu kurzzeitig für Wirbel im Netz gesorgt. Am Sonntag twitterte das Ressort von Minister Jens Spahn ein Foto von Jauch aus der Kampagne und schrieb dazu, der Moderator habe sich impfen lassen. Doch: Jauch war im Frühjahr an Covid-19 erkrankt und konnte sich daher noch gar nicht impfen lassen - dies hatte er damals auch öffentlich gemacht, mehrere seiner TV-Shows mussten ausfallen.

Zahlreiche Nutzer kritisierten prompt die Aussage, und das Bundesgesundheitsministerium korrigierte sich. „Uns ist leider ein Fehler unterlaufen, Günther Jauch „will“ sich impfen lassen“, hieß es in einer Antwort zum ursprünglich falschen Beitrag.

Jauch hatte schon damals zum Start der Kampagne klargestellt, dass er noch nicht geimpft sei und für die Fotos nur mit einem Pflaster posiert habe. „Ich werde erst geimpft, wenn ich dran bin. Ich weiß noch nicht, wann es ist“, hatte er betont. Im April infizierte er sich dann mit dem Coronavirus. Genesene sollen sechs Monate warten, bis sie sich impfen lassen können.

Update, 18 Uhr - Impfgipfel soll Tempo im Kampf gegen Corona in Bayern verbessern

In der Hoffnung auf wieder mehr Tempo bei den Corona-Impfungen im Freistaat lädt die Staatsregierung am Montag (10.00 Uhr) Experten und Kommunalpolitiker zum Impfgipfel. Bei der Videokonferenz geht es primär darum, wie in Bayern wieder mehr Erstimpfungen durchgeführt werden können. In den vergangenen Wochen hatte es wegen des Mangels an Impfstoffen in den Impfzentren vor allem nur Zweitimpfungen gegeben. Nachdem aber für die kommenden Wochen wieder von den Herstellern mehr Vakzin in Aussicht gestellt wurde, soll das Tempo nun wieder angezogen werden.

„Ein halbes Jahr nach dem Start der Corona-Impfungen ist dieser zweite Bayerische Impfgipfel ein wichtiger Uhrenvergleich aller beteiligten Gruppen“, sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in München. Die Ausgangslage nach sechs Monaten sei positiv. „Wir können heute sagen, dass jeder zweite Bewohner Bayerns mindestens einmal geimpft ist, jeder dritte hat schon den vollen Impfschutz.“

Eingeladen zur Videokonferenz sind neben Ministerpräsident Markus Söder und Gesundheitsminister Klaus Holetschek (beide CSU) den Angaben zufolge rund 20 Vertreter der Ärzteschaft, der Apotheken, der Kommunen, der Wissenschaft und der Wirtschaft.

Bei den Gesprächen geht es dem Sprecher zufolge auch um strategische Fragen: „Grundsätzlich wollen wir schauen, wo wir stehen und wo wir Weichen stellen müssen für die kommende, wichtige Phase der Impfkampagne und beim Ziel, der sich weiterverbreitenden Delta-Variante wo immer es geht Einhalt zu gebieten.“

Update, 16.08 Uhr - Deutsche werden wegen Delta-Variante aus Portugal zurückgeholt   

Wegen der von Dienstag an geltenden Einstufung Portugals als Corona-Virusvariantengebiet will der deutsche Reiseanbieter Olimar mehrere Hundert Bundesbürger schnell zurückholen. Das Unternehmen aus Köln, das auf Portugal spezialisiert ist, habe seinen Gästen gleich nach der Mitteilung des Robert Koch-Instituts (RKI) eine rechtzeitige Rückkehr bis Montagabend angeboten, sagte Pascal Zahn von Olimar am Samstag der Deutschen Presse-Agentur. „Etwa zehn Prozent unserer Gäste wollen ihren Urlaub jedoch eventuell verlängern“, sagte Zahn.

Nach Schätzungen des Deutschen Reiseverbandes DRV machen zurzeit etwa 1000 Deutsche in Portugal Urlaub. „Es sind noch nicht so viele, weil Portugal erst seit kurzem wieder leicht zugänglich ist“, sagte DRV-Sprecherin Kerstin Heinen.

Das RKI hatte Portugal wegen der Ausbreitung der besonders ansteckenden Delta-Variante des Virus am Freitagabend zum Virusvariantengebiet erklärt - zunächst für zwei Wochen.

Update, 13.09 Uhr - Opposition fordert schnellere Zweitimpfung wegen Delta

Angesichts der raschen Ausbreitung der Delta-Variante sprechen sich Gesundheitsexperten der Opposition für eine frühere Zweitimpfung aus. Bei mRNA-Impfstoffen (Biontech/Pfizer und Moderna) solle die Zweitimpfung gegen das Coronavirus bereits nach drei Wochen stattfinden, sagte Grünen-Gesundheitsexperte Janosch Dahmen der «Welt am Sonntag». Es gebe «harte Daten», dass dies gegen die Delta-Variante sehr wirksam sei. Zu einer früheren Zweitimpfung mit dem Impfstoff von Astrazeneca läge noch nichts vor.

Der FDP-Obmann im Gesundheitsausschuss, Andrew Ullmann, sagte: «Die Ständige Impfkommission sollte ihre Empfehlung zu den Impfintervallen überarbeiten und den Zeitpunkt der Zweitimpfung vorziehen.» Die Stiko empfiehlt bislang längere Zeitabstände zwischen den zwei Impfungen als möglich. Das hat Gründe: Bei Astrazeneca etwa steigt die Wirksamkeit bei längerem Abstand. Zudem sprach die Impfstoffknappheit dafür, zunächst möglichst viele Menschen zu versorgen.

Bei Astrazeneca lautet der bisherige Rat des Expertengremiums, zwölf Wochen zwischen erster und zweiter Dosis verstreichen zu lassen. Für die mRNA-Impfstoffe beträgt der empfohlene Abstand sechs Wochen. Laut Zulassung wären schnellere Impfserien möglich: zwei Biontech-Spritzen im Abstand von drei Wochen, bei Moderna und Astrazeneca im Abstand von vier Wochen.

Update, 11.14 Uhr - Bundesregierung geht von Beschleunigung der Impfkampagne aus

Die Bundesregierung rechnet durch die Lieferung zusätzlicher Impfstoffmengen mit einer deutlichen Beschleunigung der Corona-Impfkampagne. „Bis Ende Juli wird jeder Erwachsene in Deutschland, der geimpft werden will, auch eine erste Impfung erhalten haben können; wenn die Lieferungen so weitergehen, vielleicht noch ein Stück früher“, sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Samstag in einer Diskussionsrunde in Berlin. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte immer erklärt, dass jede Bürgerin und jeder Bürger bis zum Ende des Sommers, also bis zum 21. September, ein Impfstoffangebot erhalte.

Ein halbes Jahr nach Beginn der Impfkampagne ist mehr als die Hälfte der Menschen hierzulande mindestens einmal gegen das Coronavirus geimpft. Über ein Drittel hat auch schon die zweite Spitze erhalten. Wie aus Daten des Robert Koch-Instituts vom Samstag hervorgeht, haben knapp 44,4 Millionen Menschen (53,3 Prozent) mindestens eine Impfung bekommen. 28,9 Millionen (34,8 Prozent) sind vollständig geimpft. Allein am Freitag wurden 852 814 Impfdosen verabreicht.

Trotz dieses Fortschritts rief Spahn erneut zu Vorsicht auf. „Wir haben es selbst in der Hand, jede und jeder Einzelne von uns und wir als Gesellschaft, dass dieser gute Sommer, der es werden kann, erstens gut bleibt und zweitens Herbst und Winter eben auch gut werden.“ Es gehe bei diesem Appell nicht darum, die gute Laune „einzutrüben“, betonte er. Die könne man schon haben. „Aber es geht darum, dass wir möglichst lange gute Laune haben können.“

RKI registriert 538 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 5,7

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 538 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Sonntagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.08 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 842 Ansteckungen gelegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI mit bundesweit 5,7 an (Vortag: 5,9; Vorwoche: 8,8).

Deutschlandweit wurden den Angaben nach binnen 24 Stunden acht neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 16 Tote. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3 726 710 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 3.619.400 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 90 754.

Der Sieben-Tage-R-Wert lag dem RKI zufolge am Samstagabend bei 0,82 (Vortag: 0,78). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 82 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

fgr/dp/dpa

Kommentare