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News-Ticker zur Corona-Pandemie

„Die Größenordnung gab es noch nie“: Spahn kündigt mehr Impfstoff für Juli und August an   

Coronavirus - Corona-Impfung
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Symbolbild: Impfdosen
  • Daniel Pichler
    VonDaniel Pichler
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  • Felix Graf
    Felix Graf
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München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Samstag (26. Juni) im News-Ticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 4,7, Landkreis Rosenheim 5,7, Landkreis Traunstein 13,0, Landkreis Berchtesgadener Land 8,5, Landkreis Mühldorf 6,9 , Landkreis Altötting 6,3 (Quelle/Stand: RKI, 26. Juni, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 3.935, Landkreis Rosenheim 13.915, Traunstein 11.062, Berchtesgadener Land 6.007, Mühldorf 6.967, Altötting 6.041(Quelle/Stand: RKI, 26. Juni, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 67, Landkreis Rosenheim 461, Traunstein 216, Berchtesgadener Land 102, Mühldorf 155, Altötting 210 (Quelle/Stand: RKI, 26. Juni, 0 Uhr)
  • Mindestens 90.746 Todesfälle in Deutschland (15.240 in Bayern)
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de

Die Fallzahlen im Überblick:

Update, 18.07 Uhr - Spahn kündigt mehr Impfstoff für Juli und August an    

Die Versorgung mit Covid-19-Impfstoff in Deutschland wird sich nach Darstellung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn in den kommenden Wochen deutlich verbessern. So werde zum Beispiel Moderna im Juli/August doppelt so viel Impfstoff liefern wie erwartet, sagte der CDU-Politiker in einer Diskussionsrunde am Samstag in Berlin. In der kommenden Woche kämen zudem eine Million Dosen von Johnson & Johnson, „die sich kurzfristig noch ergeben haben“ Auch eine große Lieferung von Astrazeneca und Biontech stehe an.

„Wir werden in der ersten Juli-Woche den Impfzentren der Länder fast fünf Millionen Dosen liefern. Die Größenordnung gab es noch nie“, sagte Spahn. „Bis Ende Juli wird jeder Erwachsene in Deutschland, der geimpft werden will, auch eine erste Impfung erhalten haben können; wenn die Lieferungen so weitergehen, vielleicht noch ein Stück früher“, sagte der Gesundheitsminister.

Der Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, forderte, beim Impfen nicht nachzulassen. Dieses sei das „mächtigste Werkzeug“ gegen die Pandemie. „Wir reden von mehr als 80 Prozent der Menschen, die in unserem Land leben“, sagte Wieler auf die Frage, wie viele Menschen geimpft werden müssten.

Update, 16.33 Uhr - Nur 2000 deutsche Fans bei Achtelfinale dabei - DFB: „Bedauerlich“   

Nur 1500 bis 2000 Fans der deutschen Nationalmanschaft werden beim EM-Achtelfinale im Londoner Wembley-Stadion live dabei sein. Tickets für die Partie am Dienstag (18.00 Uhr/ ARD und Magenta TV) gegen England werden von der Europäischen Fußball-Union nur an Deutsche vergeben, die in Großbritannien oder Irland leben. Ein Restkontingent sei noch verfügbar, teilte der DFB am Samstag mit. In der Corona-Pandemie dürfen trotz der raschen Ausbreitung der Delta-Variante insgesamt 45.000 Zuschauer zum Klassiker im Londoner Stadion sein.

Aufgrund der derzeitigen besonderen Einreisebedingungen sowohl nach England als auch wieder zurück nach Deutschland gibt es über den Deutschen Fußball-Bund kein Ticket-Kontingent für das Achtelfinale. Bei Einreise ins Virusvariantengebiet besteht in Großbritannien Quarantäne-Pflicht, auch bei Wiedereinreise in Deutschland müssten die Fans in häusliche Isolierung.

„Wir werden unsere Fans vermissen“, sagte DFB-Sprecher Jens Grittner am Samstag: „Das ist natürlich bedauerlich bei so einem Spiel.“ Nur für die Teams, die Offiziellen und andere bei der EM akkreditierte Personen gibt es Ausnahmeregelungen, die allerdings auch eine strikte und engmaschige Testung auf das Coronavirus beinhalten.

Update, 14.24 Uhr - Fast 44,4 Millionen Erstgeimpfte - Spahn: Großbritannien überholt   

Ein halbes Jahr nach Beginn der Impfkampagne in Deutschland ist mehr als die Hälfte der Menschen mindestens einmal gegen das Coronavirus geimpft, über ein Drittel hat auch schon die zweite Spitze erhalten. Wie aus Daten des Robert Koch-Instituts vom Samstag (Stand: 10.30 Uhr) hervorgeht, haben knapp 44,4 Millionen Menschen (53,3 Prozent) mindestens eine Impfdosis bekommen. 28,9 Millionen (34,8 Prozent) sind vollständig geimpft. Allein am Freitag wurden 852 814 Impfdosen verabreicht.

Unter den Bundesländern verzeichnet Bremen mit 60,8 Prozent den höchsten Anteil Erstgeimpfter. Bis auf Sachsen (47,2 Prozent) liegen alle Bundesländer über der 50-Prozent-Marke. Das Saarland hat mit 41,1 Prozent den höchsten Anteil an vollständig Geimpften. Brandenburg ist mit 32,2 Prozent das Schlusslicht.

Bei den Erstgeimpften liege Deutschland bei der absoluten Zahl erstmals vor Großbritannien, schrieb Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Samstag auf Twitter. In Großbritannien ist die als besonders ansteckend geltende Delta-Variante des Virus vorherrschend, ihr Anteil steigt auch in Deutschland.

Die Impfkampagne gegen den Erreger Sars-CoV-2 hat in Deutschland offiziell am 27. Dezember begonnen. In einem Seniorenzentrum in Halberstadt in Sachsen-Anhalt wurden aber schon am 26. Dezember erste Impfungen verabreicht. Zunächst waren Menschen über 80 Jahren, Bewohner von Alten- und Pflegeheimen und medizinisches Personal an der Reihe. Unter anderem werden auch chronisch Kranke mit erhöhtem Risiko für einen schweren und tödlichen Verlauf bevorzugt geimpft. Mittlerweile können sich Menschen unabhängig von der bisher gültigen Prioritätenliste um einen Termin bemühen.

Update, 12.26 Uhr - Delta-Variante ist bald auch in Bayern dominant

Die Delta-Variante des Coronavirus wird nach Ansicht von CSU-Chef Markus Söder bald auch in Bayern das Infektionsgeschehen bestimmen. In einigen Wochen werde sie „auch bei uns die dominante Variante“ sein, sagte der Ministerpräsident am Samstag bei der CSU-Listenaufstellung zur Bundestagswahl in Nürnberg. Wegen der Corona-Krise fand die Veranstaltung unter freiem Himmel im Nürnberger Max-Morlock-Stadion statt.

Söder betonte, dass aus diesem Grund weiter Vorsicht notwendig sei und zu viele Lockerungen die erzielten Erfolge gefährdeten. Gleichwohl werde es in den kommenden Wochen „Stück für Stück“ weitergehen mit den Lockerungen.

Söder bekräftigte, Ziel der Corona-Politik müsse es sein, einen weiteren Lockdown zu verhindern. Dazu müssten jetzt die richtigen Weichen für den Herbst gestellt werden. Von entscheidender Bedeutung sei dabei das Impfen, es brauche insbesondere Angebote für Schüler und Studenten. „Wir müssen jetzt die Voraussetzungen schaffen, damit die Schulen offen bleiben können.“

Update, 11.11 Uhr - So entwickelt sich die Lage im Berchtesgadener Land

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Berchtesgadener Land informiert, dass es seit gestern 1 weiteren bestätigten COVID-19-Fall im Landkreis gibt. Diese Person befand sich nicht als direkte Kontaktperson in häuslicher Isolation. Die Gesamtzahl der seit März 2020 registrierten COVID-19-Fälle mit Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land steigt damit auf 6.007 (Stand RKI: 26. Juni 0 Uhr). Nach derzeitigem Meldungsstand liegt der 7-Tage-Inzidenz-Wert für das Berchtesgadener Land bei 8,5 (Stand RKI: 26. Juni, 00:00 Uhr).

Von den insgesamt 6.007 COVID-19-Fällen sind mittlerweile 5.891 Personen wieder genesen und ihre Quarantänezeit ist ausgelaufen. Aktuell gibt es 14 aktive COVID-19-Fälle im Landkreis, davon 6 Fälle in Einrichtungen im Landkreis Berchtesgadener Land (dazu zählen Alten- und Pflegeheime, Gemeinschaftsunterkünfte, Kindergärten und Schulen). In den vergangenen sieben Tagen gab es insgesamt neun neue COVID-19-Fälle.

Bei allen positiv getesteten COVID-19-Fällen ermittelt das Gesundheitsamt die Kontaktpersonen und leitet die notwendigen Maßnahmen ein, wie z. B. eine häusliche Quarantäne. Aktuell befinden sich 66 direkte Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne.

In den Kliniken im Berchtesgadener Land werden aktuell vier COVID-19-Patienten stationär behandelt. Diese Patienten werden nicht intensivmedizinisch betreut. 

Update, 9.40 Uhr - Corona-Lage in der Region weiterhin entspannt

Die Entwicklung der 7-Tage-Inzidenzen in der Region (Stand 26. Juni).

Die Corona-Fallzahlen bzw. 7-Tage-Inzidenzen in den Städten und Kreisen der Region halten sich weiter auf einem inzwischen sehr niedrigen Niveau. Gleichbleibende Inzidenz in den letzten 24 Stunden meldete der Kreis Berchtesgadener Land (8,5). Ebenfalls auf Vortagesniveau von 4,7 blieb die Inzidenz in der Stadt Rosenheim, auch Inzidenz im Kreis Altötting (6,3) blieb identisch zu der vom Vortag. Im Kreis Mühldorf (7,8 auf 6,9), im Kreis Rosenheim (6,5 auf 5,7) und Traunstein (14,7 auf 13,0) fiel der Wert weiter.

In der Region wurde laut RKI kein weiterer Todesfall gemeldet.

RKI registriert 592 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 5,9

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 592 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Samstagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.18 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 1108 Ansteckungen gelegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI mit bundesweit 5,9 an (Vortag: 6,2; Vorwoche: 9,3).

Deutschlandweit wurden den Angaben nach binnen 24 Stunden 68 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 99 Tote. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3 726 172 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 3 618 400 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 90.746.

Den Sieben-Tage-R-Wert lag dem RKI am Freitagabend bei 0,78 (Vortag: 0,75). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 78 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

fgr/dp/dpa

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