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News-Ticker zur Corona-Pandemie

Portugal und Russland werden als Virusvariantengebiete eingestuft

Moskau
+
Symbolbild: Russland
  • Sebastian Aicher
    VonSebastian Aicher
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  • Martina Hunger
    Martina Hunger
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München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Freitag (25. Juni) im News-Ticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 4,7, Landkreis Rosenheim 6,5, Landkreis Traunstein 14,7, Landkreis Berchtesgadener Land 8,5, Landkreis Mühldorf 7,8, Landkreis Altötting 6,3 (Quelle/Stand: RKI, 25. Juni, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 3934, Landkreis Rosenheim 13.912, Traunstein 11.061, Berchtesgadener Land 6006, Mühldorf 6967, Altötting 6041(Quelle/Stand: RKI, 25. Juni, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 67, Landkreis Rosenheim 461, Traunstein 216, Berchtesgadener Land 102, Mühldorf 155, Altötting 210 (Quelle/Stand: RKI, 25. Juni, 0 Uhr)
  • Mindestens 90.678 Todesfälle in Deutschland (15.233 in Bayern)
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de

Die Fallzahlen im Überblick:

Update, 20 Uhr - Portugal und Russland werden als Virusvariantengebiete eingestuft   

Wegen der starken Verbreitung der Delta-Variante des Coronavirus schränkt die Bundesregierung die Einreise aus Portugal und Russland massiv ein. Das Robert Koch-Institut teilte am Freitag mit, dass beide Länder am Dienstag als Virusvariantengebiete eingestuft werden, was ein weitreichendes Beförderungsverbot und strikte Quarantäneregeln für Einreisende zur Folge hat.

Update, 17.43 Uhr - Zwei neue Corona-Fälle im Landkreis Traunstein

Das zuständige Landratsamt Traunstein meldet zwei Neuinfektionen. Im Landkreis Traunstein liegen derzeit 94 aktive Covid-19-Fälle vor.In den Kliniken im Landkreis Traunstein werden aktuell sieben Patienten mit bestätigter Corona-Infektion behandelt, drei davon auf der Normalstation und vier auf der Intensivstation.Mittlerweile wurden im Landkreis Traunstein 81.493 Personen mit der Erstimpfung versorgt, davon haben bereits 57.062 Personen die Zweitimpfung erhalten.

Update, 16.55 Uhr - Fünf Neuinfektionen im Berchtesgadener Land

Das Landratsamt Berchtesgadener Land meldet fünf neue Covid-19-Fälle. In einem Fall befand sich die Person als direkte Kontaktperson bereits in häuslicher Isolation.Landkreisweit gibt es derzeit 20 aktive Fälle, davon sechs in Einrichtungen wir Alten- und Pflegeheimen, Gemeinschaftsunterkünften, Kindergärten und Schulen.In den Kliniken im Berchtesgadener Land werden aktuell vier Corona-Patienten stationär behandelt, keine davon muss intensivmedizinisch betreut werden.

Update, 16.05 Uhr - Meilenstein im Landkreis Traunstein: Impfzentrum hebt Priorisierung ab 30. Juni auf

In den Impfzentren im Landkreis konnte ein weiterer Meilenstein erreicht werden: Die aktuell registrierten Personen in den Priorisierungsgruppen 1 bis 3 haben mittlerweile weitestgehend ein entsprechendes Angebot für einen Impftermin erhalten. Zudem können ab 30. Juni nach den aktuellen Lieferzusagen wieder verstärkt Erstimpftermine durch das Impfzentrum vereinbart werden.

Damit besteht nun auch in den Impfzentren die Möglichkeit, dass Personen, die keiner Priorisierungsgruppe zugehören, ein Impfangebot erhalten können.Das Vorgehen für eine Terminvereinbarung in den Impfzentren bleibt bestehen:
Im ersten Schritt ist zunächst eine Registrierung online über www.impfzentren.bayern oder telefonisch unter 08621/50-800 erforderlich, um sich für eine Impfung vormerken zu lassen. Dabei sind alle Personen im Landkreis Traunstein aufgerufen, sich vorzumerken, sofern natürlich ein Impfwille besteht.

Im zweiten Schritt wird ein Terminvorschlag automatisch per E-Mail vergeben, sobald entsprechende Impf-Slots durch das Impfzentrum im Landkreis Traunstein freigegeben werden. Sobald die Freigabe von Termin-Slots erfolgt, wird eine bestimmte Anzahl von Personen aufgefordert, einen Termin zu vereinbaren. Auf die Auswahl der jeweiligen Personen trifft in jedem Fall der Algorithmus des Programms „BayIMCO”. Auch auf den Impfstoff hat das Zentrum keinen Einfluss.

Update, 15.17 Uhr - Von der Leyen besorgt über Delta-Variante

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat vor einer weiteren Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus gewarnt. Man sei besorgt über die Mutante, sagte von der Leyen am Freitag nach einem EU-Gipfel in Brüssel. In Großbritannien sei Delta bereits die vorherrschende Variante, auch in der EU verbreite sie sich zunehmend. Die gute Nachricht sei jedoch, dass eine doppelte Impfung auch gegen die Delta-Variante sehr wirksam sei. Eine einfache Impfung mindere zumindest das Risiko einer schweren Krankheit.

Die Kommissionspräsidentin rief zugleich zu Wachsamkeit auf. Maßnahmen wie das Tragen einer Maske und das Abstandsgebot müssten weiter gelten. Außerdem müsse man „impfen, impfen, impfen“. Von der Leyen zufolge wurden mehr als 420 Millionen Impfstoff-Dosen an die EU-Staaten geliefert. Fast 60 Prozent der EU-Bevölkerung seien dann mindestens einmal geimpft.

Update, 14.23 Uhr - Ein weiterer Corona-Fall im Landkreis Mühldorf am Inn

Aus dem Landkreis Mühldorf am Inn wird durch das zuständige Gesundheitsamt eine Neuinfektion gemeldet. Landkreisweit gibt es derzeit 17 aktive Fälle.

Bis einschließlich 24. Juni wurden insgesamt 102.295 Impfungen im Landkreis verabreicht. Insgesamt 61.897 Personen sind mindestens einmal geimpft, das entspricht 53,4 Prozent aller Landkreisbürgerinnen und -bürger. 42.332 Personen oder 36,5 Prozent haben die abschließende Impfung erhalten. Die Zahl der von den Betriebsärzten in Unternehmen durchgeführten Impfungen ist in diesen Zahlen nicht enthalten.

Update, 13.45 Uhr - Gericht kippt Alkoholverbot in Regensburger Innenstadt

Das Verwaltungsgericht in Regensburg hat am Freitag dem Eilantrag zweier Bürger gegen das Alkoholkonsumverbot in der Innenstadt stattgegeben. Die Stadt hatte am 8. Juni das Verbot via Allgemeinverfügung für zwei Bereiche erlassen. Dadurch soll die Ausbreitung des Coronavirus eingedämmt werden. Der Beschluss des Gerichts befreit nur die beiden Antragsteller von dem Alkoholverbot.

Das Verwaltungsgericht sah nach eigenen Angaben keine Rechtsgrundlage für das flächendeckende Alkoholkonsumverbot. Zwar könnten an einzelnen öffentlichen Orten dem Infektionsschutzgesetz nach Alkoholverbote ausgesprochen werden, jedoch nicht flächendeckend für die Innenstadt. Gegen den Beschluss ist eine Beschwerde zum Bayerischen Verwaltungsgerichtshof zulässig.

Update, 12.31 Uhr - Lauterbach geht fest von vierter Welle aus

Karl Lauterbach war erneut Gast bei Maybrit Illner. Der Gesundheitsexperte ist sich sicher, dass es eine vierte Welle in Deutschland geben wird. Die Frage sei nur, wie hart diese uns treffen werde. „Wir werden nicht zur Normalität zurückkehren.” Denn würde man hierzulande ein Jahr normal weitermachen, würde es „unsere Kinder erwischen”.

Die Delta-Variante werde im Herbst 80 bis 90 Prozent aller neuen Fälle ausmachen, glaubt Lauterbach. Dann würde ein einziges Kind im Klassenraum ausreichen, um zehn andere Mitschüler anzustecken. Lauterbach fordert: „Wir müssen uns überlegen, ob wir den Kindern ein Impfangebot machen.”

Update, 11.12 Uhr - Delta-Variante: RKI erwartet Wiederanstieg der Inzidenzen

Das Robert Koch-Institut (RKI) geht in der Coronavirus-Pandemie von einem Wiederanstieg der Inzidenzen hierzulande durch die Delta-Variante aus. Delta sei noch ansteckender als Alpha, sagte RKI-Präsident Lothar Wieler am Freitag. „Delta verbreitet sich also noch schneller, vor allem natürlich in der ungeimpften Bevölkerung. Daher müssen wir damit rechnen, dass künftig auch die Fallzahlen wieder steigen werden.“ Im Moment lägen die bundesweiten 7-Tage-Inzidenzen mit 6,2 Prozent erfreulich niedrig. Grund dafür sei auch das verantwortungsbewusste Handeln der Bevölkerung. „Lassen Sie uns diese niedrigen Inzidenzen verteidigen!“, appellierte Wieler.

In der zweiten Juni-Woche lag der Delta-Anteil nach den jüngsten RKI-Zahlen in Deutschland schon bei 15 Prozent. „Wir gehen davon aus, dass er heute schon höher sein wird“, sagte Wieler. Es sei nur eine Frage der Zeit, wann diese Variante die Hoheit übernehmen werde. Auch im Urlaub sei die Beachtung der Corona-Regeln wichtig. Es gelte, sich über die Infektionslage zu informieren, geschlossene Räume mit schlechter Belüftung sowie Menschenansammlungen und Gruppen mit engen Kontakten zu vermeiden. Beim Zurückkommen empfehle es sich, Testangebote anzunehmen, riet Wieler.

Update, 10.40 Uhr - Spahn warnt erneut vor Sorglosigkeit im Sommer

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat auch mit Blick auf die ansteckendere Delta-Variante des Coronavirus erneut zu Vorsicht im Sommer aufgerufen. Aus einem zu sorglosen Sommer dürfe kein „Sorgenherbst“ werden, sagte der CDU-Politiker am Freitag in Berlin. Die Delta-Variante werde über den Sommer auch in Deutschland die Oberhand gewinnen, dies sei eher eine Frage von Wochen als von Monaten. Es mache bei der Ausbreitung aber einen Unterschied, wie hoch die gesamte Zahl der Ansteckungen und die Impfquote seien.

„Es liegt an uns“, sagte Spahn. Im Alltag gehe nun draußen „ziemlich viel“. In Innenräumen, vor allem mit vielen Menschen, sollten weiter Schutzmasken getragen werden. Reisen sei möglich. Bei der Rückkehr aus dem Urlaub sollten Familien aber kostenlose Testangebote nutzen, auch mit Blick auf den Schulbeginn nach den Ferien. Der Minister appellierte an alle Bürger, Impfangebote zu nutzen - auch für wichtige Zweitimpfungen als vollen Schutz gegen Virus-Varianten. Wer nicht geimpft sei, werde sich unweigerlich infizieren. „Impfung oder Infektion, das ist die Wahl für jeden Einzelnen und das ist die Wahl für uns als Gesellschaft“, erklärt der Bundesgesundheitsminister.

Spahn-Pressekonferenz im Livestream:

Update, 9.37 Uhr - Landkreis Altötting meldet einen neuen Corona-Fall

Das Gesundheitsamt Altötting hat für seinen Zuständigkeitsbereich jetzt einen neuen Corona-Fall gemeldet. Damit erhöht sich die Zahl der Infizierten seit Pandemie-Ausbruch in Stadt und Landkreis Altötting auf insgesamt 6044 Personen.
Aktuell gibt es im Landkreis zehn aktive Fälle. Die meisten Fälle gibt es derzeit in Garching (4), Töging (2) und je ein Fall in Burgkirchen, Kirchweidach, Neuötting und Reischach. Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Altötting liegt aktuell bei 6,3.

Update, 8.50 Uhr - Neueste RKI-Zahlen für die Region

Die Entwicklung der 7-Tage-Inzidenzen in der Region (Stand 25. Juni).

Die Corona-Fallzahlen bzw. 7-Tage-Inzidenzen in den Städten und Kreisen der Region halten sich weiter auf einem inzwischen sehr niedrigen Niveau. Gestiegen ist in den letzten 24 Stunden lediglich die Inzidenz im Kreis Berchtesgadener Land (von 6,6 auf 8,5). Auf Vortagesniveau von 4,7 blieb die Inzidenz in der Stadt Rosenheim. Gesunken sind die Inzidenzen dagegen im Kreis Altötting (von 7,2 auf 6,3), im Kreis Mühldorf (von 8,6 auf 7,8), im Kreis Rosenheim (von 10,7 auf 6,5) und Traunstein (von 15,2 auf 14,7).

In der Region wurde laut RKI ein weiterer Todesfall gemeldet. Demnach ist eine Person in der Stadt Rosenheim verstorben. Nähere Angaben zu Alter und/oder Wohnort des Verstorbenen gab es bislang nicht.

Update, 7.16 Uhr - Forscher raten zu 3. Corona-Impfung für Senioren und Immunschwache

Ein halbes Jahr nach dem offiziellen Start der bundesweiten Corona-Impfkampagne am 27. Dezember empfehlen Wissenschaftler eine dritte Impfung für Senioren und Menschen mit Immunschwächen in diesem Herbst. „Wir müssen die nächste Phase beim Impfen jetzt schon andenken“, sagte Leif Erik Sander, Infektionsimmunologe an der Berliner Charité, der Deutschen Presse-Agentur. „Ich gehe davon aus, dass wir bei älteren Menschen, die zu Beginn dieses Jahres ihre Erst- und Zweitimpfung erhalten haben, eine nachlassende Immunantwort sehen werden.“ Für jüngere und gesunde Menschen seien Auffrischungsimpfungen dagegen noch kein Thema.

Sander hält es für möglich, dass es ohne Auffrischungsimpfung im Winterhalbjahr zum Beispiel in Alten- und Pflegeheimen deshalb zu zusätzlichen Infektionen kommen könnte, „einem gewissen JoJo-Effekt“. Ein solcher „Booster“ sollte dann nicht allein Hochbetagten, sondern auch Menschen mit einem geschwächten Immunsystem offeriert werden, etwa zum Zeitpunkt der Grippeschutzimpfung im Oktober.

RKI registriert 774 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 6,2

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 774 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Freitagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.12 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 1076 Ansteckungen gelegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI mit bundesweit 6,2 an (Vortag: 6,6; Vorwoche: 10,3).

Deutschlandweit wurden den Angaben nach binnen 24 Stunden 62 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 91 Tote.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.725.580 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.616.800 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, wird nun mit 90.678 angegeben.

Den Sieben-Tage-R-Wert gab das RKI am Donnerstagabend mit 0,75 (Vortag: 0,72) an. Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 75 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

mh/aic/dpa

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