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News-Ticker zur Corona-Pandemie

„Auch Geimpfte sollen testen gehen“: höchste Inzidenz in Bayern im Berchtesgadener Land

Corona-Impfung (Archivbild)
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Corona-Impfung (Archivbild).
  • Christina Eisenberger
    VonChristina Eisenberger
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  • Daniel Pichler
    Daniel Pichler
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München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Sonntag (25. Juli) im News-Ticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 6,3, Landkreis Rosenheim 9,9, Landkreis Traunstein 9,0, Landkreis Berchtesgadener Land 35,9, Landkreis Mühldorf 6,0, Landkreis Altötting 3,6 (Quelle/Stand: RKI, 25. Juli, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 3949, Landkreis Rosenheim 13.987, Traunstein 11.137, Berchtesgadener Land 6081, Mühldorf 6994, Altötting 6078 (Quelle/Stand: RKI, 25 Juli, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 67, Landkreis Rosenheim 462, Traunstein 217, Berchtesgadener Land 102, Mühldorf 155, Altötting 210 (Quelle/Stand: RKI, 25. Juli, 0 Uhr)
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de

Die Fallzahlen im Überblick:

Update, 18.38 Uhr - BGL mit höchster Inzidenz in Bayern

Im Landkreis Berchtesgadener Land gilt ab Montag wieder eine Maskenpflicht für Schülerinnen und Schüler ab der fünften Klasse. Der Landkreis überschritt den dritten Tag in Folge den Wert über 25, wie das Landratsamt am Sonntag mitteilte. Für Grundschulen und Förderschulen gelte keine Maskenpflicht.

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag im Landkreis Berchtesgadener Land mit 35,9 bayernweit am höchsten. Das Landratsamt hat daher das Testangebot erweitert und ruft alle Bürgerinnen und Bürger auf, sich testen zu lassen. Auch Geimpfte sollen sich wegen der Delta-Variante testen lassen.

Update, 17.15 Uhr - Lauterbach und Habeck für mehr Möglichkeiten für Corona-Geimpfte

Grünen-Parteichef Robert Habeck und SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach halten es für richtig, vollständig gegen Corona Geimpften ab einem bestimmten Zeitpunkt wieder mehr Möglichkeiten im Alltag einzuräumen. „In dem Moment, wo allen Menschen ein Impfangebot gemacht worden ist, sieht Solidarität so aus: Man muss sich nicht impfen lassen, aber kann nicht damit rechnen, dass alle anderen auf ihre Freiheit verzichten, weil man sich nicht hat impfen lassen“, sagte Habeck den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

„Die Konsequenz ist, dass Geimpfte beziehungsweise Genesene zukünftig unter Umständen mehr Möglichkeiten und Zugänge haben können, als Menschen, die sich gegen eine Impfung entschieden haben.“ Für diejenigen, die sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen könnten, müsse es Ausnahmen geben.

Lauterbach zufolge werde bald „nichts anderes übrigbleiben, als den Zutritt zu Räumen, wo viele Leute eng zusammenkommen, auf Genesene und Geimpfte zu beschränken“. Mit der Rückkehr der Urlauber sei auch mit höheren Fallzahlen zu rechnen, zudem begegneten sich die Menschen im Herbst wieder verstärkt in Innenräumen, sagte der SPD-Politiker der SZ. Die Zahl der falsch negativen Tests sei zu hoch, um dann noch negativ Getestete mit Geimpften und Genesenen gleichzustellen.

Update, 15.34 Uhr - Söder: Impfprogramm für Schüler

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder will mit den unionsgeführten Ländern rasch über seine Pläne für ein Schüler-Impfprogramm gegen das Coronavirus sprechen. „Deshalb habe ich die Ministerpräsidenten der B-Länder vorsorglich für diesen Dienstag zu einer Schalte eingeladen“, so Söder zur Augsburger Allgemeinen. Ob diese Schalte tatsächlich stattfindet, stand nach Angaben eines Regierungssprechers am Sonntag noch nicht fest.

„Außerdem brauchen wir dringend eine verbindliche Formel aus Inzidenzwert, Impfquote und belegten Krankenhausbetten, um zu wissen, ab wann Maßnahmen ergriffen werden müssen - und welche Rechte sich für Geimpfte daraus ergeben“, sagte Söder weiter.

Update, 13.42 Uhr - So ist die Corona-Lage im Kreis Altötting

Wie das Landratsamt Altötting bekannt gibt, ist seit Samstag, den 24. Juli, keine neuen PCR-bestätigten Fälle im Landkreis. Die 7-Tage-Inzidenz liegt daher bei 20 aktiven Fällen bei 3,6. Mit 12 die meisten aktiven Fälle weist derzeit die Stadt Burghausen auf. In der überwiegenden Zahl der Kommunen gibt es derzeit keinen aktiven Fall zu vermelden.

Update, 13.12 Uhr - Wieder Maskenpflicht für Schüler im Kreis Berchtesgadener Land

Die 7-Tage-Inzidenz des Landkreises Berchtesgadener Land lag am Samstag (24. Juli) mit einer 7-Tage-Inzidenz von 37,8 den dritten Tag in Folge über dem Wert von 25. Das Landratsamt hat die Überschreitung des vom Freistaat Bayern festgelegten Grenzwertes am heutigen Sonntag im Amtsblatt bekannt gegeben.

Entsprechend der 13. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (13. BayIfSMV) muss damit ab dem Montag (26. Juli) an weiterführenden Schulen ab der 5. Jahrgangsstufe wieder die Maskenpflicht am Platz umgesetzt werden. Grundschulen und Förderschulen sind von dieser Regelung ausgenommen.

Das Gesundheitsamt bittet die Bürgerinnen und Bürger darum, sich testen zu lassen, um Infektionsketten möglichst rasch unterbinden zu können. Die Testmöglichkeiten finden sich hier.

Update, 13.10 Uhr - Zehn Corona-Neuinfektionen in Bayern - drei Regionen mit Inzidenz 0

In Bayern haben sich nur in drei Regionen in den vergangenen sieben Tagen keine Menschen nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Sonntag für die Städte Straubing und Schwabach und den Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz keine Neuinfizierten für diesen Zeitraum.

Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz lag im Landkreis Berchtesgadener Land mit 35,9 bayernweit am höchsten. Dahinter folgen die Stadt Bamberg mit einem Wert von 27,1 und die Stadt Amberg mit 26,1 je 100 000 Einwohner binnen einer Woche.

Insgesamt meldeten die Gesundheitsämter in Bayern dem RKI binnen eines Tages 10 Corona-Neuinfektionen nach 220 am Samstag.

Die Daten gaben den Stand des RKI-Dashboards von 3.13 Uhr wieder, nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen sind möglich. Bayernweit liegt die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Infektionen bei 10,9, im Bundesdurchschnitt bei 13,8.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie in Bayern 651.688 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Menschen, die an oder im Zusammenhang mit einer nachgewiesenen Infektion mit dem Virus gestorben sind, liegt im Freistaat bei 15.319.

Update, 11.40 Uhr - Kretschmann will Impfpflicht nicht ausschließen   

Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann hält eine Impfpflicht im weiteren Kampf gegen die Corona-Krise für denkbar. „Wir planen keine Impfpflicht. Für alle Zeiten kann ich eine Impfpflicht nicht ausschließen“, sagte der Grünen-Politiker der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. „Es ist möglich, dass Varianten auftreten, die das erforderlich machen.“ Es könne gut sein, „dass wir irgendwann gewisse Bereiche und Tätigkeiten nur noch für Geimpfte zulassen“. Er nannte die Masern als Beispiel: „Da gibt‘s auch eine Impfpflicht für die Kitas, weil Masern höchst ansteckend sind.“ Ohne Impfungen werde man die Pandemie nicht in die Knie zwingen können.

Kretschmann warnt seit längerem vor einer vierten Welle und blickt eher pessimistisch auf Herbst und Winter. Das Virus könnte aus seiner Sicht noch einmal genauso gefährlich zurückkommen wie im vergangenen Herbst, als die Infektionszahlen plötzlich drastisch anstiegen. „Wir fahren weiter auf Sicht. Die Virusmutationen haben uns schon zweimal einen Strich durch die Rechnung gemacht“, sagte er. „Treten Varianten auf, gegen die der Impfstoff nicht mehr so wirksam ist - sind wir sofort in einer anderen Situation.“ Es gebe keine Entwarnung.

Kretschmann appellierte deshalb an die Menschen, sich impfen zu lassen. „Im Kern kann man sagen: Impfen ist Bürgerpflicht. Es geht um sehr viel. Das sollte jeder verantwortlich denkende Mensch einfach tun.“ Die Nebenwirkungen von Covid-19 seien viel schlimmer als die der Impfstoffe überhaupt sein könnten. Auch wisse man wenig über die Langzeitfolgen einer Virusinfektion. Die Menschen müssten ihre Bedenken gegen die Impfung radikal zurückstellen.

Update, 10.10 Uhr - Corona-Lage in der Region entspannt sich leicht

Sieben-Tage-Inzidenzen in Südostbayern (Stand: 25. Juli 2021).

Im Hinblick auf die Corona-Fallzahlen bzw. 7-Tage-Inzidenzen in den Städten und Kreisen der Region deutet sich eine leichte Entspannung an. Laut den neuesten RKI-Daten wurden in den Kreisen Berchtesgadener Land, Rosenheim, Traunstein, Altötting und Mühldorf keine weiteren Neuinfektionen oder Todesfälle gemeldet.

Auch die Inzidenzen in der Region sanken bzw. blieben gleich. Fallend waren sie in den Kreisen im Berchtesgadener Land (von 37,8 auf 35,9), Rosenheim (von 10,7 auf 9,9), Traunstein (von 11,3 auf 9), Mühldorf (von 8,6 auf 6,0) und in der Stadt Rosenheim (von 7,9 auf 6,3). Gleichbleibend war die Inzidenz im Kreis Altötting (3,6).

RKI registriert 1387 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 13,8

Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt seit zweieinhalb Wochen kontinuierlich an (News-Ticker Samstag, 24. Juli). Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) von Sonntagmorgen lag sie bei 13,8 - am Vortag betrug der Wert 13,6 und beim jüngsten Tiefststand am 6. Juli 4,9. Demnach meldeten die Gesundheitsämter in Deutschland dem RKI zuletzt binnen eines Tages 1387 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen vom Sonntagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.35 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert für Deutschland bei 1292 Ansteckungen gelegen.

Die Inzidenz war in der Pandemie bisher Grundlage für viele Corona-Einschränkungen, etwa im Rahmen der Ende Juni ausgelaufenen Bundesnotbremse. Künftig sollen daneben nun weitere Werte wie Krankenhauseinweisungen stärker berücksichtigt werden.

Deutschlandweit wurde nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden vier Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 3 Tote gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3 755 898 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.644.900 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 91.524.

dp/ce/dpa

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