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News-Ticker zur Corona-Pandemie

EU-Arzneimittelbehörde entscheidet über zweiten Impfstoff für Jüngere

Coronavirus-Impfung
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Corona-Impfung (Symbolbild).

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Donnerstag (22. Juli) im News-Ticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 7,9, Landkreis Rosenheim 7,3, Landkreis Traunstein 11,8, Landkreis Berchtesgadener Land 28,3, Landkreis Mühldorf 9,5, Landkreis Altötting 14,3 (Quelle/Stand: RKI, 22. Juli, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 3947, Landkreis Rosenheim 13.971, Traunstein 11.131, Berchtesgadener Land 6069, Mühldorf 6990, Altötting 6077 (Quelle/Stand: RKI, 22. Juli, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 67, Landkreis Rosenheim 462, Traunstein 217, Berchtesgadener Land 102, Mühldorf 155, Altötting 210 (Quelle/Stand: RKI, 22. Juli, 0 Uhr)
  • Mindestens 91.458 Todesfälle in Deutschland (15.315 in Bayern)
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de

Die Fallzahlen im Überblick:

Update, 20.01 Uhr - EU-Arzneimittelbehörde entscheidet über zweiten Impfstoff für Jüngere

Amsterdam - Die EU-Arzneimittelbehörde EMA will eine Vorentscheidung über die Zulassung eines weiteren Corona-Impfstoffs für Kinder treffen. Die Experten der Behörde beraten am Freitag über die Zulassung des Impfstoffes des US-Herstellers Moderna auch für 12- bis 17-Jährige. Die Bewertung von Studien des Herstellers sollten abgeschlossen werden, teilte die EMA in Amsterdam mit. Wenn die Experten grünes Licht geben, müsste nur noch die EU-Kommission zustimmen. Das gilt als Formsache.

Das Präparat „Spikevax“ wäre dann der zweite Corona-Impfstoff, der in der EU auch jungen Menschen verabreicht werden darf. Ende Mai war der Impfstoff von Pfizer/Biontech auch für 12- bis 17-Jährige zugelassen worden.

Grundlage des Antrags des Herstellers Moderna war eine Studie bei 2500 Jugendlichen in den USA. Danach lag die Wirksamkeit des Präparates nach Angaben des Unternehmens bei 100 Prozent. Außerdem soll das Präparat für Minderjährige ebenso sicher und verträglich sein, wie für Erwachsene.

nt mit Material der dpa

Update, 18.42 Uhr - Bundesregierung will Skeptiker mit Schlagerhit von Impfung überzeugen

Die Bundesregierung hat den Schlagerhit „Hello again“ von Howard Carpendale in einem Fernsehspot neu aufgelegt, um mehr Menschen von einer Corona-Impfung zu überzeugen.

Der Clip mit einem Cover des Songs wurde am Donnerstag online veröffentlicht, ab Freitag soll er im Fernsehen und auf Streamingdiensten ausgestrahlt werden, wie das Gesundheitsministerium mitteilte. Der kurze Spot zeigt eine Frau, die nach einer Impfung die Straßen betritt, welche gerade wieder zum Leben erwachen.

Das Video zeigt Menschen bei Geburtstagsfeiern, in Cafés, auf Konzerten und bei Fußballspielen. Die Botschaft am Ende lautet: „Holen wir uns das volle Leben zurück“ und „Jede Impfung zählt“. Laut Gesundheitsministerium sollen weitere TV-Spots folgen, die an die Zweitimpfung gegen Corona erinnern. „Ziel ist dabei u.a. bisher unentschlossene Bürgerinnen und Bürger für eine Erstimpfung zu erreichen“, so eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums.

Update, 17.51 Uhr - Aktuelle Zahlen aus dem Berchtesgadener Land

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Berchtesgadener Land informiert, dass es seit gestern ein weitere bestätigte Covid-19-Fälle im Landkreis gibt. Die Gesamtzahl der seit März 2020 registrierten Covid-19-Fälle mit Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land beläuft sich auf 6.069 (Stand RKI: 22.07.2021, 0 Uhr). Nach derzeitigem Meldungsstand liegt der 7-Tage-Inzidenz-Wert für das Berchtesgadener Land bei 28,3 (Stand RKI: 22.07.2021, 0 Uhr).

Von den insgesamt 6.069 Covid-19-Fällen sind mittlerweile 5.933 Personen wieder genesen und ihre Quarantänezeit ist ausgelaufen. Aktuell gibt es 34 aktive Covid-19-Fälle im Landkreis, davon vier Fälle in Einrichtungen im Landkreis Berchtesgadener Land (dazu zählen Alten- und Pflegeheime, Gemeinschaftsunterkünfte, Kindergärten und Schulen). In den vergangenen sieben Tagen gab es insgesamt 30 neue Covid-19-Fälle.

Die aktuelle Gemeindeaufstellung zeigt einen Vergleich der Neuinfektionen der jeweils letzten 7 Tage in den einzelnen Gemeinden im Landkreis Berchtesgadener Land:

Update, 17.25 Uhr -  Sondertestungen nach Ausbruch in Bar und Katastrophenfall im BGL

Das Corona-Infektionsgeschehen steigt im Berchtesgadener Land wieder an. Zurückzuführen ist dieser Umstand auf eine Bar in der Region, von wo aus die Besucher das Virus an verschiedenen Örtlichkeiten verbreiteten. Um die Ausbreitung einzudämmen, soll es am 24. und 25. Juli Sondertestungen für Bürger und Helfer im Katastropheneinsatz geben. Eine Auflistung aller Testzentren, die bei der Aktion mitmachen, findet ihr hier.

Update, 16.50 Uhr - Aktuelle Zahlen aus dem Kreis Traunstein

Im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Gesundheitsamtes Traunstein liegen derzeit 42 aktive COVID-19-Fälle vor. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 11,8.

Seit der letzten Pressemitteilung sind beim Staatlichen Gesundheitsamt vier Neuinfektionen eingegangen. Derzeit wird in den Kliniken im Landkreis Traunstein ein COVID-19-Patient behandelt, dieser befindet sich auf der Intensivstation.

Mittlerweile wurden im Landkreis Traunstein 88.454 Personen mit der Erstimpfung versorgt, davon haben bereits 75.723 Personen die Zweitimpfung erhalten.

Update, 15.30 Uhr - Medienbericht: Werden Spanien und Niederlande Hochinzidenzgebiete?

Medienberichten zufolge, will die Bundesregierung Spanien und die Niederlande zu Hochinzidenzgebieten erklären. Zudem soll Luxemburg als Risikogebiet eingeordnet werden, berichten Zeitungen der Funke Medienguppe und beruft sich aus Informationen aus Regierungskreisen. Das hätte dann eine Änderung der Quarantäneregeln zur Folge. Touristen müssten dann nach der Rückkehr aus den Gebieten eine zehntägige Quarantäne antreten. Diese kann nach fünf Tagen durch einen negativen Test abgekürzt werden.

Vollständig geimpfte müssen unter Umständen die Quarantäne nach dem Besuch im Hochrisikogebiet nicht antreten, wenn sie den Impfstatus über das Einreiseportal übermitteln.

Update, 14.53 Uhr - Lage in InnKlinikum Altötting

Wie das Innklinikum Altötting mitteilt, gibt es derzeit keinen bestätigten Coronafall unter den Patienten. Lediglich bei einer Person besteht ein bislang unbestätigter Verdachtsfall.

Update, 14.22 Uhr - Länder setzen auf mobile Impfungen

Angesichts sinkender Nachfrage nach Corona-Impfungen setzen die Bundesländer zunehmend auf flexible Lösungen, um mehr Menschen zu erreichen. Das geht aus einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur hervor. Das Interesse an einer Impfung lässt vielerorts nach, teilweise werden Impfzentren geschlossen. Außerdem gibt es immer mehr mobile Impfteams, und Menschen können sich vielerorts auch ohne Termin eine Spritze holen. Trotz der sinkenden Zahlen sind bislang nur wenige Impfdosen verfallen.

Nach Informationen des Robert Koch-Instituts (RKI) sinkt die Anzahl der täglich verabreichten Impfdosen in Deutschland. Bislang haben etwas mehr als 60 Prozent der Bevölkerung laut RKI mindestens eine erste Impfung bekommen.

Die geringe Auslastung führt dazu, dass vermehrt Impfzentren schließen. Bayern machte letzte Woche erste Zentren zu, auch in den verbliebenen Zentren wurde teilweise die Kapazität reduziert - und das Herunterfahren weiterer fester Standorte werde vorbereitet. Mobile Impfungen sollen die Impfquote stärken.

Das Impfzentrum Berchtesgadener Land hat für Samstag (24. Juli) erneut dezentrale Impfungen durch mobile Teams in einzelnen Gemeinden organisiert. Auch in Oberteisendorf soll es eine Sonderimpfaktion geben.

Update, 13.38 Uhr - Lauterbach: Delta-Variante ansteckender und auch tödlicher

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hält die Delta-Variante für deutlich gefährlicher als bisherige Mutanten des Coronavirus. „Von allem, was wir bisher wissen, müssen wir davon ausgehen, dass die Delta-Variante sowohl ansteckender als auch tödlicher ist“, so Lauterbach im Gespräch mit der Funke Mediengruppe. Auswertungen aus Kanada hätten dies gezeigt. Auch Daten aus England kommen auf ein ähnliches Ergebnis. Lauterbach zeige sich daher „sehr sorgenvoll für den Herbst“.

Für jüngere Menschen und Kinder könne die Delta-Variante ebenfalls schwere gesundheitliche Folgen haben, so der Experte weiter. „Obwohl wir dort keine oder nur sehr wenige Todesfälle erwarten müssen, wird es viele, auch schwere Verläufe geben, deren Endergebnis Long Covid auch für Kinder sein kann.“ Patienten mit Long Covid haben auch nach einer Infektion anhaltende Symptome.

Auf Twitter empfiehlt Lauterbach außerdem noch eine „Booster Impfung“ für Menschen mit geschwächter Immunfunktion und bezieht sich dabei auf die prognostizierte Inzidenz von 800, vor der Gesundheitsminister Spahn (CDU) zuletzt gewarnt hatte.

Update, 12.48 Uhr - Corona eine der fünf großen Krisen in Merkels Amtszeit

In ihrer 16-jährigen Amtszeit hat Bundeskanzlerin Angela Merkel aus eigener Sicht nur Krisen zu bewältigen gehabt, die ihre Ursachen nicht in Deutschland hatten. Die CDU-Politikerin zählt dazu die Finanzkrise von 2007, die Euro-Rettung, die sogenannte Flüchtlingskrise von 2015, den Klimawandel und die Corona-Pandemie.

Update, 12.23 Uhr - Angela Merkel: „Werden nicht auf Impfstoffen sitzen bleiben“

Auf die Frage, ob sich Angela Merkel vorstellen könne, Impfstoffe auch nach Südamerika zu geben, antwortet sie, dass die Bundesregierung nicht auf übrig gebliebenen Impfdosen sitzen bleiben werde, sondern diese an die Stellen, wo sie benötigt werden, weitergeben wolle.

Update, 11:06 Uhr - Angela Merkel in wohl letzter Bundespressekonferenz

Die Bundespressekonferenz im Sommer hat Tradition. Wohl zum letzten Mal tritt Angela Merkel am Donnerstag dafür vor das Volk um Bilanz über ihre Amtszeit zu ziehen. Die angekündigten Themen sollen sich vor allem um Innen- und Außenpolitik drehen, doch im Jahr 2021 darf auch Covid-19 nicht unerwähnt bleiben. Die Pandemie sei durch die Verbreitung der Delta-Variante wieder im expondentiellen Wachstum. „Es führt kein Weg an den Hygienemaßnahmen vorbei“, so Merkel auf der Pressekonferenz. Insbesondere zum Schulstart nach den Sommerferien sei das, gemeinsam mit regelmäßigen Tests ein wichtiger Weg. Das einzige Mittel, das wirkich wirke, dem Ende der Pandemie näher zu kommen, sei aber Impfen. „Impfen wirkt“, betonte die Kanzlerin erneut.

Zweiflern antwortet Merkel: „Eine Impfung schützt nicht nur sie.“ Vielmehr schütze sie das Umfeld und geliebte Menschen. Gleichzeitig erlaube sie einem auch wieder einen Schritt in Richtung Normalität zu machen. „Je mehr geimpft sind, umso freier werden wir wieder sein“, so Merkel weiter. Bei steigenden Inzidenzen werden auch wiederzusätzliche Einschränkungen eingeführt, betonte sie. Dadurch soll eine Überlastung des Gesundheitssystems verhindert werden.

Im internationalen Vergleich sei Angela Merkel zufrieden mit dem Fortschritt der Impfungen und den Infektionskurven über die Pandemie hinweg.

Update, 10:31 Uhr - Steigende Corona-Zahlen auch in Österreich

Auch in Österreich steigen die Corona-Zahlen wieder stetig an. Besonders das Salzburger Land ist betroffen, wohl wegen der weitreichenden Öffnung der Nachtlokale. Mehrere Cluster sind inzwischen auf Besuche in Bars zurückzuführen. Ab dem 22. Juli wird es daher wieder Verschärfungen geben (Plus-Artikel).

Update, 10 Uhr - Aktuelle Zahlen aus dem Kreis Altötting

Wie das Landratsamt Altötting bekannt gibt, ist seit Mittwoch, den 21. Juli, ein positiv-getesteter Corona-Fall gemeldet worden. Die 7-Tage-Inzidenz liegt daher bei 22 aktiven Fällen bei 14,3.

Update, 9.25 Uhr - Inzidenz in Bayern durchschnittlich bei 11,8

Die Corona-Inzidenz in Bayern steigt weiter. Am Donnerstag (Stand: 22. Juli, 3.15 Uhr) meldete das Robert Koch-Institut 11,8 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Das sind 0,7 mehr als am Mittwoch und 3,0 mehr als vor Wochenfrist. Innerhalb des Freistaats gibt es große Unterschiede. Die höchsten Inzidenzen gibt es mit 33,6 und 33,2 in den Städten Bamberg und Amberg. Dagegen liegt der Wert in der Stadt Hof und dem Landkreis Bayreuth bei 0. Vor einer Woche hatte es allerdings noch sechs Landkreise und kreisfreie Städte mit einer Nullinzidenz gegeben.

Update, 8.30 Uhr - Landkreis BGL nun unter „Top-15-Hotspots“ in Deutschland

Sieben-Tage-Inzidenzen in Südostbayern (Stand: 22. Juli 2021).

Die Corona-Fallzahlen bzw. 7-Tage-Inzidenzen haben sich in den Städten und Kreisen der Region im Vergleich zum Vortag unterschiedlich entwickelt. Insgesamt wurden in der Region 22 neue Corona-Fälle gemeldet, davon alleine elf im Landkreis Berchtesgadener Land. Weitere Todesfälle wurden im Vergleich zum Vortag nicht registriert, wie aus den neuesten Zahlen des Robert-Koch-Institutes (RKI) hervorgeht.

Bei der 7-Tage-Inzidenz meldeten die Landkreise Rosenheim (von 8,0 auf 7,3), Traunstein (von 15,8 auf 11,8) und Mühldorf (von 10,4 auf 9,5) fallende Werte. Steigende Zahlen wurden dagegen von der Stadt Rosenheim (von 6,3 auf 7,9) und dem Kreis Altötting (von 12,6 auf 14,3) registriert. Besonders stark stieg der Wert im Landkreis Berchtesgadener Land - und zwar um knapp zehn Zähler von 19,8 auf 28,3. Damit liegt der vom Hochwasser stark gebeutelte Landkreis nun sogar unter den „Top-15-Hotspots“ in Deutschland (Platz 15, Stand: 22. Juli).

Update, 7.25 Uhr - Impfkampagne kommt in Bayern nur schleppend voran

Die Impfkampagne in Bayern kommt weiter nur schleppend voran. Rund 360.000 Impfungen wurden in der vergangenen Woche in den bayerischen Arztpraxen verabreicht, wie die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) nun mitteilte. Das ist zwar etwas mehr als in der Vorwoche (rund 353.000). Anfang Juni waren es aber noch rund 524.000 pro Woche gewesen. In den Impfzentren werden die Kapazitäten deswegen heruntergefahren. Bereits in der vergangenen Woche hatten einige geschlossen bzw. nur noch eingeschränkte Öffnungszeiten angeboten. Betroffen war auch das Impfzentrum Rosenheim.

Impfdosen sind in den Zentren laut bayerischem Gesundheitsministerium ausreichend vorhanden. Bislang sei der Verfall von 1751 Impfdosen gemeldet worden. Mittlerweile sei es in den meisten Zentren möglich, auch ohne Termin eine Impfung zu erhalten, teilte das Ministerium mit. Statt auf Impfzentren wird in Bayern in Zukunft verstärkt auf dezentrale Angebote und mobile Impfteams gesetzt. „Der Kampf um den Impfstoff ist zum Kampf um den Impfling geworden“, sagte Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) vergangene Woche.

RKI meldet knapp 1900 neue Fälle und 42 Todesopfer

Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt seit über zwei Wochen kontinuierlich an (News-Ticker Mittwoch, 21. Juli). Nach Angaben des zuständigen Robert Koch-Instituts (RKI) von Donnerstagmorgen lag sie bei 12,2 – am Vortag betrug der Wert 11,4 und beim jüngsten Tiefststand am 6. Juli 4,9. Demnach meldeten die Gesundheitsämter in Deutschland dem RKI zuletzt binnen eines Tages 1890 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen vom Donnerstagmorgen hervor (Stand: 22. Juli, 0 Uhr). Vor einer Woche hatte der Wert für Deutschland bei 1642 Ansteckungen gelegen-

Deutschlandweit wurde den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 42 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 32 Tote gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.750.503 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.642.600 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 91.458. In Bayern wurden sechs weitere Todesfälle gemeldet (gesamt 15.315).

mw/dpa

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