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News-Ticker zur Corona-Pandemie

Holetschek hält nichts von Diskussion über „Freedom Day“ - Paul Ehrlich-Preis für Gründer von Biontech

Coronavirus - Impfgipfel der bayerischen Staatsregierung
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„So etwas wie einen „Tag der Freiheit“ kann man für sich persönlich bereits jetzt erreichen: indem man sich impfen lässt“, betonte Holetschek .
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  • Benjamin Schneider
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  • Sebastian Aicher
    Sebastian Aicher
  • Martina Hunger
    Martina Hunger

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Dienstag (21. September) im News-Ticker:

Die Fallzahlen im Überblick:

  • Hospitalisierte Fälle/7 Tage in Bayern: 262 (Quelle/Stand: LGL, 20. September, 8 Uhr)*
  • Hospitalisierungsinzidenz Bayern: 2,0 (Quelle/Stand: LGL, 20. September, 8 Uhr)
  • Covid-19-Fälle auf Intensivstationen in Bayern: 285 (Quelle/Stand: DIVI, 21. September, 7.19 Uhr)**
  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 173,0, Landkreis Rosenheim 176,5, Landkreis Traunstein 196,6, Landkreis Berchtesgadener Land 173,1, Landkreis Mühldorf 89,3, Landkreis Altötting 122,7 (Quelle/Stand: RKI, 21. September, 3.16 Uhr) 
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 4622, Landkreis Rosenheim 15.880, Traunstein 12.340, Berchtesgadener Land 7037, Mühldorf 7580, Altötting 6779 (Quelle/Stand: RKI, 21. September, 3.16 Uhr) 
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 73, Landkreis Rosenheim 469, Traunstein 219, Berchtesgadener Land 102, Mühldorf 157, Altötting 212 (Quelle/Stand: RKI, 21. September, 3.16 Uhr) 
  • Service: Fälle Deutschland --- Fälle weltweit --- Überblick Risikogebiete
    * = Steigt der Wert auf 1200 oder höher, tritt Warnstufe Gelb in Kraft
    **= Steigt der Wert auf 600 oder höher, tritt Warnstufe Rot in Kraft

Update, 20.47 Uhr - Holetschek hält nichts von Diskussion über Ende von Corona-Auflagen

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) hält nichts von Überlegungen zu einem sogenannten Freedom Day zur Beendigung der Corona-Beschränkungen auch in Deutschland. „Wer jetzt einen „Freedom Day“ fordert, der hat den Ernst der Lage nicht begriffen“, sagte er am Dienstag.

Ziel müsse es weiterhin sein, möglichst viele Menschen vor Infektionen und lebensbedrohlichen Krankheitsverläufen zu schützen. „So etwas wie einen „Tag der Freiheit“ kann man für sich persönlich bereits jetzt erreichen: indem man sich impfen lässt“, betonte der Minister. So würden auch Mitmenschen geschützt, die sich selbst nicht impfen lassen können.

Die Diskussion um ein Ende aller Corona-Beschränkungen hatte der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas Gassen, ausgelöst. Er hatte dies zum 30. Oktober gefordert.

Update, 18.50 Uhr - Gesundheitsminister beraten über Entschädigungen bei Quarantäne

In der Corona-Krise wollen die Gesundheitsminister von Bund und Ländern am Mittwoch über ein einheitliches Vorgehen beim finanziellen Ausgleich für angeordnete Quarantäne beraten. In ersten Ländern sollen Ungeimpfte bald keinen Anspruch auf Entschädigung für Verdienstausfälle mehr haben. Das Bundesinfektionsschutzgesetz sieht dies bereits vor, wenn eine Absonderung hätte vermieden werden können, indem man eine empfohlene Schutzimpfung in Anspruch nimmt.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte grundsätzlich Sympathie für eine solche Linie erkennen lassen und erläutert, die Handhabung liege aber bei den Ländern. Auch aus den Ländern waren Rufe nach einem einheitlichen Vorgehen laut geworden.

Konkret geht es um Ausgleich für Verdienstausfälle durch den Staat bei Quarantäne, etwa wenn man Kontaktperson von Infizierten war. Unabhängig davon haben Beschäftigte Anspruch auf Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber im Krankheitsfall, also wenn man sich mit Corona infiziert hat.

Update, 17.49 Uhr - Paul Ehrlich-Preis für Gründer und Mitarbeiter von Biontech

Die Menschen hinter dem Corona-Impfstoff des Mainzer Unternehmens Biontech werden mit dem den Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Preis 2022 geehrt.

Die drei Preisträger erhalten die Auszeichnung „für ihre Erforschung und Entwicklung von messenger-RNA zu präventiven und therapeutischen Zwecken“, wie der Stiftungsrat am Dienstag in Frankfurt am Main bekanntgab. Das Preisgeld in Höhe von 120.000 Euro teilen sich die Biontech-Gründer, das Ärzte-Ehepaar Özlem Türeci (54) und Uğur Şahin (56), und die Biochemikerin Katalin Karikó (66), die sich 2013 dem Unternehmen anschloss.

Die Auszeichnung gilt als eine der bedeutendsten Ehrungen in der medizinischen Grundlagenforschung. Viele Preisträger der vergangenen Jahrzehnte bekamen später den Medizin-Nobelpreis. Die Ehrung wird seit 1952 verliehen. Überreicht wird der Preis traditionell am Geburtstag des Nobelpreisträgers Paul Ehrlich, dem 14. März.

Die Ehrung würdigt mehr als die Entwicklung des Corona-Impfstoffs. Die Preisträger hätten eine Technologie etabliert, „die in Teilbereichen der Medizin einen Paradigmenwechsel einleiten dürfte“, begründete der Stiftungsrat seine Wahl. Die Möglichkeiten reichten von der Gabe von Impfantigenen oder therapeutisch wirksamen Proteinen hin zur internen Produktion in den Körperzellen der Patienten. Die „spektakulär schnelle“ Entwicklung eines hochwirksamen Impfstoffes gegen Covid-19 würdigte die Jury als „herausragenden Erfolg“.

Update, 16.56 Uhr - Eine weitere Corona-Tote im Kreis Traunstein

Das Landratsamt Traunstein berichtet in seiner täglichen Corona-Statusmeldung von 59 Neuinfektionen. Insgesamt gibt es derzeit im Landkreis 579 aktive Covid-19-Fälle.

In den Kliniken Südostbayern werden derzeit zwölf Personen mit Wohnsitz im Landkreis Traunstein und bestätigter Corona-Infektion stationär behandelt. Drei Patienten davon werden intensivmedizinisch betreut, eine Person der drei wird zudem beatmet. Zwei Patienten mit vollständigem Impfschutz werden aktuell auf der Normalstation behandelt.

Zudem ist im Kreis Traunstein ein weiterer Todesfall mit bestätigter Corona-Infektion zu beklagen. Hierbei handelt es sich um eine 89-jährige Frau.

Update, 16.15 Uhr - Steigende Corona-Zahlen an Schulen und Kindergärten im Berchtesgadener Land

Das zuständige Landratsamt Berchtesgadener Land meldet zwei Neuinfektionen. Derzeit gibt es landkreisweit 311 aktive Covid-19-Fälle, davon 53 in Einrichtungen wie Alten- und Pflegeheimen, Gemeinschaftsunterkünften, Kindergärten und Schulen. „Insbesondere an Kindergärten und Schulen ist dabei ein verstärktes Infektionsgeschehen erkennbar“, heißt es seitens des Landratsamtes.

In den Kliniken im Berchtesgadener Land werden aktuell 19 Patienten mit bestätigter Corona-Infektion stationär behandelt. Vier dieser Patienten sind vollständig geimpft, sie werden auf der Normalstation behandelt. Elf der 19 Patienten haben ihren Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land, davon befinden sich zwei auf der Intensivstation.

Update, 15.37 Uhr - Betrugsversuch mit Schutzmasken? Männer auf freiem Fuß

Nach zweieinhalb Monaten in Untersuchungshaft sind zwei Männer aus der Oberpfalz auf freien Fuß gekommen - sie sollen beim Verkauf von zehn Millionen Schutzmasken an das Landesamt für Gesundheit (LGL) versucht haben zu betrügen. Eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth sagte am Dienstag, das Amtsgericht Nürnberg habe bei einem Haftprüfungstermin die Haftbefehle gegen die beiden 31 und 33 Jahre alten Beschuldigten zwar aufrechterhalten, aber gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt.

Der ursprüngliche Verdacht, die Masken hätten nicht europäischen Schutzstandards samt Zertifizierungen entsprochen, habe sich nach Auffassung des Amtsgerichtes nicht aufrechterhalten lassen. Dem Gericht nach hätten es die Beschuldigten aber für möglich gehalten, dass die Masken nicht den Standards entsprachen. Das sei dann statt des ursprünglich erhobenen Vorwurfs des Betrugs ein versuchter Betrug. Der Vorwurf der Urkundenfälschung bleibe bestehen, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft.

Die beiden Geschäftsmänner aus der Oberpfalz sollen im April 2020 die Masken in mehreren Tranchen an das LGL verkauft und eine gefälschte Bestätigung der Qualität vorgelegt haben. Bei einer Razzia Mitte Juli 2021 waren mehrere Wohn- und Geschäftsräume im Raum Neumarkt in der Oberpfalz durchsucht und die Männer in U-Haft genommen worden.

Update, 14.24 Uhr - Fast alle Bundesländer mit Impfquote von über 60 Prozent - nur ein Land hinkt hinterher

Bei den Corona-Impfungen in Deutschland haben jetzt in 15 der 16 Bundesländer mindestens 60 Prozent der Einwohner zumindest eine erste Impfung erhalten. Unter dieser Schwelle liegt nach Daten des Bundesgesundheitsministeriums von Dienstag nur noch Sachsen mit 57,1 Prozent. Bundesweit haben inzwischen 55,9 Millionen Menschen oder 67,3 Prozent aller Einwohner mindestens eine Impfung bekommen. Vollständig mit der meist nötigen zweiten Spritze geimpft sind nun 52,6 Millionen Menschen oder 63,3 Prozent der Gesamtbevölkerung.

Am Montag wurden laut Robert Koch-Institut (RKI) bundesweit 147.145 Impfdosen verabreicht, darunter waren rund 48.500 Erstimpfungen bei zuvor noch nicht geimpften Menschen.

Söder-PK im Livestream:

Update, 13.30 Uhr - Söder bekräftigt: Clubs und Bars öffnen im Oktober

Auf Nachfrage eines Journalisten bekräftigte Ministerpräsident Söder nochmals den Plan, dass im Oktober Clubs und Bars öffnen dürfen. Derzeit würden die Hygienekonzepte noch erarbeitet. Es solle aber definitiv „zum Oktober“ losgehen. Der Beschluss werde dann Ende September in der Kabinettssitzung verabschiedet.

Einlass sollen nur Geimpfte und Genesene bekommen, oder man muss einen negativen PCR-Test vorweisen. Formal soll das in der Kabinettssitzung in der kommenden Woche - wegen der Nachwehen der Bundestagswahl am Donnerstag statt am Dienstag - beschlossen werden. „Kann sich jeder drauf einstellen“, sagte Söder. Derzeit würden noch die Hygiene-Leitfäden erarbeitet.

Update, 12.54 Uhr - Piazolo: Dieses Schuljahr soll wieder mehr Normalität bieten

Kultusminister Michael Piazolo berichtete von einem aktuellen OEZD-Bericht. Demnach habe ein Schüler, der in Bayern zur Schule geht, sehr gut Bildungschancen. Das bayerische Bildungssystem sei deutschlandweit weit über dem Durchschnitt. Trotzdem möchte Piazolo auf Dauer immer mehr Normalität in diesem Schuljahr bieten. Darum soll es in diesem Schuljahr auch wieder Schulausflüge geben.

Zum großen Thema Luftfilter berichtet Piazolo: „Es geht voran“ und gehe in die richtige Richtung. Er appellierte aber an die Kommunen, die angebotenen Fördermittel noch mehr wahrzunehmen. Im Anschluss daran betont der Minister die Wichtigkeit der Teststrategie: „Tests an den Schulen helfen, Corona einzudämmen“. Aktuell hätten bereits 30 Prozent der bayerischen Schulen Pool-Tests im Einsatz. Es sei zwar ein erheblicher Aufwand und „eine großartige Leistung unserer Schulen, das zu bewältigen“. Aber der Aufwand lohne sich.

Update, 12.40 Uhr - Söder: Impf-Aktionswoche brachte nur marginalen Erfolg

Am Vormittag hat sich die bayerische Staatsregierung in ihrer wöchentlichen Kabinettssitzung einmal mehr zur Corona-Pandemie beraten. Soeben sind Ministerpräsident Markus Söder, Familienministerin Carolina Trautner, Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo und Wissenschaftsminister Bernd Siebler vor die Presse getreten, um die Öffentlichkeit über die Ergebnisse der Beratungen zu Informieren. „Die Corona-Lage in Bayern ist weiter stabil“, eröffnet Söder die Pressekonferenz. Die Inzidenz sei relativ gleichbleibend, die Krankenhausampel stehe weiter auf grün. In Südbayern gebe es einige Corona-Hotspots - und zwar dort, wo die Impfquoten niedriger seien.

Die bundesweite Impfwoche brachte laut Söder nur marginale Erfolge in Bayern. Diese Erfolge erhoffe man sich jedoch nun bei den Schülern. Denn die Corona-Pandemie sei weiterhin eine Pandemie der Ungeimpften. Von den für Luftreiniger in Klassenzimmern bereitgestellten Mitteln seien 18 Prozent abgerufen worden. Bei den Kitas seien es laut Söder noch nicht einmal zwei Prozent.

Update, 11.28 Uhr - Experten erwarten im März 2022 Beschränkungs-Ende

Der Vorsitzende des Gesundheitsausschusses des Bundestags, Erwin Rüddel (CDU), erwartet ein Ende der Corona-Beschränkungen ab dem kommenden Frühjahr. „Ich rechne mit vollständiger Normalität ab März 2022“, sagte Rüddel den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND). „Bis dahin müssen die Ungeimpften abwägen, was ihnen wichtig ist“, betonte er.

Eine Art „Freedom Day“ nach britischem Vorbild, wie ihn Kassenärzte-Chef Andreas Gassen für den 30. Oktober vorgeschlagen hatte, schloss der CDU-Politiker dagegen aus. „Ich halte den Vorschlag für nicht hilfreich in der aktuellen Situation, kurz vor einer möglichen vierten Welle“, sagte Rüddel. 

Update, 10.56 Uhr - Kreis Altötting meldet 254 aktive Coronafälle

Das Gesundheitsamt Altötting hat für seinen Zuständigkeitsbereich nun vier neue Corona-Fälle gemeldet, darunter keine Reiserückkehrer (Stand: 20. September). Damit stieg die Gesamtzahl der Infizierten seit Pandemie-Ausbruch in Stadt und Landkreis Altötting auf 6778 Personen.

Die aktuelle Sieben-Tage-Inzidenz lag zum o.g. Zeitpunkt nach Angaben des Landratsamtes bei 122,7. Aktuell gibt es in Stadt und Landkreis 254 aktive Fälle - die meisten davon in Altötting (41), Burghausen (39) und Töging (31).

Update, 10.04 Uhr - Keinen Bock auf Arbeit: Angestellter fälscht Corona-Test, doch Schwindel fliegt auf

In Vietnam hat ein Mann einen negativen Corona-Test in einen positiven verwandelt - und muss nun wegen Verbreitung falscher Informationen 7,5 Millionen Vietnamesische Dong (280 Euro) Strafe zahlen. Ziel der unerlaubten Aktion: Der 41-Jährige aus der Provinz Dak Nong wollte die Arbeit schwänzen, wie die örtliche Zeitung VnExpress am Dienstag unter Berufung auf die lokale Polizei berichtete.  

Der Angestellte einer Telekommunikationsfirma habe am 21. August in einem Krankenhaus einen Antigen-Test gemacht, der negativ ausgefallen sei. Daraufhin habe er das Resultat auf dem Zertifikat verändert und eine Kopie des vermeintlich positiven Ergebnisses an seinen Arbeitgeber und an mehrere Angehörige geschickt, hieß es.

Ein medizinisches Zentrum im Bezirk Cu Jut habe von einer Schwester des Vietnamesen von dem positiven Test erfahren und Mitarbeiter entsandt, um das Ergebnis durch einen weiteren Test zu bestätigen. Dabei sei der Schwindel aufgeflogen, so das Blatt. In dem südostasiatischen Land gehen die Behörden streng gegen jedes mit der Pandemie in Zusammenhang stehende Vergehen vor.

Update, 9.13 Uhr - PK um 12.30 Uhr: Kabinett bilanziert Schulstart

Eine Woche nach Schuljahresbeginn will die bayerische Staatsregierung an diesem Dienstag eine erste Zwischenbilanz ziehen (Sitzungsbeginn Kabinett um 10 Uhr). Im Zentrum steht dabei, ob und wie die Ausweitung der bisherigen Test-Strategie funktioniert hat - an Grundschulen sollen im neuen Schuljahr PCR-Pool-Tests die bisherigen Schnelltests ablösen.

rosenheim24.de berichtet von der anschließenden Pressekonferenz um 13 Uhr wie gewohnt live.

Update, 8.27 Uhr - Drei weitere Todesfälle in der Region

7-Tage-Inzidenzen in Südostbayern und Krankenhaus-Ampel in Bayern (Stand: 21. September 2021).

Weiterhin finden sich Kreise aus der Region unter den bundesweiten Inzidenz-Spitzenreitern. So belegt der Kreis Traunstein Platz 2 hinter der Stadt Bremerhaven, gefolgt von den Kreisen Rosenheim, Berchtesgadener Land und der Stadt Rosenheim. Die Inzidenzen im Detail: Landkreis Altötting (von 132,6 auf 122,7), Landkreis Mühldorf (von 98,7 auf 89,3), Kreis Berchtesgadener Land (von 198,4 auf 173,1), Landkreis Traunstein (von 218,0 auf 196,6), Stadt Rosenheim (von 162,0 auf 173,0) und Landkreis Rosenheim (von 180,0 auf 176,5). In der Region wurden laut RKI drei weitere Todesfälle gemeldet. Demnach ist je eine Person in den Kreisen Rosenheim und Traunstein und der Stadt Rosenheim verstorben. Nähere Angaben zu Alter und/oder Wohnort der Verstorbenen gab es bislang nicht.

262 hospitalisierte Corona-Fälle in den vergangenen sieben Tagen gibt es aktuell in Bayern, damit liegt die Hospitalisierungsinzidenz bei 2,0 (Quelle/Stand: LGL, 20. September, 8 Uhr). Die Krankenhausampel ist damit aktuell grün.

Update, 7.18 Uhr - Inzidenz bei schulpflichtigen Kindern in Bayern steigt stark

Durch die Coronatests in den Schulen sind möglicherweise deutlich mehr Infektionen bei Kindern und Jugendlichen entdeckt worden. Dies lassen die aktuellen Infektionszahlen des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) vermuten. Demnach ist die Inzidenz in der Altersgruppe der 6- bis 15-Jährigen in der zurückliegenden Woche deutlich gestiegen, während bei fast allen anderen Altersgruppen die Sieben-Tage-Inzidenz im Freistaat rückläufig war.

In der Gruppe der 6 bis 11 Jahre alten Kinder gab es in der ersten Schulwoche ein Anstieg der Inzidenz von 149 auf 191, während es bei jüngeren Kindern einen leichten Rückgang auf 87 gab (minus 3). Ähnlich deutlich war der Anstieg bei den 12- bis 15-Jährigen von 175 auf 202. Auch hier gab es bei den älteren Jugendlichen (16 bis 19 Jahre) einen Rückgang von 194 auf 173.

Woran der Anstieg bei den schulpflichtigen Kindern liegt, ist im Detail nicht bekannt. Allerdings vermutet Henrike Paede vom Bayerischen Elternverband einen Zusammenhang mit den seit 14. September wieder stattfindenden Schultestungen. „Im Urlaub wurde nicht getestet“, sagte sie. Dass sich die Kinder erst in der Schule angesteckt haben, schließt die stellvertretende Landesvorsitzende als Grund für den deutlichen Anstieg allerdings aus. Aufgrund der Inkubationszeit würden solche Infektionen noch nicht in der Statistik auftauchen können.

RKI registriert 4664 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 68,5

Die 7-Tage-Inzidenz ist in Deutschland erneut leicht rückläufig. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Dienstagmorgen mit 68,5 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 71,0 gelegen, vor einer Woche bei 81,1. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 4664 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.04 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 6325 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 81 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 68 Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 4.150.516 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Montag mit 1,65 an. Ein Wochen- oder Monatsvergleich ist wegen einer hohen Zahl an Nachmeldungen nicht möglich. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.909.300 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 93.052.

mh/aic/dpa

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