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News-Ticker zur Corona-Pandemie

Aiwanger fordert gratis Antikörper-Tests: „Anstatt Bratwurst ...“ - 29 Neuinfektionen im Berchtesgadener Land

Bayerns stellvertretender Ministerpräsident Hubert Aiwanger (Freie Wähler) hat kostenlose Antikörpertests auf das Coronavirus gefordert.
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Bayerns stellvertretender Ministerpräsident Hubert Aiwanger (Freie Wähler) hat kostenlose Antikörpertests auf das Coronavirus gefordert.
  • Martina Hunger
    VonMartina Hunger
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  • Martin Weidner
    Martin Weidner
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München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Dienstag (14. September) im News-Ticker:

Die Fallzahlen im Überblick:

  • Hospitalisierte Fälle/7 Tage in Bayern: 297 (Quelle/Stand: LGL, 13. September, 8 Uhr)*
  • Hospitalisierungsinzidenz Bayern: 2,3 (Quelle/Stand: LGL, 13. September, 8 Uhr)
  • Covid-19-Fälle auf Intensivstationen in Bayern: 237 (Quelle/Stand: DIVI, 14. September, 7.19 Uhr)**
  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 239,0, Landkreis Rosenheim 168.5, Landkreis Traunstein 207,9, Landkreis Berchtesgadener Land 229,5, Landkreis Mühldorf 114,2, Landkreis Altötting 128,1 (Quelle/Stand: RKI, 14. September, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 4512, Landkreis Rosenheim 15.426, Traunstein 11.986, Berchtesgadener Land 6848, Mühldorf 7476, Altötting 6637 (Quelle/Stand: RKI, 14. September, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 71, Landkreis Rosenheim 466, Traunstein 218, Berchtesgadener Land 102, Mühldorf 156, Altötting 212 (Quelle/Stand: RKI, 14. September, 0 Uhr) 
  • Service: Fälle Deutschland --- Fälle weltweit --- Überblick Risikogebiete
    * = Steigt der Wert auf 1200 oder höher, tritt Warnstufe Gelb in Kraft
    **= Steigt der Wert auf 600 oder höher, tritt Warnstufe Rot in Kraft

Update, 19.50 Uhr - 29 neue COVID-19-Fälle im Berchtesgadener Land

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Berchtesgadener Land informiert, dass es seit gestern 29 weitere bestätigte COVID-19-Fälle im Landkreis gibt. Davon befanden sich neun Personen bereits als direkte Kontaktpersonen in Quarantäne. Die Gesamtzahl der seit März 2020 registrierten COVID-19-Fälle mit Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land steigt somit auf 6848 (Stand RKI: 14. September, 0 Uhr). Nach derzeitigem Meldungsstand liegt der 7-Tage-Inzidenz-Wert für das Berchtesgadener Land bei 229,5 (Stand RKI: 14. September, 0 Uhr).

Von den insgesamt 6848 COVID-19-Fällen sind mittlerweile 6443 Personen wieder genesen und ihre Quarantänezeit ist ausgelaufen. Aktuell gibt es 303 aktive COVID-19-Fälle im Landkreis. Derzeit gibt es 25 Fälle in Einrichtungen im Landkreis Berchtesgadener Land (dazu zählen Alten- und Pflegeheime, Gemeinschaftsunterkünfte, Kindergärten und Schulen). In den vergangenen sieben Tagen gab es insgesamt 244 neue COVID-19-Fälle.

Bei allen positiv getesteten COVID-19-Fällen ermittelt das Gesundheitsamt die Kontaktpersonen und leitet die notwendigen Maßnahmen ein, wie z. B. eine häusliche Quarantäne. Aktuell befinden sich 244 direkte Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne.

In den Kliniken im Berchtesgadener Land werden aktuell 19 COVID-19-Patienten stationär behandelt. 10 Patienten haben ihren Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land, davon befindet sich eine Person auf der Intensivstation. Insgesamt werden in den Kliniken im Berchtesgadener Land aktuell zwei Patienten intensivmedizinisch betreut. Von den 19 am Standort in Bad Reichenhall stationär behandelten Patienten sind zwei Personen vollständig geimpft. Sie werden beide auf der Normalstation betreut. Keine dieser beiden Personen hat ihren Wohnsitz im Berchtesgadener Land.

Ab sofort behandelt die Kliniken Südostbayern AG auch wieder COVID-19-Patienten am Standort in Traunstein. Derzeit werden dort insgesamt sechs Patienten behandelt. Keiner dieser Patienten hat seinen Wohnsitz im Berchtesgadener Land.

Update, 19 Uhr - Aiwanger fordert kostenlose Antikörper-Tests: „Anstatt Bratwurst gratis...“

Bayerns stellvertretender Ministerpräsident Hubert Aiwanger (Freie Wähler) hat kostenlose Antikörpertests auf das Coronavirus gefordert. Diese kosteten höchstens 20 Euro, bei zugleich sehr großem Nutzen, sagte Aiwanger dem „Donaukurier“. Denn: „Viele wissen ja gar nicht, ob sie bereits infiziert waren. Andere wissen es; doch der Status als ‚genesen‘ endet nach nur sechs Monaten und dann muss ich wieder – bald selbst zu bezahlende – Tests machen oder mich impfen lassen. Dabei haben viele Genesene deutlich länger ausreichend Antikörper.“

Zudem könne man erkennen, ob eine Impfung gewirkt habe oder ob eine dritte Spritze sinnvoll sei, argumentierte Aiwanger. Renommierten Immunologen zufolge ist jedoch unklar, ab welchem konkreten Grenzwert die Menge der gemessenen Antikörperkonzentration im Blut ausreichend vor einer Infektion schützt. Dennoch forderte Aiwanger pointiert: „Also anstatt Bratwurst gratis und Testen kostenpflichtig, lieber Antikörpertest gratis.“

Update, 18.24 Uhr - 24 Covid-Patienten im Kreis Traunstein im Krankenhaus und 62 Neuinfektionen

Insgesamt werden in den Kliniken Südostbayern 24 Covid-Patienten behandelt. Davon befinden sich 22 auf der Normalstation und zwei auf der Intensivstation.

Mittlerweile wurden im Landkreis Traunstein 96.680 Personen mit der Erstimpfung versorgt, davon haben bereits 92.389 Personen die Zweitimpfung erhalten.

Im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Gesundheitsamtes Traunstein liegen derzeit 414 aktive COVID-19-Fälle vor. Seit der letzten Pressemitteilung am 13. September sind beim Staatlichen Gesundheitsamt 62 Neuinfektionen eingegangen.

Es liegen insgesamt 12.048 bestätigte Fälle vor, die seit Beginn der Pandemie positiv getestet wurden. Als genesen gelten mindestens 11.416 Personen (68 Personen mehr seit der Meldung vom 13. September).

Beim Gesundheitsamt Traunstein ist seit der letzten Pressemitteilung keine Todesmeldung eingegangen. Damit liegen im Landkreis Traunstein insgesamt 218 Todesfälle in Zusammenhang mit COVID-19-Erkrankungen vor. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 207,9.

Update, 16.45 Uhr - Zwei Drittel aller Menschen in Deutschland mindestens einmal geimpft

Zwei Drittel aller Menschen in Deutschland sind nach offiziellen Angaben jetzt mindestens einmal gegen das Coronavirus geimpft. Zumindest eine erste Spritze bekommen haben inzwischen 55,4 Millionen Menschen oder 66,6 Prozent der Gesamtbevölkerung, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) von Dienstag hervorgeht. Vollständig mit der meist nötigen zweiten Spritze geimpft sind demnach 51,8 Millionen Menschen oder 62,3 Prozent aller Einwohner.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn rief auch mit Blick auf eine noch bis diesen Sonntag laufende bundesweite Aktionswoche dazu auf, viele einfach zu nutzende Impfgelegenheiten anzunehmen. „Jede Impfung mehr macht einen Unterschied für Herbst und Winter“, schrieb der CDU-Politiker bei Twitter. Eine zusätzliche Auffrischungsimpfung haben laut RKI mittlerweile rund 207 000 Menschen bekommen.

Update, 16.12 Uhr - AfD klagt gegen 2G-Auflage bei Veranstaltung des Innenministers

Die AfD im bayerischen Landtag will sich juristisch gegen den Ausschluss von Ungeimpften bei einer öffentlichen Veranstaltung des Innenministeriums wehren. Geplant sei, noch diese Woche die Klage beim Verwaltungsgericht einzureichen, teilte ein Sprecher der Fraktion am Dienstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in München mit.

Hintergrund für die Klagedrohung ist die Auflage für die Fachtagung „Going dark – Signals Intelligence im IT-Zeitalter“ zur Cyberkriminalität am 4. Oktober 2021 in München. Teilnehmen dürfen laut einem Schreiben von Innenminister Joachim Herrmann (CSU) nur Personen, die die „2G-Bedingungen“ erfüllen, also nur Geimpfte oder von einer Infektion Genesene.

„Dass der Staatsminister hier ohne rechtliche Grundlage ungeimpfte Personen von öffentlichen Veranstaltungen des Freistaats ausschließen lässt, offenbart, was die wahren Absichten der aus CSU und Freien Wähler gebildeten Staatsregierung sind“, sagte Fraktionschef Ingo Hahn. Es sei zu befürchten, dass dies erst der Anfang sei. „Die Regierung wird wohl nach und nach versuchen, Ungeimpfte aus jedem Bereich des öffentlichen Lebens auszuschließen.“

Hahn und weitere Mitglieder der AfD-Fraktion kritisieren, dass ein Corona-Test für die Teilnahme nicht ausreichend sei. Diese Vorgabe missachte das geltende Recht und stehe den Äußerungen von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) entgegen. Söder hatte bei der Vorstellung der geltenden Corona-Verordnung erklärt, 2G sei auch in Bayern „theoretisch möglich und nicht verboten, aber nicht vom Staat vorgeschlagen“.

Update, 15 Uhr - Nach Hamburg: Auch Sachsen führt 2G-System als Optionsmodell ein

Sachsen will mit der neuen Corona-Schutzverordnung das sogenannte 2G-System als Optionsmodell einführen und damit Hamburg folgen. Demnach sollen nur noch Geimpfte und Genesene Zugang zu Restaurants, Einrichtungen oder Events von bis zu 5000 Menschen erhalten, wenn der Veranstalter das für sich selbst entscheidet, gab Staatskanzleichef Oliver Schenk (CDU) am Dienstag in Dresden bekannt.

Im Gegenzug bestehe die Möglichkeit, Beschränkungen wie die Maskenpflicht und das Abstandsgebot aufzuheben. Allerdings muss eine Einlasskontrolle erfolgen. Unklar ist bisher, ob Kinder bis zum Alter von zwölf Jahren und Menschen, die sich nicht impfen lassen können, beim Besuch entsprechender Einrichtungen einen Test benötigen.

Auch Berlin kündigte eine Einführung eines 2G-Optionsmodells an. Und Niedersachsen will die bereits bestehende 2G-Regel auf weitere Branchen ausweiten.

2G ist auch in Bayern „theoretisch möglich und nicht verboten, aber nicht vom Staat vorgeschlagen“, sagte Söder zu diesem Optionsmodell Ende August. Das „Herzstück“ der Verordnung in Bayern heiße 3G. Wie bereits in Baden-Württemberg blieben getestete Menschen mit geimpften und genesenen gleichgestellt beim Zugang zu den Angeboten.

Update, 14.09 Uhr - PCR-Pool-Tests sollen Corona-Sicherheit in Kitas weiter verbessern

Mit sogenannten Lollitests soll in Bayern die Corona-Sicherheit in Kitas weiter verbessert werden. Nach einem Kabinettsbeschluss vom Dienstag übernimmt der Freistaat ab sofort auch die Kosten für solche Pool-Tests auf PCR-Basis - PCR-Tests gelten als zuverlässiger als Antigen-Schnell- oder Selbsttests.

Die Kommunen können demnach künftig in Abstimmung mit den Kita-Trägern und mit den Eltern vor Ort entscheiden, welches Testverfahren sie in den einzelnen Kitas anwenden: ob sie die neuen Lollitests verwenden wollen oder ob sie beim bisherigen Verfahren bleiben - also mit Berechtigungsscheinen für kostenlose Selbsttest-Kits, die an die Eltern ausgegeben werden.

Update, 13.35 Uhr - Testpflicht für nicht geimpfte Kita-Beschäftigte

Ab dem 20. September 2021 ist der Zutritt zu Kindertageseinrichtungen und Heilpädagogischen Tagesstätten den dort Beschäftigten – sofern sie nicht geimpft oder genesen sind – nur erlaubt, wenn sie drei Mal wöchentlich einen negativen Testnachweis erbringen oder sich einem Selbsttest unterziehen.

Livestream der Pressekonferenz:

Update, 12.21 Uhr - Mehrere Sonderimpfaktionen in der Stadt Rosenheim

Auch in der Stadt Rosenheim gibt es Sonderimpfaktionen im Rahmen der bundesweiten Impfwoche. Am Donnerstag (16. September) gibt es einen sog. „Sonderimpftag“ im Bürgerhaus Happing. In der Happinger Straße 83 kann man sich dann zwischen 8.30 Uhr und 16 Uhr impfen lassen. Am Freitag (17. September) macht der Impfbus dann am Stadion des TSV 1860 Rosenheim Station: Rund um das Regionalliga-Heimspiel gegen Illertissen kann man sich zwischen 15 Uhr und 20 Uhr den wichtigen Pieks verpassen lassen (Jahnstraße 25). 

Am Samstag (18. September) gibt es dann einen „Familien-Impftag“ im Impfzentrum auf der Loretowiese. Zudem hat das Impfzentrum in der gesamten Woche - mit Ausnahme von Mittwoch (15. September) und Donnerstag (16. September) - ganz regulär zwischen 8 Uhr und 17 Uhr geöffnet. Bürger können sich auch ohne Termin gegen Corona impfen lassen.

Update, 11.34 Uhr - Bericht: Bundesregierung bereitet sich auf neuen Teil-Lockdown vor

Offenbar bereitet sich die Bundesregierung auf eine Verschärfung der Corona-Maßnahmen vor, geht aus einem Geheimpapier des Bundeswirtschaftsministeriums hervor, dass der „Bild“ vorliegt. Es gebe ein „großes Ausfallrisiko für Messen und Ausstellungen aufgrund coronabedingter Beschränkungen“, heißt es aus dem Bundeswirtschaftsministerium. Der Grund: „Wieder stark ansteigende Inzidenzen und die stagnierende Impfbereitschaft sowie der Beginn der kühleren Jahreszeit mit leichterer Virusverbreitung“, heißt es weiter.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) begründet damit den Antrag an den Haushaltsausschuss im Bundestag für weitere 150 Millionen Euro, um Veranstalter und Messebauer bei möglichen Ausfällen finanziell entschädigen zu können. Die Vorlage komme von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD), so FDP-Chefhaushälter Otto Fricke zur „Bild“.

Update, 11.03 Uhr - Kreis Altötting meldet 232 aktive Coronafälle

Das Gesundheitsamt Altötting hat für seinen Zuständigkeitsbereich nun 13 neue Corona-Fälle gemeldet - darunter keine Reiserückkehrer (Stand: 13. September). Damit stieg die Gesamtzahl der Infizierten seit Pandemie-Ausbruch in Stadt und Landkreis Altötting auf 6637 Personen.

Die aktuelle Sieben-Tage-Inzidenz lag zum o.g. Zeitpunkt nach Angaben des Landratsamtes bei 128,1. Aktuell gibt es in Stadt und Landkreis 232 aktive Fälle - die meisten davon in Altötting (48), Burghausen (37), Töging (21) und Neuötting (19). Zudem gab es auch fünf positive Schnelltest-Ergebnisse, die bislang jedoch noch nicht in die Statistik eingearbeitet wurden.

Update, 10.17 Uhr - Lockerungen für Proben von Laien-Chören und Theatergruppen

Das gemeinsame Musizieren und Theaterspielen soll in Bayern wieder mit weniger Einschränkungen möglich sein. Dank der 3G-Regel gibt es Lockerungen bei den Mindestabständen und dem Tragen von Gesichtsmasken, wie Kunstminister Bernd Sibler (CSU) am Dienstag in München mitteilte. Grundsätzlich alle, die geimpft, genesen oder getestet seien, könnten nun an Proben teilnehmen - auch in geschlossenen Räumen.

Nach dem neuen Rahmenkonzept entfällt unter anderem die Maskenpflicht bei Proben für Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wenn diese sie bei ihrer künstlerischen Arbeit behindert. Das gilt zum Beispiel für Sängerinnen und Sänger oder Musikerinnen und Musiker, die auf Blasinstrumenten spielen. Der Mindestabstand von 1,5 Metern soll zwar bestehen bleiben, aber nicht mehr zwingend notwendig sein. Die Details zum Rahmenhygienekonzept will Sibler am 18. September in Gersthofen (Landkreis Augsburg) vorstellen.

Update, 9.36 Uhr - Bayern will Corona-Lollitests in Kitas einführen

Bayern will die sogenannten Lollitests auch an den bayerischen Kitas einführen. „Wir wollen noch mehr Sicherheit in den Kitas“, sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) der „Augsburger Allgemeinen“, „wir werden daher auf Wunsch der Eltern die Lollitests ermöglichen.“ Die Kommunen sollen demnach die Wahl haben, ob sie die Lollitests mit PCR-Standard einführen oder weiter auf freiwillige Selbsttests setzen. „Der Freistaat wird dafür die Kosten übernehmen“, erklärte Söder.

Am Dienstag wollte sich das Kabinett mit dem Schulstart in Bayern beschäftigen. Dabei soll es unter anderem um die Fragen gehen, wie Schülern ab 12 Jahren in den kommenden Wochen Impfangebote gemacht werden können und wie bei Jüngeren die Infektionsgefahr möglichst gering gehalten werden soll.

Update, 8.27 Uhr - Stadt Rosenheim und drei Kreise aus der Region bundesweit unter Top10

7-Tage-Inzidenzen in Südostbayern und Krankenhaus-Ampel in Bayern (Stand: 14. September 2021).

Die Corona-Fallzahlen bzw. 7-Tage-Inzidenzen in den Städten und Kreisen der Region pendelten sich auf einem erhöhten Stand ein. Inzwischen sind vier Kreise aus der Region (Stadt und Kreis Rosenheim, Kreis Berchtesgadener Land, Kreis Traunstein) bundesweit unter den Top 10. Die Inzidenzen im Detail: Landkreis Altötting (von 129,0 auf 128,1), Landkreis Mühldorf (von 109,0 auf 114,2), Kreis Berchtesgadener Land (von 211,6 auf 229,5), Landkreis Traunstein (von 195,5 auf 207,9), Stadt Rosenheim (von 246,9 auf 239,0) und Landkreis Rosenheim (von 170,0 auf 168,5). In der Region wurden laut RKI ein weiterer Todesfall gemeldet. Demnach ist eine Person aus dem Kreis Altötting verstorben. Nähere Angaben zu Alter und/oder Wohnort der Verstorbenen gab es bislang nicht.

297 hospitalisierte Corona-Fälle in den vergangenen sieben Tagen gibt es aktuell in Bayern, damit liegt die Hospitalisierungsinzidenz bei 2,3 (Quelle/Stand: LGL, 13. September, 8 Uhr). Die Krankenhausampel ist damit aktuell grün.

Update, 7.45 Uhr - Kabinett widmet sich Schulstart in Bayern und Corona-Krise

Sechs Wochen hatten Kinder und Jugendliche in Bayern Sommerferien - nun kehrt der Alltag zurück. Rund 1,64 Millionen Buben und Mädchen gehen ab Dienstag wieder in die Schule, darunter 121.000 Erstklässler. Um eine mögliche Ansteckung zu vermeiden, setzt der Freistaat auf Maskenpflicht und Coronatests an den Schulen. Auch im bayerischen Kabinett (10 Uhr) steht der Schulstart im Mittelpunkt. Dabei dürfte es unter anderem um die Frage gehen, wie Schülern, die älter als 12 Jahre sind, in den kommenden Wochen Impfangebote gemacht werden können und wie bei Jüngeren die Infektionsgefahr möglichst gering gehalten werden soll.

Maskenpflicht, Tests & Co.: Das sind die Corona-Regeln fürs neue Schuljahr

Zum Beginn des Schuljahres ist für den Ablauf des Unterrichts nicht mehr primär die Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen binnen einer Woche maßgeblich, sondern die Auslastung der Krankenhäuser. Bei jüngeren Menschen sind die Krankheitsverläufe verglichen mit Älteren zwar meist weniger problematisch. Gleichwohl gibt es aber auch hier Risiken, auch hinsichtlich möglicher Langzeitfolgen.

rosenheim24.de berichtet von der PK um 13 Uhr wie gewohnt live.

RKI registriert 6325 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 81,1

Beim Infektionsgeschehen in Deutschland gibt es derzeit kaum Dynamik. Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen liegt nach Angaben des Robert Koch-Instituts von Dienstagmorgen bei 81,1. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 81,9 gelegen, vor einer Woche bei 83,8. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 6325 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.06 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 6726 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 68 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 59 Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 4 089 476 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Montag mit 1,79 an (Freitag: 1,95). Ein Wochen- oder Monatsvergleich ist wegen einer hohen Zahl an Nachmeldungen nicht möglich. Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.841.800 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 92.686.

mh/mw/dpa

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