News-Ticker zur Corona-Pandemie

Verfassungsgerichtshof lehnt Eilanträge gegen Ausgangsbeschränkung ab

Eine Innenstadt nahezu menschenleer.
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Eine Innenstadt nahezu menschenleer.

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Mittwoch, 5. Mai, im News-Ticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 160,5, Landkreis Rosenheim 101,0, Landkreis Traunstein 160,7 (beachte Update 9.35 Uhr), Landkreis Berchtesgadener Land 113,3, Landkreis Mühldorf 195,0, Landkreis Altötting 190,1 (Quelle/Stand: RKI, 5. Mai, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 3720, Landkreis Rosenheim 13.142, Traunstein 10.408, Berchtesgadener Land 5580, Mühldorf 6677, Altötting 5691 (Quelle/Stand: RKI, 5. Mai, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 58, Landkreis Rosenheim 449, Traunstein 205, Berchtesgadener Land 99, Mühldorf 146, Altötting 205 (Quelle/Stand: RKI, 5. Mai, 0 Uhr)
  • Mindestens 83.876 Todesfälle in Deutschland (14.279 in Bayern)
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de

Die Fallzahlen im Überblick:

Update, 20.15 Uhr - Verfassungsgericht lehnt Eilanträge gegen Ausgangsbeschränkung ab

Der Bundesverfassungsgerichtshof in Karlsruhe hat Eilanträge gegen die nächtlichen Ausgangsbeschränkungen durch die Corona-Notbremse abgelehnt. „Damit ist nicht entschieden, dass die Ausgangsbeschränkung mit dem Grundgesetz vereinbar ist“, teilte das Gericht mit. Diese Frage müsse im Hauptsacheverfahren geklärt werden.

Update, 19.35 Uhr - Caritas Bayern fordert Bevorzugung sozial Benachteiligter bei Corona-Impfung

Sozial benachteiligte Bevölkerungsgruppen sollen laut der Caritas Bayern bei der Corona-Impfung bevorzugt berücksichtigt werden - insbesondere, wenn die Priorisierung aufgehoben werden solle. „Was schon vor der Pandemie galt, wird langsam brisant: Menschen, die in prekären Verhältnissen leben, sind einem deutlich erhöhten Risiko einer Infektion ausgesetzt“, betonte der Landesdirektor des katholischen Wohlfahrtsverbands, Bernhard Piendl, am Mittwoch in München. 

Sozioökonomische Rahmenbedingungen hätten einen erheblichen Einfluss auf die Gesundheit der Menschen. „Daraus folgen oft beengte Wohnverhältnisse oder auch Sprachbarrieren aufgrund eines Migrationshintergrunds“, erklärt Piendl, „Impfungen dürfen aber nicht vom sozialen Status und Netzwerk abhängen oder davon, ob man einen Arzt im Bekanntenkreis hat.“

Update, 18.15 Uhr - Erstes Land der Welt lässt Corona-Impfstoff für Kinder zu

Kanada hat als erstes Land weltweit den Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer nun auch für Kinder und Jugendliche zugelassen, so das Unternehmen selbst. Der Impfstoff darf damit auch 12- bis 15-Jährigen verabreicht werden. Das teilte die Gesundheitsbehörde Health Canada am Mittwoch „nach eingehender und unabhängiger wissenschaftlicher Prüfung“ mit. Sie bezeichnete die Genehmigung als wichtigen Meilenstein im Kampf gegen die Pandemie. 

Biontech und Pfizer hatten Mitte April einen Zulassungsantrag bei Health Canada eingereicht. Die nun erteilte Zulassung ist laut der Behörde an die Bedingung geknüpft, dass das Unternehmen nach der Markteinführung weitere Angaben zur Sicherheit, Effektivität und Qualität des Impfstoffs in dieser Altersgruppe nachliefern.

Auch bei der europäischen Zulassungsbehörde EMA und der Amerikanischen FDA liegen entsprechende Anfragen. In den USA könnte die Zulassung schon in den kommenden Tagen erfolgen. In Europa wird erwartet, dass die Prüfung bis Anfang oder Mitte Juni dauern könnte. In der EU ist das Mittel von Biontech/Pfizer bislang ebenfalls nur für Menschen ab 16 Jahren zugelassen. 

Zuvor hatten die Unternehmen mitgeteilt, dass eine klinische Studie in der Altersgruppe von 12 bis 15 Jahren in den USA eine Wirksamkeit von 100 Prozent gezeigt habe. Die Impfung sei zudem auch gut vertragen worden. Die Nebenwirkungen hätten jenen in der Altersgruppe von 16 bis 25 Jahren entsprochen.

Parallel dazu läuft die klinische Studie von Biontech und Pfizer zur Wirkung und Sicherheit ihres Corona-Impfstoffs bei Kindern zwischen sechs Monaten bis einschließlich elf Jahren weiter. Biontech geht nach eigenen Angaben davon aus, dass belastbare Daten daraus bis September verfügbar sein werden. Auch andere Corona-Impfstoffe werden derzeit an Kindern und Jugendlichen getestet. 

Update, 17.38 Uhr - Seelische Probleme bei Kindern und Jugendlichen nehmen zu

Ängste, Depressionen, ADHS: Die Zahl der Kinder und Jugendlichen in Bayern, die unter seelischen Problemen leiden und eine Psychotherapie machen, nimmt beständig zu. Innerhalb von elf Jahren sei die Zahl der jungen Patientinnen und Patienten im Freistaat um knapp 90 Prozent gestiegen, erläuterte die Landesgeschäftsführerin der Krankenkasse Barmer, Claudia Wöhler, am Mittwoch in München. „Etwa jedes zehnte Kind bekam zwischen 2009 und 2019 mindestens eine Therapie.“ Und in der Corona-Krise steige der Bedarf weiter.

Die Corona-Pandemie dürfte die Zahl der jungen Patientinnen und Patienten verschärfen. Allein im ersten Halbjahr 2020 stieg der Kasse zufolge die Zahl der bayerischen Heranwachsenden unter 25 Jahren, die psychotherapeutisch behandelt wurden, gegenüber dem Vorjahr um 6,5 Prozent auf fast 50 000 an. Im Vergleichszeitraum der ersten Halbjahre 2018 und 2019 betrug der Anstieg nur 1,5 Prozent.

„Es gibt Kinder und Jugendliche, die mit diesen Belastungen nicht gut zurechtkommen“, erläuterte der Vizepräsident der Bayerischen Psychotherapeutenkammer, Peter Lehndorfer. Besonders betroffen seien Kinder aus sozial benachteiligten Familien, mit psychisch oder chronisch kranken Eltern, mit eigenen psychischen Vorerkrankungen, einer Behinderung oder einem Migrationshintergrund.

Update, 16.57 Uhr - Nach zwei Tagen unter 100-er Marke - Inzidenz im Landkreis Rosenheim wieder bei 100,64

Die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Rosenheim nach zwei Tagen unter der 100-er Marke wieder über der magischen Marke bei 100,64. Damit sind weitere Lockerungen fürs Erste wieder nicht in Sicht. Für die Stadt Rosenheim meldet das Landratsamt eine Inzidenz von 160,5 - der höchste Wert seit sieben Tagen. 47 Neuinfektionen im Landkreis stehen 22 Neuinfektionen in der Stadt gegenüber.

Bis zum Stichtag 2. Mai wurden in Stadt und Landkreis Rosenheim 84.525 Erstimpfungen und 23.139 Zweitimpfungen verabreicht.

Update, 16.33 Uhr - Weiterer Todesfall im Kreis Traunstein

Im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Gesundheitsamtes Traunstein liegen derzeit 1343 aktive Corona-Fälle vor. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 194,3.Seit Mittwoch sind beim Gesundheitsamt 53 Neuinfektionen eingegangen.

Beim Gesundheitsamt Traunstein ist zudem eine Todesmeldung eingegangen. Es handelt sich dabei um eine Frau im Alter von 69 Jahren. Damit liegen im Landkreis Traunstein insgesamt 208 Todesfälle vor.

Derzeit werden in den Kliniken im Landkreis Traunstein 30 Covid-19-Patienten behandelt, davon 21 auf der Normalstation und 9 auf der Intensivstation.

Update, 16.05 Uhr - Astrazeneca bleibt liegen - Arzt bietet Termine via Ebay-Kleinanzeigen

Um den Impfstoff von Astrazeneca nicht verfallen zu lassen, hat ein Hausarzt aus Ostwestfalen einen ungewöhnlichen Weg über Ebay-Kleinanzeigen gewählt. „Es wäre Wahnsinn, den zuverlässigen und wirksamen Impfstoff verkommen zu lassen“, sagte der Allgemeinmediziner und Kardiologe Peter Weitkamp aus Kirchlengern der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch.

Zwei Tage lang habe er nun über die Internet-Plattform Impftermine mit Astrazeneca „zu verschenken“ an Menschen über 60 Jahre angeboten. Er habe 80 bis 90 Impfdosen übrig. Ab der kommenden Woche werde er seine Astrazeneca-Restbestände denen verabreichen, die sich auf sein Inserat hin meldeten. Zuvor hatte die „Neue Westfälische“ über den Mediziner berichtet.

Weitkamp kritisierte, dass die Praxen fast nur noch Astrazeneca erhielten, das gefragte Biontech dagegen an die Impfzentren gehe. Er halte es aus medizinischer Sicht für falsch, dass die Ständige Impfkommission (Stiko) Astrazeneca weiterhin nur für Menschen über 60 Jahre empfehle. Es gebe zudem auch zahlreiche unter 60-Jährige, die Astrazeneca haben wollten. Laut Bund-Länder-Beschluss müssen sich diese Jüngeren dann an die Praxen wenden, in den Impfzentren wird Astrazenca Menschen unter 60 Jahren nicht mehr gespritzt.

Astrazeneca habe zu Unrecht ein schlechtes Image, sagte Weitkamp. Das führe dazu, dass viele noch nicht Geimpfte über 60 Jahren nun in die Impfzentren strömten, um sich dort Biontech abzuholen. „Das ist unsolidarisch. Die Alten nehmen den Jungen den Biontech-Impfstoff weg.“

Update, 14.51 Uhr - Gefälschter Corona-Impfnachweis des Impfzentrums in Hof aufgetaucht

Wegen eines gefälschten Corona-Impfnachweises hat die Kriminalpolizei in Hof Ermittlungen aufgenommen. Ein RTL-Reporter hatte die Polizei in der vorigen Woche auf einen gefälschten Impfnachweis des Impfzentrums in Hof hingewiesen, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberfranken am Mittwoch.

Der Reporter hatte den gefälschten Impfnachweis laut eigener Aussage im Internet bestellt. Es handelt sich um ein Einlegeblatt für den bekannten gelben Impfausweis, das dem Original täuschend ähnlich ist. Da der vermutlich von einem Internetshop stammende Nachweis einen falschen Stempel des Impfzentrums in Hof und weitere gefälschte Angaben beinhalte, werde wegen Urkundenfälschung ermittelt, so der Sprecher.

Weitere Angaben zur Herkunft des Impfnachweises und den möglichen Tätern konnte die Polizei zunächst nicht machen. Es sei bislang kein weiterer Fall eines gefälschten Impfnachweises in Oberfranken bekannt.

Wenn geimpfte Personen ein Foto ihres Impfpasses im Internet veröffentlichen, dann kann das Kriminellen als Vorlage dienen“, sagt der Hamburgische Datenschutzbeauftragte, Johannes Caspar, der Deutschen Presse-Agentur. Den geimpften Personen entstehe daraus zwar nicht unmittelbar ein Nachteil. Doch Betrüger können die Chargennummern des Impfstoffes, Stempel und Arzt-Unterschriften nutzen, um gefälschte Impfpässe herzustellen, die dann auf dem Schwarzmarkt gehandelt werden. In Zeiten, in denen mehr und mehr Bundesländer Freiheiten mit vollständigen Impfnachweisen verbinden, bieten sich Kriminellen so offenbar lukrative Geschäfte.

Update, 14.27 Uhr - Kreis Berchtesgadener Land meldet 15 neue Corona-Fälle

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Berchtesgadener Land informiert, dass es seit gestern 15 weitere bestätigte Corona-Fälle im Landkreis gibt. Davon befanden sich drei Personen bereits als direkte Kontaktpersonen in häuslicher Isolation. Die Gesamtzahl der seit März 2020 registrierten Corona-Fälle mit Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land steigt auf 5580 (Stand RKI: 05.05.2021, 0 Uhr). Nach derzeitigem Meldungsstand liegt der 7-Tage-Inzidenz-Wert für das Berchtesgadener Land bei 113,3 (Stand RKI: 05.05.2021, 0 Uhr).

Von den insgesamt 5.580 Corona-Fällen sind mittlerweile 5307 Personen wieder genesen und ihre Quarantänezeit ist ausgelaufen. Aktuell gibt es 174 aktive Corona-Fälle im Landkreis, davon 25 in Einrichtungen im Landkreis Berchtesgadener Land (dazu zählen Alten- und Pflegeheime, Gemeinschaftsunterkünfte, Kindergärten und Schulen). In den vergangenen 7 Tagen gab es insgesamt 120 neue Corona-Fälle. In den Kliniken im Berchtesgadener Land werden aktuell acht Corona-Patienten stationär behandelt. Derzeit werden keine Patienten intensivmedizinisch betreut. 

Livestream aus dem Bayerischen Landtag - Regierungserklärung Holetschek

Update, 13.25 Uhr - Holetschek: „Positive Botschaften, die zeigen, dass es voran geht!“

„Wir werden ein Stück weit mit Corona leben müssen“, sagte Holetschek im Hinblick auf die kommenden Wochen. Auch in Sachen Tests und Impfstoff-Verfügbarkeit laufe es im Freistaat inzwischen immer besser. „Die Impf-Allianz ist ein wichtiges und zentrales Thema“, betonte der Minister, mahnte allerdings: „Wir brauchen noch ein Stück weit Geduld. Wir müssen noch einige Wochen durchhalten.“

Es gibt inzwischen allerdings sehr positive Signale. Am Mittwochmorgen (5. Mai) hätten inzwischen genau 30 Prozent der bayerischen Bevölkerung immerhin ihre Erstimpfung erhalten, hieß es. Bereits eine Million Menschen im Freistaat sind nun bereits vollständig geimpft. „Das sind die positiven Botschaften, die zeigen, dass es Tag für Tag ein Stück voran geht“, so Holetschek.

Update, 13.19 Uhr - Holetschek: „Dreiklang aus Gesundheit, Freiheit und Sicherheit“

Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) ist am Mittag in München vor das Plenum im Landtag getreten, um eine neuerliche Regierungserklärung abzugeben. „Gesundheit, Freiheit und Sicherheit - das ist der Dreiklang, der heute über dieser Rede steht“, sagte Holetschek zu Beginn. Es sei jetzt ein „Meilenstein in der Pandemie“ erreicht, weil man Genesenen und Geimpften viele Rechte, die zuletzt eingeschränkt waren, nun endlich wieder zurückgeben könne.

„Während wir heute hier reden, gibt es allerdings immer noch Mitbürger, die auf den Intensivstationen um ihr Leben kämpfen. Das dürfen wir nicht vergessen. Es geht daher um ein stetiges Abwägen zwischen Freiheit und Sicherheit“, stellte der Minister klar. Die dritte Welle sei immer noch da, aber es gäbe inzwischen „Signale der Zuversicht“ - wie zum Beispiel die sinkende 7-Tage-Inzidenz und der fallende R-Wert.

Update, 12.16 Uhr - Kreis Mühldorf meldet 35 neue Coronafälle und drei weitere Todesfälle

Im Zuständigkeitsbereich des Landkreises Mühldorf a. Inn sind drei weitere Personen verstorben, die mit dem Corona-Virus infiziert waren. Seit der letzten Statusmeldung vom Dienstag (4. Mai) gibt es 35 neue bestätigte Corona-Fälle (Stand: 5. Mai 2021, 0 Uhr). Das Gesundheitsamt ermittelt derzeit die Kontaktpersonen und leitet die notwendigen Maßnahmen ein.
Derzeit gibt es im Landkreis Mühldorf a. Inn 499 aktive Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz liegt zum Stichzeitpunkt laut RKI (Stand: 05. Mai 2021, 03:10 Uhr) bei 195,0.

Update, 11.25 Uhr - „Einfach großartig“: Anfragen für Urlaub in Bayern steigen

Nach der Ankündigung der Staatsregierung, Pfingsturlaub in Bayern zu ermöglichen, sind die Anfragen bei vielen Tourismusbetrieben am Dienstag gestiegen. So wurden nach Angaben der Allgäu GmbH in beliebten Ferienorten wie Füssen und Oberstdorf „deutlich mehr Anrufe und Anfragen registriert“. Auch der Tourismusverband Ostbayern berichtete von gestiegenem Interesse.

Gerade bei Ferienwohnungen kann die Suche nach freien Betten im Freistaat aber schwierig werden. „Die sind in der Regel schon ausgebucht“, sagte der Präsident des Verbands der Eigentümer von Ferienwohnungen und Ferienhäusern, Daniel Rousta. „Oft wurde da schon im vergangenen Jahr fürs Folgejahr reserviert, nur bisher hat man immer stornieren müssen.“ Dementsprechend groß sei jetzt die Freude über die Öffnungsperspektive: „Das ist einfach großartig.“

Auch die Sprecherin der Allgäu GmbH, Simone Zehnpfennig, sprach am Dienstag von einer „richtig gelösten Stimmung“ bei touristischen Betrieben in der Region. Der Ferienort Bad Hindelang (Landkreis Oberallgäu) sei am Dienstag von Nachfragen „überrannt“ worden. In Regionen wie dem Bayerischen Wald sei die Zahl der Anrufe ebenfalls gestiegen, sagte ein Sprecher am Dienstag. „Unser Gästeservice hat heute Nachmittag viel telefoniert.“

Update, 10.31 Uhr - Landkreis Altötting meldet 36 Corona-Fälle

Das Gesundheitsamt Altötting hat für seinen Zuständigkeitsbereich jetzt 36 neue Corona-Fälle gemeldet. Unter den Neuinfizierten sind auch zwei Kinder unter 10 Jahre (1 und 6 Jahre alt) aus Burghausen. Damit stieg die Zahl der Infizierten seit Pandemie-Ausbruch in Stadt und Landkreis Altötting auf insgesamt 5690 Personen.
Aktuell gibt es im Landkreis 421 aktive Fälle. Die meisten Fälle gibt es derzeit in Burghausen (71), Burgkirchen (50) und Altötting (38). Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Altötting lag zum o.g. Zeitpunkt bei 190,1.

Update, 9.35 Uhr - RKI meldet falsche Inzidenz für Kreis Traunstein

Das Robert Koch-Institut meldet für heute keine Neuinfektionen für den Kreis Traunstein. Entsprechend sei somit fälschlicherweise die Inzidenz innerhalb eines Tages von von 222,2 auf 160,7 gesunken. Soeben meldete jedoch das Traunsteiner Landratsamt, dass es bei der Übermittlung der Daten der Neuinfektionszahlen offenbar ein technisches Problem gab.
Der vom RKI veröffentlichte Inzidenzwert für den Landkreis Traunstein (160,7) sei somit nicht korrekt. „Der tatsächliche Inzidenzwert für den Landkreis Traunstein liegt nach Berechnungen des Gesundheitsamts bei etwa 194“, so das Landratsamt.

Update, 9.04 Uhr - München bei Zahl der Corona-Neuinfektionen unter kritischem Wert

In München und anderen Kommunen in Bayern könnten die Corona-Regeln bald gelockert werden. In der Landeshauptstadt lag der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche am Mittwoch bei 99. Das geht aus Zahlen des Robert Koch-Institutes hervor (Stand: 3.10 Uhr).
Würzburg meldete einen 7-Tage-Inzidenzwert von 99,3, Erlangen von 76,4. Insgesamt war die kritische Schwelle von 100 laut Robert Koch-Institut in 25 bayerischen Landkreisen und kreisfreien Städten unterschritten. Bleibt dieser Wert stabil unter 100, sind zahlreiche Lockerungen möglich wie etwa eine Öffnung der Außengastronomie.

Update, 8.26 Uhr - Neueste RKI-Zahlen für die Region

Entwicklung der 7-Tage-Inzidenzen in der Region (Stand 5. Mai).

Die Corona-Fallzahlen bzw. 7-Tage-Inzidenzen in den Städten und Kreisen der Region bewegen sich teilweise weiterhin auf hohem Niveau und haben sich im Vergleich zum Vortag unterschiedlich entwickelt. Gesunken sind die Inzidenzen in den Kreisen Altötting (von 205,4 auf 190,1), Berchtesgadener Land (von 136,9 auf 113,3), Mühldorf (von 202,8 auf 195,0), und Traunstein (von 222,2 auf 160,7). Gestiegen sind die Inzidenzen dagegen im Kreis Rosenheim (von 98,3 auf 101,0) und der Stadt Rosenheim (von 143,2 auf 160,5).

In der Region wurden laut RKI drei weitere Todesfälle gemeldet. Demnach sind drei Personen im Kreis Mühldorf verstorben. Nähere Angaben zu Alter und/oder Wohnort der Verstorbenen gab es bislang nicht.

Anmerkung: Die vom RKI übermittelte Inzidenz für den Kreis Traunstein ist falsch. Das Landratsamt Traunstein berichtet von „technischem Probelm“ - siehe Update 9.35 Uhr.

Update, 7.40 Uhr - Landtag mit Regierungserklärung zur weiteren Corona-Strategie

Nach den jüngsten Beschlüssen des Kabinetts zur bayerischen Corona-Strategie steht am Mittwoch im Landtag (13 Uhr) erneut eine Regierungserklärung zur aktuellen Lage an. Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) wird dann die neuesten Corona-Beschlüsse des Kabinetts erläutern, anschließend soll darüber abgestimmt werden. Die eigentlich für Mittwoch geplante Regierungserklärung von Agrarministerin Michaela Kaniber (CSU) wurde kurzfristig verschoben.

Das Kabinett hatte am Dienstag unter anderem beschlossen, dass ab der kommenden Woche Grundschüler bis zu einer Sieben-Tage-Inzidenz von 165 (Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche) wieder im Wechselunterricht in ihre Klassen zurückkehren dürfen. Bisher war dies oberhalb einer Inzidenz von 100 nicht erlaubt. Zudem leitete der Ministerrat nach monatelangen strikten Corona-Beschränkungen von kommenden Montag an stufenweise Lockerungen ein.

>> Übersicht: Diese Corona-Regeln gelten ab 10. Mai in Bayern <<

RKI meldet mehr als 18.000 neue Fälle und 285 Todesopfer

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem zuständigen Robert Koch-Institut (RKI) nun binnen eines Tages 18.034 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen des RKI von Mittwochmorgen hervor (Stand: 5. Mai, 0 Uhr). Zum Vergleich: Am Mittwoch vor einer Woche hatte der Wert bei 22.231 gelegen. Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Mittwochmorgen bundesweit bei 132,8 (Vortag: 141,4; Vorwoche: 160,6). Deutschlandweit wurden nach RKI-Angaben binnen 24 Stunden 285 neue Todesfälle verzeichnet. Vor genau einer Woche waren es 312 Tote (News-Ticker Dienstag, 4. Mai).

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.451.550 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.084.700 an. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 83.876. In Bayern kamen 37 weitere Todesfälle hinzu (gesamt nun 14.279).

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht bei 0,82 (Stand: 4. Mai; Vortag: 0,88). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 82 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor acht bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab. Liegt der Wert anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

mw/mh/dpa

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