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News-Ticker zur Corona-Pandemie

Die Corona-Lage in den Kreisen Berchtesgadener Land und Mühldorf - Impfangebot für Kinder ab 12 beschlossen

Coronavirus - Abstrich für Corona-Test
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Symbolbild: Coronatest
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München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Montag (2. August) im News-Ticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 11,0, Landkreis Rosenheim 9,6, Landkreis Traunstein 18,6, Landkreis Berchtesgadener Land 51,0, Landkreis Mühldorf 8,6, Landkreis Altötting 5,4 (Quelle/Stand: RKI, 2. August, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 3960, Landkreis Rosenheim 14.022, Traunstein 11.177, Berchtesgadener Land 6166, Mühldorf 7004, Altötting 6084 (Quelle/Stand: RKI, 2. August, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 67, Landkreis Rosenheim 464, Traunstein 217, Berchtesgadener Land 102, Mühldorf 155, Altötting 210 (Quelle/Stand: RKI, 2. August, 0 Uhr)
  • Mindestens 91.660 Todesfälle in Deutschland (15.337 in Bayern)
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de

Die Fallzahlen im Überblick:

Update, 20.45 Uhr - Fünf neue bestätigte Fälle im Landkreis Mühldorf a. Inn

Im Zuständigkeitsbereich des Landkreises Mühldorf a. Inn gibt es seit der letzten Statusmeldung vom Freitag, 30. Juli, fünf neue bestätigte Corona-Fälle.

Die Zahl der aktiven Fälle beträgt 13. Die 7-Tage-Inzidenz liegt zum Stichzeitpunkt laut RKI bei 8,6.

Update, 20.30 Uhr - 18 Neue Fälle im Kreis Berchtesgadener Land

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Berchtesgadener Land informiert, dass es seit Freitag 18 weitere bestätigte COVID-19-Fälle im Landkreis gibt. Davon befanden sich sechs Personen bereits als direkte Kontaktperson in häuslicher Quarantäne. Die Gesamtzahl der seit März 2020 registrierten COVID-19-Fälle mit Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land steigt auf 6.166 (Stand RKI: 2. August, 0 Uhr). Nach derzeitigem Meldungsstand liegt der 7-Tage-Inzidenz-Wert für das Berchtesgadener Land bei 51,0 (Stand RKI: 2. August, 0 Uhr).

Von den insgesamt 6.166 COVID-19-Fällen sind mittlerweile 5.978 Personen wieder genesen und ihre Quarantänezeit ist ausgelaufen. Aktuell gibt es 86 aktive COVID-19-Fälle im Landkreis, davon 16 Fälle in Einrichtungen wie Alten- und Pflegeheimen, Gemeinschaftsunterkünften, Kindergärten und Schulen.

In den vergangenen sieben Tagen gab es insgesamt 54 neue COVID-19-Fälle. Bei 23 Befunden wurde eine Virusmutation festgestellt. Alle 23 Fälle sind der Delta-Variante zuzuordnen.

In den Kliniken im Berchtesgadener Land werden aktuell zwei COVID-19-Patienten stationär behandelt. Diese Patienten werden nicht intensivmedizinisch betreut.

Aktueller Stand Impfungen im Berchtesgadener Land

Im Landkreis Berchtesgadener Land wurden mit Stand 1. August, 20 Uhr, bislang insgesamt 99.465 Impfungen durchgeführt, davon 53.408 Erstimpfungen (50,29 Prozent) und 46.057 Zweitimpfungen (43,37 Prozent).

Update, 18.46 Uhr - Impf-Angebote für Kinder ab 12 Jahren in allen Ländern geplant

Als Corona-Schutz zum Schulstart nach den Sommerferien sollen zusätzliche Impfgelegenheiten für Kinder und Jugendliche kommen. Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern beschlossen am Montag, dass nunmehr alle Länder Impfungen für 12- bis 17-Jährige auch in Impfzentren oder auf andere niedrigschwellige Weise anbieten wollen. Dabei sei entsprechende ärztliche Aufklärung erforderlich. Zudem sollten Kinder und Jugendliche auch durch Kinder- und Hausärzte sowie im Rahmen von Impfungen für Angehörige von Beschäftigten in Firmen geimpft werden können. Für Jugendliche und junge Erwachsene in Universitäten und Berufsschulen sind ebenfalls Impf-Angebote geplant.

Bundesminister Jens Spahn (CDU) sagte: „Jeder, der will, kann im Sommer geimpft werden. Wir haben genügend Impfstoff für alle Altersgruppen.“ Auch 12- bis 17-Jährige, die sich nach ärztlicher Aufklärung für eine Impfung entscheiden, könnten sich und andere schützen. Mit der Möglichkeit einer Auffrischimpfung im September sollten zudem besonders gefährdete Gruppen im Herbst und Winter bestmöglich geschützt werden. „Denn für sie ist das Risiko eines nachlassenden Impfschutzes am größten.“ Der Vorsitzende der Länder-Gesundheitsminister, Klaus Holetschek (CSU) aus Bayern, sagte: „Wir gehen vorbereitet in den Herbst.“

Update, 17.58 Uhr - Acht Neuinfektionen im Kreis Traunstein

Im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Gesundheitsamtes Traunstein liegen derzeit 48 aktive COVID-19-Fälle vor. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 18,6. Seit der letzten Pressemitteilung am 30. Juli sind beim Staatlichen Gesundheitsamt acht Neuinfektionen eingegangen. Es liegen insgesamt 11.178 bestätigte Fälle vor, die seit Beginn der Pandemie positiv getestet wurden.

Als genesen gelten mindestens 10.913 Personen (eine Person mehr seit der Meldung vom 30. Juli). Beim Gesundheitsamt Traunstein ist seit der letzten Pressemitteilung keine Todesmeldung eingegangen. Damit liegen im Landkreis Traunstein insgesamt 217 Todesfälle in Zusammenhang mit COVID-19-Erkrankungen vor.

Derzeit wird in den Kliniken im Landkreis Traunstein zwei COVID-19-Patienten behandelt, davon einer auf der Normalstation und einer auf der Intensivstation. Mittlerweile wurden im Landkreis Traunstein 89.417 Personen mit der Erstimpfung versorgt, davon haben bereits 82.124 Personen die Zweitimpfung erhalten.

Update, 16.28 Uhr - Private Betreiber drängen auf dritte Impfung in Pflegeheimen

Private Pflegeheim-Betreiber pochen auf eine rasche Vorbereitung von dritten Corona-Impfungen für Pflegebedürftige und Pflegekräfte. „Wir dürfen keine Zeit verlieren“, mahnte der Präsident des Bundesverbands privater Anbieter sozialer Dienste, Bernd Meurer, in Berlin. „Da wir nicht wissen, wie lange der Schutz der ersten beiden Impfungen anhält, müssen wir jetzt die Bestellung und die Bevorratung der Vakzine auf den Weg bringen, damit wir zeitnah mit der erneuten Durchimpfung beginnen können.“

Man müsse sich mit allen verfügbaren Mitteln gegen die prognostizierte vierte Corona-Welle wappnen, sagte Meurer: „Wir dürfen nicht riskieren, dass die besonders vulnerablen Gruppen erneut der Gefahr ausgesetzt werden, sich mit dem Coronavirus zu infizieren und schwere oder gar tödliche Krankheitsverläufe zu erleiden.“ Die Vorbereitung der sogenannten Boosterimpfungen müsse eher heute als morgen anlaufen.

Update, 15.28 Uhr - Bund will mit Ländern über Ende von Gratis-Tests beraten

Die Bundesregierung will mit den Ländern über ein Ende kostenloser Corona-Schnelltests beraten - kommen soll dies aber erst später. Das Thema soll am 10. August in der Runde von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Ministerpräsidenten besprochen werden, wie die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer sagte.

Demmer betonte weiter, dass Schnelltests „ganz sicher nicht über Nacht plötzlich kostenpflichtig werden“. Erst wenn alle Menschen ein Impfangebot erhalten haben und dann die vorhergesehenen 14 Tage zusätzlich einhalten können, nach denen der Impfschutz als vollständig gilt, könne man für die Tests Geld verangen.

Update, 14.22 Uhr - Corona trieb Prostituierte in Bayern in Illegalität

Die Corona-Krise hat nach Einschätzung von Ermittlern viele Prostituierte in Bayern in die Illegalität getrieben. Die Zahl der Strafverfahren ist demnach in den vergangenen beiden Jahren förmlich explodiert.

Allein die Staatsanwaltschaft München I nahm in diesem Jahr schon 215 Ermittlungsverfahren wegen Ausübung der verbotenen Prostitution auf. 2020 waren es nach Angaben des bayerischen Justizministers Georg Eisenreich (CSU) 209. Und selbst das war im Vergleich zu den Vor-Corona-Jahren schon beinahe eine Verdopplung. 2018 waren 120 Verfahren dort anhängig, 2019 sogar nur 87. Eisenreich sprach von „signifikanten Änderungen zu den Jahren vor Corona“.

Im Oktober vergangenen Jahres hat die Staatsanwaltschaft eine sechsköpfige Spezialabteilung eingerichtet, die sich mit den Delikten „Menschenhandel, Zwangsprostitution und Zuhälterei“ befasst.

Im Schnitt der vergangenen drei Jahre führte die Anklagebehörde insgesamt 97 Verfahren wegen Zwangsprostitution, 53 wegen Menschenhandels und 47 wegen Zuhälterei. „Das Leid, das durch diese Delikte verursacht wird, ist wirklich sehr, sehr groß“, betonte Eisenreich. Jedes dritte Opfer sei jünger als 21, jedes siebte sogar minderjährig. Fast alle Opfer seien Frauen, fast alle Täter männlich.

Update, 13.51 Uhr - Stiko wartet weiter ab für Entscheidung zu Impfung von Kindern

Die Ständige Impfkommission (Stiko) bleibt trotz politischen Drucks bei ihrer abwartenden Haltung zur Impfung von Kindern und Jugendlichen. Der Stiko-Vorsitzende Thomas Mertens sagte am Montag dem Sender NDR Info, es gebe noch zu wenige Daten über mögliche gesundheitliche Folgeschäden für 12- bis 17-Jährige. „Wir sagen, wir können nicht eine generelle Empfehlung aussprechen, solange wir diesbezüglich nicht die notwendige Datensicherheit haben.“

Politischer Druck für eine schnelle Entscheidung habe keinen Einfluss auf die Stiko, machte Mertens deutlich. „Es kann durchaus sein, dass wir unsere Empfehlung ändern werden, aber sicher nicht, weil Politiker sich geäußert haben“, sagte der Stiko-Vorsitzende. An diesem Montag beraten die Gesundheitsminister von Bund und Ländern über Corona-Impfangebote für Jugendliche. „Es werden nunmehr alle Länder Impfungen für 12- bis 17-Jährige in den Impfzentren anbieten“, schreibt das Bundesgesundheitsministerium in einem an die Länder versendeten Beschlussvorschlag.

Update, 13.04 Uhr - Impftempo in Deutschland sehr gering

Das Tempo bei den Erstimpfungen gegen das Coronavirus in Deutschland ist so gering wie seit Monaten nicht. Mittlerweile haben 61,7 Prozent der Gesamtbevölkerung mindestens eine Impfdosis bekommen, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts vom Montag (Stand 9.55 Uhr) hervorgeht. Das sind gut 51,3 Millionen Menschen. „Allerdings ist Zahl der Erstimpfungen so niedrig wie zuletzt im Februar“, schrieb Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) auf Twitter. „Damals hatten wir nicht genug Impfstoff, das ist heute anders: bitte impfen lassen!“ Vollständig gegen das Coronavirus geimpft sind mittlerweile 52,3 Prozent der Bevölkerung - also knapp 43,5 Millionen Menschen.

Bei den Bundesländern liegt Bremen mit 61,5 Prozent Bevölkerungsanteil der vollständig Geimpften weiter an der Spitze, Sachsen ist mit 47,4 Prozent Schlusslicht.

Update, 12.19 Uhr - Mehr Neugründungen trotz Corona-Krise - Ausnahme Lockdown-Branchen

In Bayern sind im ersten Halbjahr trotz andauernder Corona-Krise wieder deutlich mehr Unternehmen gegründet worden. Ausnahmen sind die von den monatelangen Schließungen hart getroffenen Branchen wie Gastronomie oder Reisebüros. Das teilte das Statistische Landesamt in Fürth am Montag mit.

Demnach wurden von Anfang bis Januar 54.183 neue Unternehmen gegründet, im Jahresvergleich ein Anstieg von mehr als 16 Prozent. Doch im Gastgewerbe wurden nur 1945 neue Betriebe angemeldet, das war ein Rückgang von 12 Prozent. Bei Kunst, Unterhaltung und in der Reisebranche fielen die Rückgänge bei den Neugründungen mit jeweils knapp unter 12 Prozent fast ebenso hoch aus.

Update, 11.32 Uhr - Superspreading-Event in USA sorgt für Aufregung

Wie in weiten Teilen Europas steigen auch in den USA die Corona-Zahlen wieder an. Trotz steigernder Impfrate kommt es bei Sommerfesten immer wieder zu größeren Ausbrüchen – so wie in diesem Fall im US-Bundesstaat Massachusetts.  Wie der „Spiegel“ berichtet, haben sich gleich 469 Personen bei einem Superspreading-Event mit Corona infiziert. Besonders alarmierend: Gleich 346 von ihnen waren bereits geimpft. Vier geimpfte Personen mussten wegen Covid dann sogar im Spital behandelt werden.

Die Experten stehen nun vor einem Rätsel. „Bisher ist man in der Wissenschaft davon ausgegangen, dass eine Infektion von Geimpften deutlich seltener als von Ungeimpften weitergegeben werden kann, vor allem nicht an andere Geimpfte“, wird Hajo Zeeb, Leiter der Abteilung Prävention und Evaluation am Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie in Bremen, im „Spiegel“ zitiert. Der Bericht aus den USA zeige, dass die Viruslast auch bei Geimpften hoch sein kann und dass „solche Veranstaltungen ohne jedwede Vorsichtsmaßnahmen nicht sicher sind.“ Es bestehe aber kein Grund zur Panik, so der Experte weiter. Solche Impfdurchbrüche seien selten, die Impfung bleibe weiterhin das effektivste Mittel im Kampf gegen Corona.

Update, 10.44 Uhr - Pflegeheime in Bayern haben viele freie Plätze wegen Corona

Kurzarbeit, Homeoffice, wirtschaftliche Verschlechterung: In Pflegeheimen in Bayern sind als Folge der Corona-Pandemie derzeit viele Plätze frei. „Die Menschen haben aufgrund flexibler Arbeitsmodelle und Arbeitszeiten mehr Möglichkeiten, Angehörige zu pflegen“, sagte Sohrab Taheri-Sohi, Pressesprecher des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK). Nicht alle BRK-Einrichtungen verzeichnen seinen Angaben zufolge eine Unterbelegung, aber bei den betroffenen Heimen seien bis zu 20 Prozent der Plätze derzeit nicht belegt.

Insbesondere in den Einrichtungen, die von einem Ausbruchsgeschehen schlimm betroffen waren, verzeichnet der Awo-Landesverband Bayern große Leerstände. „Im Durchschnitt ist jeder zehnte Platz nicht belegt. Es gibt aber auch Einrichtungen, die nur zu 70 Prozent ausgelastet sind. Einrichtungen mit traditionell langen Wartelisten haben nun die Wartezeiten abgebaut“, sagte Stefan Wolfshörndl, Co-Landesvorsitzender der Awo in Bayern.

Update, 9.59 Uhr - Holetschek: Keine Zeit versäumen bei Impfangebot für Jugendliche

Vor den Beratungen der Gesundheitsminister von Bund und Ländern hat sich Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) erneut klar für ein Impfangebot an Jugendliche ausgesprochen. „Wir wollen heute gemeinsam darüber diskutieren und dieses Impfangebot noch einmal deutlich machen“, sagte der derzeitige Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz am Montag im ARD-“Morgenmagazin“. „Es ist jetzt wichtig, dass wir auch keine Zeit versäumen.“ Nach einem Vorschlag des Bundesgesundheitsministeriums sollen 12- bis 17-Jährige in allen Bundesländern ein solches Angebot bekommen. Das geht aus einem Beschlussentwurf hervor.

Holetschek sieht in einem Impfangebot keinen Widerspruch zur Stiko: Sie habe diese Möglichkeit eröffnet bei ärztlicher Aufklärung, mit Einwilligung und nach individueller Risikoabschätzung. „Nichts anderes machen wir.“ Der CSU-Politiker betonte zugleich, niemandem solle etwas aufgezwungen werden. „Es ist ja ein Impfangebot. Das muss man immer so sagen.“

Update, 8.28 Uhr - Neueste RKI-Zahlen für die Region

Entwicklung der 7-Tage-Inzidenz in der Region (Stand 2. August).

Die Corona-Fallzahlen bzw. 7-Tage-Inzidenzen in den Städten und Kreisen der Region halten sich weiter auf einem inzwischen niedrigen Niveau. Lediglich die Inzidenz im Kreis Berchtesgadener Land stellt einen deutlichen Ausreißer dar. Hier liegt die Inzidenz nun den fünften Tag in Folge über der 50er-Marke, heute ist sie auf 51,0 gesunken. Der Landkreis weist bundesweit die zweithöchste Inzidenz auf. 

Die übrigen Inzidenzen im Detail: Kreis Altötting (stabil 5,4), Kreis Mühldorf (von 6,0 auf 8,6), Kreis Traunstein (stabil 18,6), Kreis Rosenheim (von 12,2 auf 9,6) und Stadt Rosenheim (von 12,6 auf 11,0).
In der Region wurde laut RKI kein weiterer Todesfall gemeldet. 

Update, 7.29 Uhr - Corona-Verstöße bringen Kommunen Arbeit und Geld

Verstöße gegen die Corona-Schutzmaßnahmen haben den bayerischen Kommunen eine Menge Arbeit, aber auch zusätzliche Einnahmen beschert. Allein in der Landeshauptstadt München habe sich das Bußgeldaufkommen auf fast 2,1 Millionen Euro summiert, sagte Johannes Mayer vom Kreisverwaltungsreferat. In Nürnberg wurden Geldbußen in Höhe von rund 1,4 Millionen Euro verhängt. Wie viel davon tatsächlich gezahlt wurde, kann das Gesundheitsamt allerdings nicht sagen.

Um die ganzen Anzeigen abzuarbeiten, haben die Städte zum Teil die Stellen in der Bußgeldstelle aufgestockt oder diese mit Beschäftigten aus anderen Abteilungen befristet verstärkt. Allein in München gingen seit März 2020 mehr als 35.000 Anzeigen ein. Damit habe sich das Aufkommen seit Beginn der Pandemie mehr als verdoppelt, sagt Mayer. Auch in Nürnberg und Regenburg gab es einen ähnlich hohen Anstieg.

Die höchste Corona-Geldbuße, die die Stadt Nürnberg bisher verhängt hat, war nach Angaben von Philipp Bornschlegl vom Gesundheitsamt mehr als 15.000 Euro wegen des Betriebs eines Bordells - was in der Corona-Krise lange Zeit nicht erlaubt war. In Regensburg wurde in einem ähnlichen Fall ein Bußgeld von 10.000 Euro festgesetzt. In München muss eine solche Summe ein Wirt zahlen, weil er die Hygienevorschriften nicht eingehalten und zu viele Gäste in sein Lokal gelassen hatte.

Sieben-Tage-Inzidenz steigt weiterhin kontinuierlich

Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt weiter kontinuierlich an. Nach Angaben des zuständigen Robert Koch-Instituts (RKI) von Montagmorgen lag sie bei 17,8 - am Vortag hatte der Wert 17,5 und beim jüngsten Tiefststand am 6. Juli 4,9 betragen. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 847 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen vom Montagmorgen hervor (Stand: 2. August, 0 Uhr). Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 958 Ansteckungen gelegen (News-Ticker Sonntag, 1. August).

Die Inzidenz war in der Pandemie bisher Grundlage für viele Corona-Einschränkungen, etwa im Rahmen der Ende Juni ausgelaufenen Bundesnotbremse. Künftig sollen daneben nun weitere Werte wie Krankenhauseinweisungen stärker berücksichtigt werden.

Deutschlandweit wurde den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden ein Todesfall verzeichnet. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.772.109 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.656.300 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 91.660. In Bayern wurden im Vergleich zum Vortag keine weiteren Todesfälle registriert.

mh/mw/dpa

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