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Leichenteile in Tschechien: Neue Spur in altem Mordfall

Straubing - Zehn Jahre nach dem Verschwinden einer 31-Jährigen im niederbayerischen Straubing hofft die Kripo, den vermuteten Mord doch noch aufklären zu können.

Wie die Polizei am Montag berichtete, wurden zwischenzeitlich Leichenteile der Frau in Tschechien entdeckt. Durch aufwendige und lange andauernde Untersuchungen habe festgestellt werden können, dass es sich zweifelsfrei um die Vermisste handelte, erklärte Polizeisprecher Klaus Pickel.

Die Frau war im April 2001 spurlos verschwunden, nachdem sie mit ihrem damals in Berlin lebenden geschiedenen Ehemann telefoniert hatte. In den Folgejahren hatte die Kripo mit teils großem Aufwand nach der 31-Jährigen gesucht. So wurde noch im November 2003 bei Straubing von Leichenspürhunden ein Wald- und Wiesengelände an der Donau abgesucht. Schon damals wurde ein Verbrechen vermutet.

Im Sommer 2006 entdeckte dann ein Pilzsammler in Böhmen, etwa 30 Kilometer von der Grenze zu Bayern entfernt, Teile des Skeletts der Frau. Erst jetzt informierten die deutschen Ermittler die Öffentlichkeit über diesen Fund, gaben aber den genauen Ort der Entdeckung der Leiche nicht an. Der Fall werde nun noch einmal intensiv untersucht, erklärte Pickel. Auch im persönlichen Umfeld der Toten werde weiter ermittelt.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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