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Nach Lawine Hilfe verweigert? Mann meldet sich

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Innsbruck/Kempten - Der gesuchte Deutsche, der vergangenes Wochenende in Tirol einem Lawinenopfer die Hilfe verweigert haben soll, hat sich gemeldet. Er stammt aus dem Allgäu.

Der Gesuchte hatte sich aufgrund des Mediendruckes in Deutschland und Österreich telefonisch bei der Polizei in Tirol gemeldet. Ein Sprecher der Behörde sagte gegenüber rosenheim24: "Wir sind fast zu 100 Prozent sicher, dass es sich um den gesuchten Tourengeher handelt. Er hat selbst bei uns angerufen." Da der Mann aber erst am kommenden Wochenende seine detaillierte Aussage in Innsbruck machen werde, könne zu seiner Darstellung des Vorfalls noch keine nähere Angabe gemacht werden. Der Mann, der sich gemeldet hat, stammt nach Polizeiangaben aus dem Allgäu und ist deutscher Staatsbürger.

Der Verdacht lautet auf unterlassene Hilfeleistung. Am frühen Nachmittag des 29.12.2012 hatte sich am 3000 Meter hohen Zischgeles in Tirol ein Lawinenabgang ereignet. Dabei war ein 38-jähriger Steirer verschüttet worden. Dessen Begleiter hatte einen vorbeikommenden Tourengeher aufgefordert, bei der Suche nach dem Verunglückten zu helfen. Dies soll der Mann gelehnt haben. Nach Aussagen des Zeugen hatte der Deutsche einen großen Aufnäher des Deutschen Alpenvereins auf der Jacke getragen. Es erfolgte daraufhin eine Fahndung nach dem Unbekannten.

Das 38-jährige Lawinenopfer war aufgrund seiner schweren Verletzungen im Krankenhaus Innsbruck gestorben.

ck/rosenheim24

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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