Rind gehabt - Lkw-Fahrer leicht verletzt

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Die ganze Nacht hatten die Helfer des THW mit den Rinderhälften zu tun.

Ottobrunn - Wären es keine Rinder- sondern Schweinehälften, die der Laster geladen hatte, könnte man sich bei diesem Unfall den Kalauer „welch eine Sauerei“ sicherlich nicht verkneifen.

Ein 40-jähriger Fernfahrer aus Italien hatte auf seinem Lkw rund 20 Tonnen Rinderhälften geladen, als ihm am Freitag gegen 22 Uhr auf der A99 unvermittelt übel wurde und er die Kontrolle über seinen Laster verlor. Dabei kam er bei Ottobrunn rechts von der Fahrbahn ab und prallte dort gegen ein Ausfahrtsschild, ehe der Truck schließlich umkippte. Der Sattelzug kam auf der Fahrerseite zum Liegen, sodass der Fahrer von Beamten der Autobahnpolizei befreit werden musste.

Lkw verliert Rinderhälften

Fast könnte man sagen, der Fahrer habe „Rind gehabt“, denn er verletzte sich nur leicht und wurde ein eine Münchener Klinik zur Behandlung gebracht. Unterdessen wurden die Rinderhälften von rund 30 Helfern des THW per Hand in ein Ersatzfahrzeug umgeladen - erst dann konnte der Lkw geborgen werden.

Diese Aktion dauerte bis 7 Uhr morgens an, sodass erst gegen 7.15 Uhr die Straße wieder für den Verkehr freigegeben werden konnte.

Quelle: rosenheim24.de

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