Schickt uns Eure Leserbriefe

Söder als Kanzlerkandidat: Ein „würdiger Merkel-Nachfolger“ oder ein „Dampfplauderer“?

Wer wird Kanzlerkandidat von CDU und CSU? Armin Laschet oder Markus Söder? Dieses Thema wird auch in den sozialen Medien seit Sonntag, 11. April, heiß diskutiert. Die Meinungen gingen dabei weit auseinander.

Landkreis - Unter Artikeln wie „Er würde es machen! - Söder bereit zu Kanzlerkandidatur“ von der Bild-Zeitung, „Söder zu Kanzlerkandidatur bereit – wenn die CDU ihn unterstützt“ von der Welt oder „Markus Söder bekundet Interesse an der Kanzlerkandidatur für die Union“ vom Spiegel gab es Kommentare in fünfstelliger Zahl. Diese Interaktionen auf Twitter, Facebook und Instagram zeigen, wie polarisierend das Thema für viele Menschen ist. Am Montag (12. April) hatten sich die Vorstände von CDU und CSU jeweils für ihren eigenen Kandidaten stark gemacht.

Hitzige Leser-Debatte auf Facebook

Auch auf den Facebook-Seiten von OVB24 wurde hitzig diskutiert. Einige finden eine mögliche Kandidatur des CSU-Chefs super. „Super, meine Stimme hat er. Ein Mann, dem die Bürger nicht egal sind“, schrieb Peter N. und postete dazu einen erhobenen Daumen. Manuela K. findet: Schade, er sollte in Bayern bleiben. Wird aber bestimmt ein super Kanzler!“ Unterstützung gab es auch von Magitta W.: „Alle, die sooooo gscheid sind, sollen es besser machen. Reden können wir alle und ich beneide auch keinen. Aber wenn es so kommt, dann gibt es für mich natürlich nur Söder - is doch klar!“

Joshua R.: „Ich hoffe so, dass Sie (Anm. der Red.: Markus Söder) der Nachfolger von der Merkel werden. Ich drücke Ihnen die Daumen. Sie schaffen das, sich durchzusetzen. Davon bin ich fest überzeugt. Ich würde mich zwar freuen, wenn sie in Bayern Ministerpräsident bleiben würden. Aber wenn sie Kanzler werden möchten, dann ist es halt so. Aber einen würdigeren Nachfolger als Sie, Herr Söder, wird es nicht geben. Ich stehe voll hinter Ihnen!

„Wahl zwischen Pest und Cholera“

Doch es gab nicht nur „Lobeshymnen“ für Söder, sondern auch handfeste Kritik. „Wenn er es wird, wandere ich aus“, schrieb Tanja K. unter einen Facebook-Beitrag. Günter P. findet, dass man bei der Kanzlerkandidatur von CDU und CSU lediglich die „Wahl zwischen Pest und Cholera“ habe. Andere wiederum monierten fehlende Glaubwürdigkeit. „Dampfplauderer seids. Olle mitananda da oben. Wenns as Maul aufmacht‘s, wead glong. Schamts eich. Aber ohne Gewissen gibts a koa schama. Pfui Deife, sog i do bloß“, schrieb Michi F. in bayerischem Dialekt. Jürgen S. ergänzte: „Da merkt man wieder, dass der Söder nicht vertrauenswürdig ist! Er hat gelogen mit: Sein platz ist in Bayern!“

Anton F. fand den Zeitpunkt der Diskussion falsch: „Ihr solltet euch besser erst einmal darum bemühen, dass es im Land wieder läuft, die Gastronomie wieder aufmacht und den Rest. Dann könnt ihr euch streiten, wer Merkels Nachfolger wird!“ Ken W. meinte: „War doch von vorne herein klar. Dieser Mensch ist so machtbesessen, der lässt sich doch so eine Gelegenheit, König von Deutschland werden zu können, nicht entgehen. Dieses ganze Rumgezicke war nichts anderes als Show. Und jeder mit einigermaßen gesundem Menschenverstand wusste das auch.“

Schickt uns Eure Meinung:

Was haltet Ihr von der ganzen Diskussion? Soll Markus Söder die Kanzlerkandidatur von CDU/CSU übernehmen? Oder sollte er besser in Bayern bleiben? Oder wäre gar Armin Laschet, der bereits Rückendeckung vom CDU-Präsidium und Vorstand erhielt, der bessere Kandidat?

Begründet Eure Meinung und schickt uns Euren Leserbrief zum Thema per Mail an termine@ovb24.de (Kennwort: „Kanzlerkandidatur bei CDU/CSU“ im Betreff). Bitte sendet uns neben Euren Zeilen auch unbedingt Euren Namen und Euren Wohnort - auch ein Foto von Euch könnt Ihr gerne mitschicken. Die Redaktion veröffentlicht Eure Leserbriefe samt kompletten Namen und Wohnort anschließend in einem Artikel.

Anm. der Red.: Die Redaktion behält sich vor, Zuschriften entsprechend zu kürzen oder die Veröffentlichung gegebenenfalls ohne Angabe von Gründen zu verweigern.

jg

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa/dpa-Pool | Sven Hoppe

Kommentare