Auch Listenkandidaten stehen nun endgültig fest

Diese elf Kandidaten aus der Region schaffen es in den Landtag

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Das Maximilianeum, der Bayerische Landtag, im Münchner Stadtteil Haidhausen. 
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Landkreise - Nun sind auch alle Parteilisten ausgezählt: Elf Kandidaten sind es letztlich, die aus den heimischen Landkreisen in den Bayerischen Landtag gewählt wurden - die meisten nach wie vor von der CSU.

Die CSU gewann das Direktmandat in allen sechs Stimmkreisen - Rosenheim-West und -Ost, Traunstein, Berchtesgadener Land, Altötting, Mühldorf. Wegen des schwachen CSU-Gesamtergebnisses sind aber auch gut platzierte Listenkandidaten, wie Daniel Artmann (Rosenheim) oder Markus Fröschl (Trostberg), chancenlos. Über die Parteiliste haben es dagegen drei AfD-Kandidaten, eine Grüne und ein FDP-Kandidat mit Bezug zur Region geschafft

Unser aktueller News-Ticker zu den Folgen der Wahl

Zwar wurden die Kandidaten auf den Parteilisten im Vorhinein platziert, durch eine persönliche Stimmabgaben konnten die Wähler die Reihenfolge aber wieder durcheinanderwerfen. Daher blieb es bis zur endgültigen Auszählung aller Listen am Dienstagabend spannend. Wir geben auch an, welche Listenkandidaten relativ knapp (bis 5000 Stimmen Abstand) am Einzug scheiterten. 107 Kandidaten aus der Region sind insgesamt angetreten, folgende haben es geschafft:

Stimmkreis Rosenheim-West

  • Otto Lederer aus Tuntenhausen, CSU-Direktkandidat - 34.460 Stimmen
  • Franz Bergmüller aus Feldkirchen-Westerham, AfD-Listenplatz 1 - 62.865 Stimmen

Christine Degenhart (Freie Wähler) fehlen knapp 2000 Stimmen zum Einzug, bei Martin Knobel (Grüne) sind es knapp 4000.

Stimmkreis Rosenheim-Ost

  • Klaus Stöttner aus Prutting, CSU-Direktkandidat - 31.169 Stimmen
  • Andreas Winhart aus Bad Aibling, AfD-Listenplatz 5 - 15.590 Stimmen
  • Martin Hagen aus Vaterstetten, FDP-Listenplatz 1 - 51.002 Stimmen

Nur 164 Stimmen gehen Leonhard Hinterholzer (Grüne) für einen Einzug in den Landtag ab, bei Mary Fischer (Freie Wähler) sind es über 4000.

Stimmkreis Traunstein

  • Klaus Steiner aus Übersee, CSU-Direktkandidat - 31.478 Stimmen
  • Gisela Sengl aus Nußdorf, Grünen-Listenplatz 3 - 52.067 Stimmen
  • Markus Plenk aus Ruhpolding, AfD-Listenplatz 3 - 21.641 Stimmen

Bei Walter Buggisch (FDP) sind es 3200, und bei Sepp Parzinger (SPD) 3400 Stimmen zu wenig, um in den Landtag zu kommen.

Stimmkreis Berchtesgadener Land

  • Michaela Kaniber aus Bayerisch Gmain, CSU-Direktkandidatin - 38.606 Stimmen

Bernhard Zimmer (Grüne) fehlen über 2000 Stimmen für einen Einzug.

Stimmkreis Altötting

  • Martin Huber aus Töging, CSU-Direktkandidat - 28.810 Stimmen

Etwa 1500 Stimmen zu wenig bekommt Günther Knoblauch (SPD), um seinen Sitz im Landtag zu behalten.

Stimmkreis Mühldorf

  • Marcel Huber aus Ampfing, CSU-Direktkandidat - 76.766 Stimmen

Oliver Multusch (AfD) gehen gut 3000 Stimmen für einen Landtagssitz ab.

xe

Quelle: rosenheim24.de

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