Region kommt glimpflich davon

So verlief die heftige Unwetternacht in Deutschland

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Feuerwehrleute räumen nach einem Unwetter in Gelsenkirchen auf.
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Landkreis - Puh, war das heiß am Donnerstag! Am Abend und in der Nacht auf Freitag gab es dann lokal immer wieder kleinere Gewitter. Schäden in der Region gab es keine. Andere Teile Deutschlands kamen aber weit weniger glimpflich davon:

UPDATE, 6.25 Uhr:

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte für weite Teile des Landes vor heftigen Sturmböen, schweren Gewittern und Starkregen gewarnt. Während es in der Region ruhig blieb, bestätigten sich an anderen Orten die Warnungen. Vor allem in Baden-Württemberg, Hessen und Nordrhein-Westfalen kam es zu vollgelaufenen Kellern, Blitzeinschlägen und umgestürzten Bäumen. Das große Chaos blieb aber aus.

In Baden-Württemberg war besonders um Offenburg das Unwetter kurz, aber heftig. Die Feuerwehr rückte etliche Mal aus, weil nach Blitzeinschlägen in Gebäuden Alarm ausgelöst wurde. In einem Wohnhaus verursachte ein Blitz einen Dachstuhlbrand. Das Haus war nach den Löscharbeiten weiter bewohnbar, verletzt wurde niemand.

Ebenfalls gebrannt hat es im Dachstuhl eines Reihenhauses bei Karlsruhe sowie in einem gewerblich genutzten Gebäude im nordhessischen Hofgeismar. Auch hier wurde niemand verletzt. Über den Ausmaß des jeweiligen Schadens wurde zunächst nichts bekannt. Bei Konstanz kam es außerhalb von Wohnsiedlungen zu Blitzeinschlägen und Bränden auf freier Fläche.

Nordrhein-Westfalen wurde bereits am späteren Nachmittag von Unwettern heimgesucht. Wegen heftiger Regenfälle war ein Musikfestival im Ruhrgebiet unterbrochen worden, konnte aber kurz darauf fortgesetzt werden. Die Lage beruhigte sich im Laufe der Nacht.

UPDATE, Freitag, 6.10 Uhr:

Auch am Freitagmorgen war die Wetterwarnung zunächst noch gültig. Wie der Deutsche Wetterdienst auf seiner Homepage schreibt, wird die Warnung vor Starkregen in Teilen der Region zunächst noch bis 7 Uhr aufrechterhalten. Bereits am Donnerstagabend und in der Nacht auf Freitag hatte es lokal immer wieder kleinere Gewitter gegeben. Über etwaige Schäden war am Morgen jedoch nichts bekannt.

Zudem könnten am Freitag in Lagen oberhalb von 1.500 Metern zum Teil schwere Sturmböen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 85 km/h auftreten, hieß es seitens der Wetterexperten weiter. Diese Warnung gilt vorerst bis Freitag, 21 Uhr.

UPDATE, 19.43 Uhr:

Nach der Hitze ist vor dem Gewitter. So lautet das Wettermotto am Donnerstag in der Region. Nach den heißen Temperaturen am Nachmittag hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) mittlerweile die Warnung vor hoher UV-Einstrahlung und Hitze beendet.

Bestehen bleibt allerdings weiter die Warnung vor heftigen Gewittern in den heimischen Landkreisen Rosenheim, Traunstein, Altötting, Mühldorf und Berchtesgadener Land.

Dabei kann es zu Hagel mit Korngrößen um 3 cm, Starkregen mit Mengen zwischen 25 und 40 Liter pro Quadratmeter in einer Stunde sowie teils schweren Sturmböen um 100 km/h kommen. Die Warnung besteht noch bis Freitag, 2 Uhr.

Erstbericht, 9.30 Uhr:

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat nämlich bereits am Donnerstagvormittag eine (Vor-)Warnung vor schweren Unwettern veröffentlicht. Die Warnung gilt für die Landkreise Rosenheim, Traunstein, Berchtesgadener Land, Mühldorf und Altötting ab Donnerstag, 17 Uhr, bis vorerst Freitagmorgen, 2 Uhr.

Gewarnt wird ab dem späten Nachmittag vor lokal kräftigen Gewittern. Dabei kann es zu Hagel mit Korngrößen um 3 Zentimeter, Starkregen mit Mengen zwischen 25 und 40 Liter pro Quadratmeter in einer Stunde sowie teils schweren Sturmböen um 100 km/h kommen.

SERVICE:

- Wetterwarnungen DWD

- Wettervorhersage

Die Prognose soll seitens des Wetterdienstes in den nächsten Stunden konkretisiert werden. Die Vorwarnung soll laut der Meteorologen die rechtzeitige Vorbereitung entsprechender Schutzmaßnahmen ermöglichen und die Bürger dazu sensibilisieren, die weiteren Wettervorhersagen mit großer Aufmerksamkeit zu verfolgen. Detaillierte Warninformationen gibt es auch unter www.wettergefahren.de.

Tagsüber wird für die Region zunächst aber weiterhin vor erhöhter UV-Intensität gewarnt. Die UV-Strahlung erreicht auch am Donnerstag ungewohnt hohe Werte. Schutzmaßnahmen sind unbedingt erforderlich. Zwischen 11 und 15 Uhr sollten Sie längere Aufenthalte im Freien vermeiden. Auch im Schatten gehören ein sonnendichtes Hemd, lange Hosen, Sonnencreme (SPF 15+), Sonnenbrille und ein breitkrempiger Hut zum sonnengerechten Verhalten.

Deutscher Wetterdienst/mw

Quelle: rosenheim24.de

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