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Rückblick auf glückliche Jahre

Von München nach Grassau: Gertrud und Alfred Mestl feiern diamantene Hochzeit

Seit 60 Jahren ein Paar: Die Grassauer Gertrud und Alfred Mestl feiern ihre diamantene Hochzeit.
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Seit 60 Jahren ein Paar: Die Grassauer Gertrud und Alfred Mestl feiern ihre diamantene Hochzeit.

Seit 60 Jahren sind Gertrud und Alfred Mestl verheiratet und gehen seither durch dick und dünn. Und dennoch haben sie am Ende ihre Heimat im Chiemgau gefunden. Eine Heimat für das Paar, welches vor allem eine Leidenschaft hegt.

Grassau – In München haben sich die beiden vor über 60 Jahren kennen- und lieben gelernt. Sie gehörten der gleichen Clique an. In der Landeshauptstadt haben sie auch geheiratet. Amüsant erzählt Gertrud Mestl, eine gebürtige Münchnerin, dass ihr Gatte vor der Hochzeit vom Junggesellenabschied erst in den frühen Morgenstunden zurückkam.

Das tat der schönen Hochzeit jedoch keinen Abbruch. Nach der standesamtlichen Trauung folgte die kirchliche Hochzeit. Groß gefeiert wurde nicht, denn es wartete schon der Zug zum Bodensee, wo beide ihre Flitterwochen verbrachten.

Von der See ins Kraftwerk München Nord

Beide schauen auf ein bewegtes gemeinsames und erlebnisreiches Leben zurück. Alfred Mestl, geboren im Egerland, erzählt von seiner Zeit, während er zur See gefahren ist, bevor sich beide das Ja-Wort gaben. Anschließend fand er im Münchener Kraftwerk Nord eine Anstellung.

Und auch, wenn Gertrud Mestl schon damals damit liebäugelte, die Welt zu bereisen: Nach der Hochzeit und der Geburt beider Söhne war dies vorerst nicht mehr möglich. Inzwischen gehören noch fünf Enkelkinder zum Familienkreis.

Interesse an fremden Ländern

Gertrud Mestl gelang zumindest, eine Ausbildung zur Fremdsprachensekretärin zu absolvieren, trotz ihrer familiären Pflichten.

Weltoffenheit und das Interesse an fremden Ländern schweißt das Paar zusammen. Und es hatte zumindest in späteren Jahren Gelegenheit, die Welt zu entdecken.

Gemeinsam haben sie schon viele Länder der Erde bereist. Auch Segeltouren mit Alfred Mestls australischem Freund gehörten dazu. Noch immer pflegen die beiden Kontakt. Ob Kanada, Australien, oder auch Norwegen: Das Weltenbummler-Paar genoss diese Reisen.

Flucht vor den Bomben

Nach Grassau wiederum lockte beide eine Annonce, in der ein Haus zum Kauf angeboten wurde. Gertrud kannte die Gegend bereits aus jener Zeit, als München während des Zweiten Weltkrieges unter dem Bombardement der Alliierten stand. Mit ihrer Familie fand Gertrud Mestl damals Zuflucht in Marquartstein und war von der Landschaft wie auch den Menschen dort begeistert. Auch Alfred Mestl sagte die Gegend zu, hatte sie dem sportbegeisterten Man doch viel zu bieten.

In der Zeit, als beide noch beruflich in München eingebunden waren, vermieteten sie ihr neues Domizil jedoch zunächst. Aber seit 20 Jahren ist für das diamantene Paar Grassau zur Heimat geworden. Dort fühlt sich das humorvolle Ehepaar wohl und hat sich ein kleines Paradies geschaffen – mit einem blühenden und duftenden Garten.

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