Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Bürgermeister von Reit im Winkl berichtet über Haushaltsentwicklung

„Wir fordern Ausgleichshilfen für die dramatische Lage“ - Teure Hochwasserverbauung am Hausbach

Die größte Ausgabe der Gemeinde Reit im Winkl im bisherigen diesjährigen Haushaltsverlauf ist die für die Hochwasserverbauung am Hausbach.
+
Die größte Ausgabe der Gemeinde Reit im Winkl im bisherigen diesjährigen Haushaltsverlauf ist die für die Hochwasserverbauung am Hausbach.

Das Haushaltsjahr 2021 der Gemeinde Reit im Winkl setzt sich negativ fort. Dies gab Bürgermeister Matthias Schlechter in der vergangenen Sitzung des Gemeinderats im Festsaal beim dabei abgegebenen Bericht über die Haushaltsentwicklung im zweiten Vierteljahr 2021 bekannt. Mit Nachdruck forderte er von der Staatsregierung massiv Ausgleichshilfen für coronabedingte Einnahmeausfälle.

Reit im Winkl - „Nach dem hervorragenden Haushalt 2019 war mit einem schwierigen Jahr 2021 zu rechnen“, sagte Schlechter. Allerdings habe der coronabedingte Lockdown dem Finanzwesen nochmals erheblich zugesetzt. Bei einem Einnahmerückgang von 1,6 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahresquartal seien die größten Rückgänge in den Bereichen Kurbeitrag, Fremdenverkehrsbeitrag und Gewerbesteuer zu verzeichnen. Mit 525.000 Euro die größte heuer bereits erfolgte Ausgabe im Vermögenshaushalt ist die für die Hochwasserverbauung am Hausbach.

Seit Januar dieses Jahres lege die Verwaltung großen Wert darauf, nur notwendige Ausgaben zu tätigen, jedoch fange diese Haushaltsdisziplin die großen Mindereinnahmen nicht auf, versicherte Schlechter. Erschwerend kämen die Mindereinnahmen in den Bereichen Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung hinzu. „Insbesondere in Reit im Winkl, das rund doppelt so viele Gästebetten wie Erstwohnsitze hat, wirkt sich der Minderverbrauch erheblich aus“, so Bürgermeister Matthias Schlechter.

Er und die Verwaltung hätten bereits Kontakt mit den Nachbargemeinden aufgenommen, um die Staatsregierung auf die dramatische Lage der Tourismusgemeinden hinzuweisen. Eindringlich fügte er hinzu: „Wir fordern Ausgleichshilfen für die genannten Bereiche. Nur die Mindereinnahmen der Gewerbesteuer und von Spielbankabgaben auszugleichen, hilft den Gemeinden nicht, die weiterhin ihre gesamte touristische Infrastruktur für die Gäste, aber auch für die regionale Bevölkerung aufrecht erhalten sollen.“

sh

Kommentare