Halb-Jahres-Bilanz von Altenmarkts Bürgermeister

Aubergtunnel: Entlastung des Verkehrs im Ortskern schon spürbar?

Bilanz Aubergtunnel durch Altenmarkts Bürgermeister
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Altenmarkts Bürgermeister Stephan Bierschneider zeigt sich positiv in einer ersten Bilanz nach der Eröffnung des Aubergtunnels.

Seit einem halben Jahr rollt der Verkehr nicht mehr durch den Ortskern von Altenmarkt sondern durch den Aubergtunnel. Was hat sich seither verbessert? Bürgermeister Stephan Bierschneider zieht eine erste Bilanz.

Altenmarkt - Am 2. November erfolgte die Eröffnung des Aubergtunnels auf Probe. Drei Wochen später, am 23. November, war klar: Der offiziellen Freigabe steht nichts im Weg, das Staatliche Bauamt Traunstein erteilte grünes Licht. Die Bauarbeiten konnten zwei Monate früher als geplant abgeschlossen werden und auch der Kostenrahmen von rund 30 Millionen Euro wurde eingehalten.

Verkehrsführung in Altenmarkt seit Tunneleröffnung flüssiger

Der Altenmarkter Bürgermeister ist sechs Monate später mit der Entwicklung zufrieden, wie er im Gespräch mit chiemgau24.de verlauten lässt: „Nach unserer örtlichen Beobachtung ist genau das, was wir uns vom Tunnel erhofft haben, eingetreten.“ So seien die Stauungen am Knotenpunkt B 304/B 299, dem sogenannten Schneeweißeck, durch den Abbiegeverkehr, der jetzt durch den 440 Meter langen Aubergtunnel geleitet wird, Vergangenheit.

Weiterhin präsent in Altenmarkt sei jedoch der Nord-Süd-Verkehr von Traunstein nach Trostberg und umgekehrt. Es sei aber auch deutlich zu erkennen, dass diese Verkehrsführung seit der Tunneleröffnung flüssiger laufe. „Der Betrieb im Tunnel lief bisher störungsfrei und auch die erste Revision im April mit zweitägiger Sperrung des Tunnels hat nach Meldung des zuständigen Staatlichen Bauamts einwandfrei funktioniert“, fährt Bierschneider fort.

Stimmen aus der Bevölkerung seien nicht laut geworden. „Beschwerden gab es zumindest bisher keine“, betont der Bürgermeister, was mitunter aber auch an den Kontaktbeschränkungen seit der Pandemie und dem Lockdown liegen könne. „Für diejenigen, die direkt an der Straße wohnen, ist die neue Leitung des Verkehrs aber in jedem Fall eine Entlastung. Vor allem die Stauungen, die vom Schneeweißeck innerhalb von einer halben Minute einen immensen Rückstau bis zur Bahnschranke ausgelöst haben, waren sehr belastend“, weiß der Bürgermeister.

Umfahrung Altenmarkt: So geht es weiter

Der Aubergtunnel war bisher nur ein Baustein in den Umfahrungsplänen um die Gemeinde Altenmarkt. Was unter anderem noch ansteht im Rahmen des zweiten Bauabschnitts B304/Ortsumfahrung Altenmarkt, ist der ehemalige Bundestraßenabschnitt Wasserburger Straße: Dort soll die Brücke nach dem Planfeststellungsverfahren vom Staatlichen Bauamt saniert werden. Danach soll dieses Teilstück umgestaltet werden. Das Planfeststellungsverfahren soll in der zweiten Jahreshälfte beantragt werden.

mb

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