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Tipps gegen die Kälte

Wenn Finger und das Smartphone einfrieren...

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Landkreis - Minus 30 Grad auf der Zugspitze, aber auch weiter unter gefrieren Städte und Gemeinden. Doch es gibt Tricks, wie man sich gegen die Kälte schützen kann.

Wer hätte das gedacht. Wenige Tage vor dem meteorologischen Frühlingsanfang legt der Winter nochmal richtig los. Doch wie schützt man sich vor der Kälte, die durchaus am Körper zehren kann?

Die Kälte kann Spaziergängern und Radlern gefährlich werden, warnt der Berufsverband der Deutschen Dermatologen. Vor allem an den Stellen, die oft ungeschützt sind - wie Ohren und Nase oder Fingern und Zehen - können schnell Erfrierungen auftreten, der sogenannte Kältebrand.

Um dem vorzubeugen, empfehlen Experten zum Beispiel, Fäustlinge statt Fingerhandschuhe zu tragen. Der Grund: Damit bleiben die Hände länger warm. Auch zu enge Schuhe behindern die Durchblutung in den Füßen, was für Probleme mit der Kälte sorgen kann. Also: Winterstiefel sollten eine Nummer größer gekauft und mit dicken Socken an den Füßen ausgefüllt werden.

Vor allem Gesicht schützen

Vor allem im Gesicht können die Minusgrade für Erfrierungen sorgen. Da kann eine Skimaske helfen, die Mund und Nase bedeckt. Schaut zwar nach Bankräuber aus, aber schützt vor der Kälte. Auch eine gute Gesichtscreme mit hohem Lichtschutzfaktor schützt. Schützende Cremes, Hautöle und Fettpasten sollten unbedingt wasserfrei sein, rät der Deutsche Skiverband DSV.

Was Bekleidung angeht, gilt das bewährte Zwiebelprinzip mit mehreren Lagen aus Wollfasern und High-Tech-Materialien übereinander - sowie Thermounterwäsche. Auch Wärmekissen in den Jackentaschen oder Schuhen helfen beim Warmbleiben.

Erste Warnsignale für eine Erfrierung sind blasse und schmerzende Stellen im Gesicht oder Taubheitsgefühle in den Zehen oder Fingern. Vor allem für Skifahrer sind warme Füße wichtig, da sie aufgrund der mangelnden Durchblutung an Gefühl verlieren und die Bretter möglicherweise nicht mehr korrekt steuern können, warnt der DSV.

Fünf Tipps für Smartphone-Nutzer

Besonders Smartphones sind anfällig bei Kälte. Akkulaufzeit und Leistung leiden bei den kalten Temperaturen, warnt der IT-Verband Bitkom. Anbei fünf Tipps, wie das Smartphone die Minusgrade heil übersteht:

  1. Warm halten: Zu niedrige Temperaturen zwingen die Leistung des Akkus und manchmal auch des Prozessors in die Knie. Deswegen sollte das Gerät bei Touren im Freien nah am Körper getragen werden. Wer das nicht möchte, sollte auf Schutzhüllen setzen. Isolierende Materialien wie Neopren oder Filz verzögern das Abkühlen des Smartphones.
  2. Temperaturschwankungen vermeiden: Bekommt das Telefon Wärme und Kälte im Wechsel ab, kann sich im Inneren Kondenswasser bilden und zu Störungen und Schäden führen. Auch das Touch-Display kann unter Kälte leiden und möglicherweise schlechter funktionieren. Dagegen helfen ebenfalls Schutzhüllen und das Warmhalten beim Transport im Freien.
  3. Akku: Ein kalter Akku lädt schlechter als ein Akku auf Zimmertemperatur. Deswegen wird das Telefon zunächst auf Raumtemperatur erwärmt und erst dann geladen.
  4. Headset nutzen: Per Headset lässt sich telefonieren, ohne das Smartphone der Kälte auszusetzen. Immer mehr Modelle unterstützen auch die Sprachsteuerung durch Siri oder den Google Assistant. So lassen sich viele Funktionen ohne das Telefon in der Hand ausführen.
  5. Handschuhe: Wenn es doch nicht ohne das Telefon in der Hand geht, kann man zumindest seine Finger vor der Kälte schützen. Spezielle Handschuhe machen es möglich. Sie haben leitfähige Materialen in den Fingerspitzen. So kann man das Telefon auch mit Handschuhen bedienen. Wer keine neuen Handschuhe kaufen will, kann auch Bedienstifte für Smartphone-Displays nutzen.
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Quelle: rosenheim24.de

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