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Nach zwei Jahren Pause wieder Festzeit in Wasserburg

Frühlingsfest in Planung: „Reagieren sehr sensibel auf jede Lage in Sachen Corona und Ukraine-Krise“

Wasserburger Frühlingsfest Archivbild Festzelt
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2019 war die Welt noch in Ordnung und das Festzelt auf dem Gelände des Wasserburger Frühlingsfests noch gut gefüllt.

Planen, abwägen, organisieren - unter welchen Umständen kann die fünfte Jahreszeit nach zwei Jahren coronabedingter Pause stattfinden? Der Festausschuss des Wasserburger Frühlingsfests hat sich die Entscheidung nicht leicht gemacht. Nun gibt es erste Details:

Wasserburg am Inn - 25. Mai bis 6. Juni 2022 - das Festdatum stand schon länger fest. Start ist am Mittwoch, 25. Mai, mit dem traditionellen Festzug der Vereine durch die Stadt.

Die Mitglieder des Festausschusses trafen sich zusammen mit Festwirt Georg Lettl Mitte der Woche in Forsting, um über die Austragung des Traditionsfestes 2022 zu beraten.

Die Entscheidung fiel letztlich einstimmig: Die Planungen werden aufgenommen. Das Frühlingsfest soll in der nahezu gewohnten Form am Festplatz am Badria stattfinden - allerdings mit der bereits für 2020 geplanten Vorverlegung des Starttermins auf den Mittwoch vor Christi Himmelfahrt.

„Wenn das Maibaumaufstellen gelaufen ist, wissen wir, wo wir stehen“

„Auch wenn es nach der langen Pause nicht ganz einfach ist, das Personal und einige andere Dinge zu organisieren: Wir stehen in den Startlöchern“, verspricht Festwirt Schorsch Lettl, der seinen Kollegen vom Festausschuss auch Zuversicht mit auf den Weg gibt: „Zum 1. Mai sind heuer zahlreiche Maibaumveranstaltungen geplant. Wir sind da als Festbrauerei bei vielen mit dabei und können schon Erfahrungen sammeln. Wenn das Maibaumaufstellen gelaufen ist, wissen wir, wo wir stehen.“

„Wir fahren auf Sicht“

Manuel Scheyerl und Stefan Staudinger von der Wasserburger Wiesn-Alm waren ebenfalls bei der Sitzung mit dabei. Auch sie sind vorsichtig optimistisch, was das Frühlingsfest und die Alm 2022 betrifft. „Wir fahren da auf Sicht und können uns den gegebenen Rahmenbedingungen relativ flexibel anpassen. Wir würden uns auf jeden Fall sehr freuen, 2022 wieder Gäste auf dem Frühlingsfest begrüßen zu dürfen.“

„Wir sind vor allem von der Corona-Lage her am wenigsten abhängig, weil die meisten unserer Angebote draußen stattfinden“, sagte Bernd Kollmann, Sprecher der Schausteller. Er sei für seine Kollegen sehr zuversichtlich. „Überall dort, wo unsere Kollegen und wir während der letzten Monate vertreten waren, wurden wir prima von den Gästen aufgenommen. Man freut sich über unser Angebot und wir kommen allesamt sehr gerne nach Wasserburg.“

„Können jetzt nicht den Kopf in den Sand stecken“

Einig ist sich der Ausschuss darin, dass letztlich alles von der Entwicklung der Corona-Lage und des Krieges in der Ukraine abhängt. „Wir behalten das alles ganz genau im Auge und werden sehr sensibel auf jede Lage reagieren“, so Andreas Bonholzer, Vorsitzender des WFV.

„Es ist schwer, sich vor dem Hintergrund der unklaren Corona-Lage und des Krieges in der Ukraine damit zu beschäftigen, aber wir können jetzt nicht den Kopf in den Sand stecken“, lautet schlussendlich das Fazit von Moritz Hasselt, dem Vorsitzenden des Ausschusses für das Frühlingsfest im Wirtschafts-Förderungs-Verband der Stadt Wasserburg (WFV).

Die Reservierung fürs Festzelt, besonders im Hinblick auf den Tag der Betriebe, sollen Ende April starten - voraussichtlich zur traditionellen Bierprobe am 22. April in Forsting.

mb/Pressemitteilung WFV Wasserburg