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Bürgerinitiative informiert auf Jahreshauptversammlung

Genehmigung zur DK1-Deponie in Odelsham weiter offen

Wasserburg - Noch immer stellt sich beim umstrittenen Planfeststellungsverfahren DK1-Deponie in Odelsham die Frage, ob sie auf Babenshams Gemeindegebiet genehmigt wird oder nicht. Unter anderem darum und um die neue Petition der Deponie-Gegner wird sich die Jahreshauptversammlung der Bürgerinitiative "Wasserburger Land" drehen.

Bezüglich der geplanten DK1-Deponie in Odelsham wurden im Februar und April diesen Jahres Erörterungstermine in der Wasseburger Badriahalle abgehalten. Ganz vorne mit dabei: Vertreter der Bürgerinitiative und Deponie-Gegner

Es gab bei der Erörterung zahlreiche Einwendungen - ob in punkto Beeinträchtigung des Landschaftsbildes und Nähe zur Altstadt Wasserburg, Umwelt- und Naturschutz, Zuverlässigkeit des Deponiebetreibers, umstrittene Asbestlagerungen oder die allgemeine Frage des Bedarfs einer DK1-Deponie in der Region. Ein Protokoll zu den umfangreichen Inhalten der Erörterung von Seiten der Regierung von Oberbayern steht nach wie vor noch aus. Ein Ende des Genehmigungsverfahrens ist also noch immer nicht absehbar.

Seit vielen Jahren kämpft die Bürgerinitiative schon gegen das geplante Vorhaben Zosseders in Odelsham. Am Montag, 26. November, lädt die 2012 gegründete Initiative ab 19 Uhr alle Mitglieder und interessierte Bürger zu ihrer öffentlichen Jahreshauptversammlung. Im Fokus: die aktuellen Entwicklungen im Verfahren zur geplanten DK1-Deponie. 

Vertrauen in Behörden "massiv erschüttert" 

"Auf den Erörterungstermin waren wir sehr gut vorbereitet", greift Roger Diller, Vorsitzender der Bürgerinitiative, den Inhalt des Abend der Jahreshauptversammlung bereits in einer Pressemitteilung voraus. "Trotz der langen Dauer des Verfahrens haben wir viele Fehler und Unklarheiten in der Planung gefunden, die wir an den vier Tagen ausführlich angesprochen haben. Uns ist nicht verständlich, wie die Behörden auf dieser unzureichenden Basis überhaupt einen Termin anberaumen konnten." Das Vertrauen in die Behörden, das betonte Diller bereits bei einem Ortstermin am geplanten Deponiegelände im September, sei "massiv erschüttert". 

Auf der Tagesordnung steht in den Räumlichkeiten der Paulanerstuben in Wasserburg auch die aktuell laufende Petition an den bayerischen Landtag, die sich für eine Einstellung des Verfahrens ausspricht. Die Petition wurde bereits vor der Landtagswahl an den Umweltausschuss übergeben und soll weiter bearbeitet werden, sobald die Ausschüsse im Landtag neu besetzt sind. 

Nach einem Ausblick auf die zukünftigen Aktivitäten und Planungen der Bürgerinitiative folgen die turnusmäßigen Neuwahlen des Vorstandes

mb/Pressemitteilung Bürgerinitiative Wasserburger Land 

Rubriklistenbild: © Bürgerinitiative Wasserburger Land

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