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Start am 15. Juli - Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

Comeback der Stars: Was für das zehnte Sommerfestival in Rosenheim geplant ist

Keine Strandkörbe, viele Besucher: So soll das Sommerfestival heuer wieder aussehen.
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Keine Strandkörbe, viele Besucher: So soll das Sommerfestival heuer wieder aussehen.

Clueso, James Blunt, Tim Bendzko, Deep Purple und viele andere Künstler kommen dieses Jahr zum zehnten Jubiläum des Rosenheimer Sommerfestivals. Organisator Werner Oeckler verrät, wer sich besonders auf seinen Auftritt freut, was alles geboten ist und wie die Vorbereitungen laufen.

Rosenheim – „Wir arbeiten alle auf Hochtouren“, sagt Oeckler. Es sei nicht mehr so viel Zeit, bis es am 15. Juli losgeht. Nach zwei Jahren Pause sei nichts mehr so, wie es vorher war. Denn vergangenes Jahr hat das Sommerfestival nur mit Strandkörben stattgefunden. Nun geht es wieder richtig los. Das Team hat sich Oeckler zufolge verändert. Es müsse sich jeder erst wieder auf die Arbeit einstimmen. Besonders im Bereich der Bühnentechnik hätten einige ehemalige Mitarbeiter den Beruf gewechselt oder ganz aufgehört.

„Ewiges Warten“ in Pandemie-Jahren

„Das Personalproblem ist an allen Ecken und Enden zu spüren. Es wird richtig spannend“, sagt Oeckler. Die Mannschaft sei dennoch bereit. Dem Organisator zufolge freuen sich alle, dass es jetzt endlich wieder richtig losgeht – ohne Strandkörbe und mit vielen Besuchern. Das „ewige Warten“ in den Pandemie-Jahren, ob das Festival nun stattfinden kann oder nicht, sei furchtbar gewesen. Nun ist es endlich so weit, freut sich Oeckler: Besucher können das zehnte Sommerfestival feiern – im dritten Anlauf.

Normalerweise geht das Festival sechs Tage, dieses Jahr sind es sieben. „Alle Bands wollen sich von ihrer Schokoladenseite präsentieren“, sagt Oeckler. Er erwarte ein tolles Erlebnis für die Besucher. „The BossHoss“ komme sogar mit zwei Vorbands, anstatt nur mit einer. Und der Organisator wisse von Clueso, dass er sich besonders freut. Die Rosenheimer Band „Kaffkiez“ werde mit „Dicht und Ergreifend“ auf der Bühne stehen und seien „auch schon ganz heiß“.

Werner Oeckler, Organisator.

Oeckler erwartet jeden Tag zwischen 6000 und 9500 Leute auf dem Gelände. Wie viele Karten das Team verkauft hat, könne er nicht genau sagen. Der Vorverkauf setzt sich aus zwei Segmenten zusammen: den Festivalpässen, mit denen die Besucher auf alle sieben Veranstaltungen dürfen, und Einzelkarten zu den Konzerten. Bei den Festivalpässen habe sich mit den Rückgaben und Neuausgaben einiges getan. „Wir liegen aber ganz gut im Rennen“, sagt Oeckler. Er gehe davon aus, dass das Konzert mit „Deep Purple“ ausverkauft sein wird. Bei vielen anderen Künstlern sehe es auch sehr gut aus.

Organisator erwartet keine Corona-Auflagen

Bedenken wegen der Corona-Pandemie hat der Organisator kaum: „Ich bin total optimistisch, nachdem ich gesehen habe, wie „Rock am Ring“ und der Auftritt der „Rolling Stones“ in München gelaufen sind.“ Er rechne nicht mit erneuten Auflagen oder einem Corona-Hotspot wegen dem Sommerfestival. Wer Abstand halten will auf dem Gelände, könne das tun.

Die Anordnung der Essens- und Getränkestände wird Oeckler zufolge etwas anders aussehen. Den Getränkestand links am Bach werde es nicht mehr geben. Allerdings gibt es eine längere Bar hinter dem Technik-Platz für die Bühne. Die Bar am Steg bleibt und auf der Seite vom Damm wird es auch einen Getränkeausschank geben.

Speisen und Getränke für jeden Geschmack

Zu Essen gibt es Pizza, Pommes, Burger, Würstl, belegte Brote mit gesunden Aufstrichen, thailändische, vegane und vegetarische Gerichte. „Da sollte was für jeden Geschmack dabei sein“, meint Oeckler. Flötzinger werde die Getränke heuer exklusiv ausschenken.

Wie viel Vorbereitungen hinter so einem Festival stecken, ist vielen nicht bewusst, sagt Oeckler. 2019 habe das Team schon für 2020 geplant. Dann ist das Sommerfestival ausgefallen. Sie stellten ein Programm für 2021 auf, das auch nicht stattfinden konnte, wie geplant. „Das war wirklich nicht normal, das möchte ich nie mehr in meinem Leben machen oder jemand anderem zumuten.“

Wenn Konzerte abgesagt wurden, haben Ticketkäufer das Geld für ihre Einzelkarten zurückbekommen. Die Festivalpässe für 2020 habe das Unternehmen komplett zurückgenommen – über 5000 Stück. Weihnachten 2021 hätten wenige hundert Käufer ihre Pässe zurückgegeben. Viele andere hätten hingegen welche gekauft. „Wenn man sieht, wie die Preise im Konzertbereich explodiert sind, ist der Festivalpass für 160 Euro wirklich ein Schnäppchen“, sagt Oeckler. Das zahle man in München für ein Einzelkonzert.

Künstler sind froh, spielen zu dürfen

Denn die Kosten für Helfer, Bühnenbauer, Techniker, Sicherheitsdienste, Catering für die Künstler, alles kenne nur eine Richtung: nach oben. Auch die Energie, die auf dem Festival verbraucht wird, koste mehr Geld. Dennoch sei ein „wirklich ganz cooles Programm“ geplant. „Die Künstler wollen zeigen, dass sie noch da sind und sind froh, dass sie spielen dürfen“, sagt Oeckler. Die Technik sei bestens ausgestattet. Nur fürs Wetter könne er nicht garantieren, nur hoffen, dass es auch gut wird. „Es wird das Event des Jahres in Rosenheim.“

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