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Wochenbericht Stand 29. Oktober

So ist die Corona-Lage in Stadt und Landkreis Rosenheim im Überblick

Corona in Rosenheim Symbolbild
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Corona in Rosenheim Symbolbild

Der vorliegende Lagebericht soll die aktuelle Situation in Stadt und Landkreis Rosenheim zu Erkrankungen mit dem neuartigen Coronavirus (COVID-19) widerspiegeln. Die Daten beruhen auf den Meldedaten nach dem Infektionsschutzgesetz bis zum 28. Oktober 24 Uhr. Aufgrund von Aktualisierungen kann es zu Veränderungen kommen. 

Aktuelle Lage

Das Gesundheitsamt Rosenheim weist darauf hin, dass das Infektionsgeschehen in Stadt und Landkreis Rosenheim seit Anfang August exponentiell gestiegen war. Anfang September verharrte die 7-Tage-Inzidenz auf hohem Niveau, seit letzter Septemberwoche sind die Infektionszahlen – zunächst in den Landkreisgemeinden nunmehr auch in der kreisfreien Stadt – erneut exponentiell gestiegen. 

Dem Gesundheitsamt Rosenheim wurden täglich durchschnittlich etwa 195 neue Fälle (insgesamt 1.364 Neumeldungen, Vorwoche: 940) gemeldet. Am Donnerstag wurde mit 302 die bislang höchste Zahl neuer Fälle gemeldet. 

Weit überwiegend sind Ungeimpfte bei den neuen Fällen betroffen, knapp zwei Drittel der positiv Getesteten liegen im Altersbereich zwischen 18 und 59 Jahren. 

Nachdem zu Ferienbeginn die Hauptursachen der Ansteckungen Reiserückkehrer waren, herrscht mittlerweile ein diffuses Ausbreitungsgeschehen vor. 

Deutlich zugenommen haben Übertragungen von Infektionen auf Mitarbeiter und Bewohner in Alten- und Pflegeheimen. Seit Schulbeginn wird eine hohe Zahl an positiven Fällen sowie an Infektionsübertragungen in Schulen aber auch in Kitas gemeldet. In dieser Woche ist es zu einer weite ren Steigerung der täglich gemeldeten Fallzahlen in Schulen gekommen. 

Insgesamt bleibt die Bettenbelegung seit Ende August auf den Intensivstationen in der Region auf hohem Niveau. Die Lage auf den Intensivstationen im RoMed Klinikverbund ist weiterhin sehr an gespannt, die COVID-Intensivbetten sind meist voll belegt. Es werden dort fast ausschließlich un geimpfte Patienten intensivmedizinisch versorgt. 

Für den Winter ist zu erwarten, dass saisonbedingt die Infektionszahlen weiter massiv ansteigen werden. Das wird die Belastung der Kliniken in der Region, vor allem im Intensivbereich, an ihre Leistungsgrenze bringen, noch bevor die landesweite Krankenhaus-Ampel auf „rot“ umschlägt. 

Die Kontaktpersonennachverfolgung kann durch das Gesundheitsamt, sowohl im Bereich der Indexfälle als auch bei den Kontaktpersonen, tagesaktuell weiterhin nicht mehr sichergestellt werden. Zur Verbesserung der Kapazitäten werden weiterhin Einstellungsverfahren mit Hochdruck betrieben, die Möglichkeiten der personellen Verstärkung durch interne und externe Kräfte wird maximal genutzt. Dankenswerterweise unterstützt die Bundeswehr das Gesundheitsamt auch weiterhin, um den entstandenen Rückstand wieder aufarbeiten und die Fälle wieder tagesaktuell ab arbeiten zu können. 

Bewertung des Infektionsgeschehens

Dr. Wolfgang Hierl, Leiter des Staatlichen Gesundheitsamtes Rosenheim, bewertet die epidemio logische Lage in Stadt und Landkreis folgendermaßen: „Wir befinden uns in der Region weiterhin mitten in der vierten Welle. Mit kurzer Unterbrechung sehen wir seit Anfang August einen exponen tiellen Anstieg der Fallzahlen. Seit dem letzten Wochenbericht ist die 7-Tage-Inzidenz steil nach oben gegangen. Diese vierte Welle ist eine Welle der bislang Ungeschützten, also der Personen, 

die nicht geimpft sind oder die Infektion nicht bereits durchgemacht haben. Ich sehe diese Entwicklung vor dem Hintergrund der Lockerungen in den letzten Wochen und vor allem vor dem bevorstehenden Winter mit großer Sorge. Die Regelungen zu ‚3G‘ in der 14. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung sind in Regionen mit hohem Infektionsdruck, ho her Belegung auf den Intensivstationen und zu geringer Impfrate, wie in Stadt und Landkreis Ro senheim, nicht geeignet, um das Infektionsgeschehen deutlich abzubremsen. Wir fahren sozusa gen mit überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Winter. Wenn man auf die Situation im Südosten Oberbayerns blickt, wo nunmehr 7-Tage-Inzidenzen über 600 auftreten, so ist zu erwarten, dass dieser Anstieg – auch in unserer Region – weiter ungebremst stattfinden wird. Das Ziel einer ausreichend hohen Impfrate in der Bevölkerung von 85 Prozent ist in Stadt und Landkreis Rosenheim realistisch in absehbarer Zeit nicht zu erreichen, darüber müssen wir uns im Klaren sein. Wer aber nicht vollständig geimpft ist, wird sich unweigerlich infizieren und einige wer den dabei schwer erkranken. Es steht zu befürchten, dass in der Region im Winter eine bislang noch nicht dagewesene Welle an Infektionen und Erkrankungen bevorsteht, die mit den zur Verfügung stehenden Infektionsschutzmaßnahmen nicht zu beeinflussen sein wird. Dies wird zu einer weiteren Belastung und irgendwann auch zu einem Kollaps der Kapazitäten der Intensivstationen in Stadt und Landkreis führen. Es wird aber auch dazu führen, dass das Gesundheitsamt aufgrund der Flut der täglichen Meldungen die Strategie der Einzelanordnungen gegenüber Indexfällen, Kontaktpersonen aber auch gegenüber Einrichtungen, wie z.B. Schulen und Kitas, Krankenhäusern, Heimen und Betrieben, nicht mehr leisten kann. 

Wir benötigen dringend und vor allem schnell schärfere Regeln, um Übertragungen wirkungsvoll verhindern zu können. Für mich zählen aus fachlicher Sicht hierzu: eine Verschärfung der Maskenpflicht, eine Ausweitung der 3Gplus- oder besser 2G-Regel und eine deutliche Begrenzung der 

Zahl ungeimpfter Besucher bei Veranstaltungen und im öffentlichen Raum. Ich verstehe die Sehnsucht der Bürgerinnen und Bürger auf ein ‚normales Leben‘ ohne Einschrän kungen. Das hat dazu beigetragen, dass oftmals große Sorglosigkeit beim Umgang miteinander herrscht, Abstände werden oft nicht eingehalten und Masken nicht oder nur nachlässig getragen. Dieses Ziel lässt sich jedoch nur über eine hohe Impfrate erreichen. So sinnvoll Testungen sind, sie tragen – so ehrlich muss man sein – nicht dazu bei, die Pandemie zu überwinden.“ 

Impfungen: 

Insgesamt sind bis zum 28. Oktober in Stadt und Landkreis Rosenheim 215.043 Schutzimpfun gen gegen COVID-19 erfolgt, überwiegend in Alten- und Pflegeheimen, Krankenhäusern sowie dem gemeinsamen Impfzentrum auf der Loretowiese. 108.966 davon waren Erstimpfungen, 104.436 Abschlussimpfungen (Zweitimpfung oder einfache Impfung mit dem Impfstoff von John son & Johnson) und 1.641 Auffrischungsimpfungen. Insgesamt 11.944 Impfungen wurden in sta tionären Einrichtungen in Stadt und Landkreis verabreicht. 4.875 Impfungen wurden an Sonder impftagen durchgeführt. 

Seit dem 31. März bis einschließlich 28. Oktober haben niedergelassene Ärzte insgesamt 161.763 Erst-, Abschluss- und Auffrischungsimpfungen durchgeführt. Die Arztpraxen handeln unabhängig vom Impfzentrum Rosenheim. 

Es sind weitere dezentrale Sonderimpftage für alle ab 12 Jahren in verschiedenen Gemeinden geplant. Ort und Zeit der Sonderimpfaktionen können unter https://www.landkreis-rosenheim.de/impfzentrum-loretowiese/#impfzentrum-loretowiese-sonderimpftage ein gesehen werden. Eine Terminvereinbarung vorab ist nicht notwendig. Um die Abwicklung zu beschleunigen und die Wartezeiten für andere Personen so gering wie möglich zu halten, wird um vorherige Registrierung unter https://impfzentren.bayern gebeten. Zudem soll der Personalausweis und (soweit vorhanden) der Impfpass mitgebracht werden. Bei den jeweils zweiten Sonderimpftagen nach etwa drei Wochen muss für die Zweitimpfung die Dokumentation der Erstimpfung mit dem QR-Code mitgebracht werden. Denn darin enthalten sind wichtige Informationen, die beim zweiten Impftermin eingelesen werden. Weitere Erstimpfungen sind an diesen Tagen in begrenztem Umfang möglich. 

Eine Priorisierung der Impfwilligen findet nicht mehr statt und es steht ausreichend Impfstoff für alle Impfwilligen ab 12 Jahren zur Verfügung. Das heißt, jeder impfwillige Bürger ab 12 Jahren, erhält direkt nach der Registrierung die Möglichkeit zur Vereinbarung eines Impftermins im Impfzentrum. Auf diesem Weg ist eine Impfung mit einem überschaubarem zeitlichen Aufwand möglich. Weiterhin dürfen sich alle Bürger für die Impfung gegen COVID-19 unter https://impfzentren.bayern registrieren, ausnahmsweise auch telefonisch unter der Rufnummer 08031/ 365 8899. Impfungen im Impfzentrum können auch ohne vorherige Terminvereinbarung durchgeführt werden, in dem Fall ist jedoch mit Wartezeiten zu rechnen. Das Impfzentrum Rosenheim ist nun täglich von 8 bis 17 Uhr geöffnet. 

Falls Bürgerinnen und Bürger eine Auffrischungsimpfung wünschen, die Impfserie vor mindestens sechs Monaten abgeschlossen worden ist (entspricht in der Regel der Zweitimpfung) und etwa ein hohes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf vorliegt, wird darum gebeten, sich diesbezüglich an den behandelnden Hausarzt oder die Impfhotline (08031/ 365 8899) zu wenden. Die Impfhotline kann einen Impftermin für die Auffrischungsimpfung im Impfzentrum vergeben. Berechtigte Personen können die Auffrischimpfung im Impfzentrum jedoch auch ohne vor hergehende Terminvereinbarung erhalten. 

Der QR-Code für den digitalen Impfnachweis ist weiterhin in teilnehmenden Apotheken (www.mein-apothekenmanager.de) erhältlich. 

Ggf. auftretende Nebenwirkungen (unerwünschte Wirkungen von Impfstoffen) nimmt das Paul-Ehrlich-Institut über die App „SafeVac 2.0“ und unter https://nebenwirkungen.bund.de/nw/DE/home/home_node.html entgegen 

„Nur etwas mehr als die Hälfte (56,72 Prozent durchgeführte Zweitimpfungen, 57,65 Prozent Erstimpfungen – die Quote ist unvollständig, da keine Impfungen, die in anderen Landkreisen durchgeführt wurden, und keine betriebsärztliche Impfungen enthalten sind!) der Bevölkerung in Stadt und Landkreis sind vollständig geimpft. Die wöchentlichen Zuwächse bewegen sich nur im Zehntelprozentbereich. Das ist für einen nennenswerten Beitrag durch eine Herdenimmunität viel zu gering. Gründe für die Zurückhaltung beim Impfen sind, dass vielfach die Risiken einer Impfung deutlich überschätzt und die Gefährlichkeit der Corona-Erkrankung unterschätzt wird. Auch die Möglichkeit der Immunabwehr und Resilienz bei gesunden, trainierten Menschen gegenüber einem potenziell tödlichen Virus wird falsch eingeschätzt. Ich rate daher dringend allen Personen, für die eine Impfindikation besteht und bei denen keine medizinische Kontraindikation nach wissenschaftlichen Kriterien vorliegt, eine Impfung durchführen zu lassen. Wir dürfen uns nicht täuschen lassen, es werden sich alle Personen, die nicht geimpft sind oder die Infektion nicht schon durchgemacht haben, an dem Virus anstecken. Kein Mensch kann sicher sein, dass bei ihm nicht eine schwere Verlaufsform der Infektion auftritt oder langwierige und belastende Folgesymptome durch Long-COVID verbleiben. Die bundesweiten Zahlen des DIVI-Intensivregisters (https://www.intensivregister.de/#/aktuelle-lage/altersstruktur) belegen, dass der größte Anteil der auf Intensivstationen behandelten Coronafälle aus der Altersgruppe der 60 bis 69-Jährigen, gefolgt von den 50 bis 59-Jährigen, stammt. Wir müssen sicherstellen, dass vor allem die Kinder, für die keine Impfstoffzulassung besteht, durch eine hohe Impfrate der Erwachsenen und Jugendlichen geschützt werden, gerade jetzt, wo der Schulbetrieb im Präsenzunterricht läuft. Geben Sie sich einen Ruck und lassen Sie sich impfen. Es ist so einfach geworden, sich ohne Termin vor Ort in Ihrer Nähe, z.B. bei den Sonderimpftagen schützen zu lassen. Schenken Sie nicht den Gerüchten oder Fake-News über Impfnebenwirkungen, wie z.B. Unfruchtbarkeit oder Veränderungen in der Erbsubstanz, Glauben (s.a. Fakten gegen Falschmeldungen zur Corona-Schutzimpfung unter https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/corona-informationen impfung/mythen-impfstoff-1831898 oder https://www.zusammengegencorona.de/impfen/basiswissen-zum-impfen/impfmythen/). Die imp enden Ärztinnen und Ärzte nehmen sich gerne die Zeit, Sie objektiv über Impfnebenwirkungen aufzuklären und prüfen gewissenhaft Indikation und Kontraindikation. Nach wie vor besteht ein uneingeschränkt positives Nutzen-Risiko-Verhältnis für die Corona-Schutzimpfungen. Es ist jetzt an der Zeit, dass die Erwachsenen Solidarität mit den Kindern zeigen und wir ein Stück von dem an die Gruppe zurückgeben, die bislang für die Vulnerablen in der Gesellschaft massive Einschränkungen in Kauf genommen hat. Diese Impfung ist gerade nicht nur eine persönliche Angelegenheit, sondern wir alle haben ein Stück weit Verantwortung für die ganze Gesellschaft“, mahnt Hierl.  

Fallzahlenentwicklung (Datenstand des Gesundheitsamtes Rosenheim)

Seit dem letzten Wochenbericht mit Stand 21. Oktober, 24 Uhr wurden dem Gesundheitsamt 1.364 neue Fälle (am 21. Oktober: 940) für Stadt und Landkreis Rosenheim gemeldet. Bisher sind insgesamt 25.070 Fälle von COVID-19 in Stadt und Landkreis Rosenheim aufgetreten (Landkreis: 19.639, Stadt: 5.431). 

Neufälle an COVID-19 vom 01. bis 20.10.2021 nach Impfstatus

Die Auswertung der Fälle seit 1. Oktober ergibt, dass trotz der Impfbemühungen etwa 12 Prozent in der Altersklasse über 60 Jahre betroffen waren, also Personen mit erhöhtem Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf. Fast zwei Drittel der Fälle (64 Prozent) lagen im Altersbereich zwischen 18 und 59 Jahren. 12 Prozent der Fälle traten bei Kindern zwischen 12 und 17 Jahren auf. Für diese Altersgruppe existiert eine Empfehlung der STIKO. Alle diese Infektionsfälle wären grundsätzlich durch eine Impfung vermeidbar. 12 Prozent der Fälle traten bei Kindern und Jugendlichen bis unter 12 Jahren auf, für die es bislang noch keine Impfstoffzulassung gibt. Im Zeitraum vom 1. bis 20. Oktober wurden 2.097 neue Fällen registriert, davon waren 1.564 (74,6 Prozent) ungeimpft, 136 (6,5 Prozent) waren entweder unvollständig geimpft oder die abschließende Impfung lag weniger als 15 Tage zurück. Bei 397 Personen mit vollständiger Impfung waren 320 (15,3 Prozent) symptomatisch erkrankt (gemäß Definition sogenannte Impfdurchbrüche), lediglich 3 Personen bei den Impfdurchbrüchen (0,1 Prozent) mussten stationär behandelt werden.

Bettenbelegung der Kliniken in Stadt und Landkreis Rosenheim mit COVID-19-Patienten seit 17.08.2021

In den Heimen in Stadt und Landkreis ereignen sich zunehmend Krankheitsfälle bei Mitarbeitern und Bewohnern. Dabei sind in einigen Fällen auch bereits vollständig geimpfte Bewohner betroffen, die zum Teil hospitalisiert werden mussten. Zum überwiegenden Teil waren die betroffenen Mitarbeiter ungeimpft. So wurden in der letzten Woche in 17 Alten- und Pflegeheimen bei 47 Bewohnern (38 davon waren vollständig geimpft, 9 nicht geimpft) und 34 Mitarbeitern (20 nicht geimpft, 13 vollständig geimpft, einer unbekannt) Corona-Infektionen festgestellt. 3 Heimbewohner (einer nicht geimpft, 2 vollständig geimpft) mussten hospitalisiert werden. Die Zahlen unterstreichen eindrücklich, dass dringend Auffrischimpfungen bei vollständig geimpftem Personal und Bewohnern erforderlich sind, wenn die letzte Impfung vor mindestens einem halben Jahr stattfand. Sofern bislang keine Impfung erfolgte oder nicht vollständig geimpft wurde, sollten sie sich dringend Nachholimpfungen verabreichen lassen. 

Fälle in Schulen seit Beginn des Schul-/Kitajahres und vom 22. – 28.10.2021:

Seit dem letzten Wochenbericht sind in 53 Schulen 156 und in 15 Kitas 18 positive Fälle aufgetreten, davon 22 Ausbrüche mit 37 Folgefällen. 

7-Tage-Inzidenz Stadt und Landkreis Rosenheim

Mittlerweile wurde bei mindestens 19.694 Personen eine Genesung dokumentiert. 563 Personen (am 21. Oktober: 557) sind bis zu diesem Zeitpunkt an der Erkrankung gestorben (Landkreis: 488, Stadt: 75). Von den Verstorbenen waren 23 (am 21.10.2021 23) Personen unter 60 Jahren. 371 (am 21. Oktober: 366) Verstorbene waren über oder gleich 80 Jahre alt. Dem Gesundheitsamt wurden 6 Personen (am 21. Oktober: 7) gemeldet, die seit dem letzten Wochenbericht verstorben sind. Keine dieser Personen war unter 60 Jahre, 5 Personen waren über 80 Jahre. Eine der ver storbenen Personen war in einem Heim betreut worden. 

7-Tage-Inzidenz nach Altersklassen seit 22.10.2021
Altersstruktur der gemeldeten COVID-19-Fälle seit 01.10.2021

86 (am 21. Oktober: 65) COVID-19-Patienten werden aktuell in Stadt und Landkreis Rosenheim stationär behandelt. Hiervon befinden sich 16 Patienten (am 21. Oktober: 16) auf einer Intensivstation 

Bettenbelegung der Kliniken in Stadt und Landkreis Rosenheim mit COVID-19-Patienten seit 17.08.2021

Die 7-Tage-Inzidenz (Fälle pro 100.000 Einwohner während der letzten 7 Tage) liegt mit Stand 29. Oktober (0 Uhr) für die Stadt Rosenheim bei 369,55 (am: 21. Oktober 314,51), für den Landkreis Rosenheim bei 431,38 (am: 21. Oktober 282,74). 

Der Landkreis Rosenheim liegt auf dem COVID-19-Dashboard des Robert Koch-Instituts (unter: https://experience.arcgis.com/experience/478220a4c454480e823b17327b2bf1d4) im nationalen Ranking der 7-Tage-Inzidenzen auf Platz 7 (Platz 1: Landkreis Mühldorf, Platz 2: Landkreis Miesbach, Platz 3: Landkreis Traunstein), die Stadt Rosenheim auf Platz 14.

Verteilung der Gesamtzahl der Fälle und der Genesenen auf die Gemeinden

Bei der berichteten Verteilung der Fälle auf die Gemeinden kann es durch festgestellte Ausbrüche, z.B. in Pflegeeinrichtungen, zu einer deutlich höheren Fallzahl kommen als in umliegenden Gemeinden. Im Rahmen von Reihenuntersuchungen werden hier Fälle entdeckt, die in anderen Gebieten nicht entdeckt wurden, sodass die Fallzahlen kein Abbild der Erkrankungen in der Bevölkerung darstellen. Hierbei werden auch Personen positiv getestet, die einen Verlauf ohne Symptome zeigen. Zusätzlich kann das Testverhalten zu regionalen Unterschieden führen. Deshalb kann man im Moment keine Rückschlüsse auf eine höhere oder niedrigere Gefahr in den unterschiedlichen Gemeinden ziehen. Aufgrund von Aktualisierungen kann es zu Veränderungen kommen.

GemeindeFälle GeneseneDifferenz der Fälle zur Vorwoche
Albaching127100+12
Amerang263188+15
Aschau im Chiemgau366281+29
Babensham278172+20
Bad Aibling15761233+75
Bad Endorf610457+33
Bad Feilnbach789585+93
Bernau am Chiemsee431370+13
Brannenburg487389+39
Breitbrunn am Chiemsee10686+9
Bruckmühl1088886+39
Chiemsee42+1
Edling342273+12
Eggstätt238191+16
Eiselfing246178+15
Feldkirchen-Westerham624477+40
Flintsbach am Inn287224+16
Frasdorf218158+19
Griesstätt233165+11
Großkarolinenfeld501395+27
Gstadt am Chiemsee10084+3
Halfing273169+40
Höslwang11584+9
Kiefersfelden490431+13
Kolbermoor13891113+26
Neubeuern226180+18
Nußdorf am Inn248191+12
Oberaudorf381351+12
Pfaffing319246+6
Prien am Chiemsee717521+39
Prutting213162+10
Ramerberg7763+9
Raubling792639+63
Riedering507373+29
Rimsting246167+17
Rohrdorf am Inn472377+28
Rosenheim54314457+232
Rott am Inn289208+14
Samerberg227172+17
Schechen450365+14
Schonstett10281+5
Söchtenau342237+25
Soyen238188+5
Stephanskirchen685517+55
Tuntenhausen627479+28
Vogtareuth278177+25
Wasserburg am Inn923776+31

Weitere Berichte zur Situation in Bayern und Deutschland finden Sie auf den Seiten des Bayeri schen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit und des Robert Koch-Instituts: 

https://www.lgl.bayern.de/gesundheit/infektionsschutz/infektionskrankheiten_a_z/coronavirus/karte _coronavirus/index.htm 

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Fallzahlen.html

Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim

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