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Von Oberbayern nach Vermont

Rosenheimer Sebastian Gebhart spielt jetzt Fußball auf der ganz großen Bühne in den USA

Sebastian Gebhart im Trikot der Vermont Catamounts
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Sebastian Gebhart im Trikot der Vermont Catamounts

Sebastian Gebhart aus dem Landkreis Rosenheim hat einen großen Schritt gewagt. Der 23-jährige Rechtsverteidiger spielt jetzt College-Fußball in den USA - mehr als 6000 Kilometer entfernt von der Heimat.

Vermont / Rosenheim - Den einen oder anderen Verein hat Sebastian Gebhart schon erlebt. Seine ersten Schritte hat der Fußballer (23) aus dem Landkreis Rosenheim dabei beim TSV Rohrdorf-Thansau gemacht. Danach zog es ihn erst zur JFG Inn-Achental und schließlich zum TSV 1860 Rosenheim. Mit dem Wechsel zu 1860 München endete dann zumindest seine Zeit in der Region Rosenheim. Bei den Sechzgern durchlief der Rechtsverteidiger diverse Jugendmannschaften, den Sprung in die erste Mannschaft der Münchner verpasste er allerdings knapp, während er gleichzeitig seinen Abschluss am Gymnasium in Raubling machte.

Die Zeit in der Bayernliga (5. Spielklasse) bei der zweiten Mannschaft der Münchner stellte Gebhart dann allerdings nicht vollumfänglich zufrieden, sodass er sich im Jahr 2019 dem VfR Garching, zu dem Zeitpunkt Viertligist in der Regionalliga, anschloss. Nachdem bei Garching dann allerdings in der zweiten Saison der Abstieg folgte, zog es den Rechtsverteidiger zum SV Heimstetten, der ebenfalls in der vierten Liga aktiv ist.

Doch auch da endete die Zeit des 23-Jährigen im Juli. Der Schritt, den Gebhart nun allerdings macht, ist überraschend. Denn der junge Mann aus dem Kreis Rosenheim wechselt nicht innerhalb Bayerns oder Deutschlands, nicht einmal innerhalb Europas, nein, Gebhart zieht es in die USA.

Nun schnürt der Rechtsverteidiger die Fußballschuhe in Vermont. Dort ist er für die Universitätsmannschaft aktiv und das mit Erfolg. Gebhart ist mit seiner Mannschaft, den Catamounts (dt. Pumas), in der höchsten von drei Spielklassen im amerikanischen Collegebereich unterwegs. Diese Spielklasse ist wiederum in verschiedene gleichwertige Ligen unterteilt und eine davon, die America East Conference, führt Vermont sogar an. In den ersten neun Spielen gelangen sieben Siege, lediglich eins ging verloren. Auch die prestigeträchtigen Unis Harvard und Princeton konnte man besiegen.

Die Sieger der jeweiligen Staffeln qualifizieren sich für die „National Play-offs“, bei denen die Teams im K.o.-System gegen die Gewinner der anderen Conferences antreten. Der Gewinner dieser National Play-offs erhält den begehrten Titel des „National Champion.“

College-Teams stehen in den USA ganz hoch im Kurs. Tausende Besucher verfolgen die Spiele in Stadien, auch im TV werden die Matches ausgestrahlt und treffen auf reges Interesse. Dazu sind die Ligen für die Sportler sehr attraktiv. Über den sogenannten Draft haben die erfolgreichsten Spieler die Chance ist die MLS (amerikanische Profiliga) oder in die USL Championship (2. Liga) vorzustoßen. Dort winkt dann die ganz große Karriere als Fußballprofi, vielleicht ja auch für Sebastian Gebhart.

nt

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