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Festeinzug am 27. August

Rosenheimer Herbstfest: Diese Neuheiten erwarten die Besucher - und so werden Wildbiesler bestraft

Freuen sich auf die Herbstfest-Eröffnung in der kommenden Woche: WV-Vorstandsmitglied Maximilian Werndl (links) und Klaus Hertreiter, Geschäftsführer des Wirtschaftlichen Verbands.
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Freuen sich auf die Herbstfest-Eröffnung in der kommenden Woche: WV-Vorstandsmitglied Maximilian Werndl (links) und Klaus Hertreiter, Geschäftsführer des Wirtschaftlichen Verbands.

Nach zwei Jahren Pandemie eröffnet am Samstag, 27. August, das Rosenheimer Herbstfest. Was die Besucher erwartet, welche Neuheiten es gibt und was den Veranstaltern besonders am Herzen liegt, haben wir jetzt in Erfahrung gebracht.

Rosenheim – Renate und Peter Münch können es kaum erwarten. „Wir freuen uns auf die Stimmung und die Leute in Rosenheim“, sagt Renate Münch. Die beiden Münchener sind seit 1982 selbstständige Schausteller und mit dem Fahrgeschäft „Wilde Maus“ seit Jahren auf dem Rosenheimer Herbstfest vertreten. Während Renate und Peter Münch noch beim Gäubodenfest in Straubing sind, läuft auf der Rosenheimer Loretowiese bereits der Aufbau der 370 Meter langen Fahrstrecke mit den vielen Mäusen.

68 Betriebe, drei neue Fahrgeschäfte

Die „Wilde Maus“ ist eines von 68 Betrieben, die heuer auf dem Herbstfest vertreten sind. „Uns war es wichtig, dass die Besucher alles so vorfinden, wie sie es in Erinnerung haben“, sagt Klaus Hertreiter, Geschäftsführer des Wirtschaftlichen Verbands, während der Pressekonferenz, zu der er gemeinsam mit WV-Vorstandsmitglied Maximilian Werndl eingeladen hatte. Ziel sei, dass die Besucher sich sofort wieder „heimisch fühlen“.

Höchstes mobile Propeller-Loopingkarussell der Welt

Einige Neuheiten gibt es trotzdem. So können sich die Besucher unter anderem auf drei neue Fahrgeschäfte freuen. Darunter den „Gladiator“, das höchste mobile Propeller-Loopingkarussell der Welt. „Die spektakuläre Fahrt mit Geschwindigkeiten von bis zu 90 km/h und einer Flughöhe von bis zu 62 Metern zieht die Zuschauer in ihren Bann“, heißt es vom Wirtschaftlichen Verband.

Ebenfalls neu auf der Loretowiese ist die „Geister Villa“, eine elf Meter hohe Doppelstock-Geisterbahn mit lebenden Gespenstern, elektronisch animierten Mumien und echten Feuereffekten. Für die kleinen Gäste gibt es heuer erstmals das Fahrgeschäft „Crazy-Time 2“ – ein Kinder-Auto-Skooter, den Kinder ab drei Jahre bereits alleine steuern können.

Zwei neue Essensstände

Neu bei den Essensangeboten ist der Lángos-Stand „Kratzsch – Fresh‘n Food“, betrieben von der Familie Kratzsch, die seit 29 Jahren auf Volksfesten in Deutschland unterwegs sind. Ebenfalls Premiere auf dem Herbstfest feiert die „Marx-Wrap Faktory“.

Festeinzug, Eröffnungsreden und Bieranstich

So gut wie keine Änderungen haben die Veranstalter am Terminplan vorgenommen. So findet der Festeinzug zur Wiesn mit Brauereien, Wirten, Schaustellern, Musikkapellen und Traditionsvereinen – wie bereits in den Vor-Corona-Jahren – am Samstag, 27. August, um 11.05 Uhr statt. Nach den Eröffnungsreden um 11.45 Uhr werden um 12 Uhr die beiden Bierfässer angezapft - von Oberbürgermeister Andreas März in der Auerbräu-Inntalhalle und Landrat Otto Lederer im Flötzinger-Festzelt.

Erntedankfest im Mangfallpark Süd

Beibehalten werden auch die Familientage am Mittwoch mit den ermäßigten Preisen bis 18 Uhr, sowie das Erntedankfest am 4. September auf dem Gelände des Mangfallparks Süd. In der zweiten Woche der Wiesn gibt es den Schausteller-Gottesdienst am 6. September in der Klosterkirche mit Schaustellerpfarrer Sascha Ellinghaus. Am Donnerstag, 8. September, gibt es das traditionelle Feuerwerk.

Herbstfest-App ersetzt Service-Heft

Eine Übersicht über alle Termine, den Lageplan, einen Parkplatzsuchfinder sowie Busverbindungen und die Bockerlbahn gibt es in der neuen Herbstfest-App, die das bisherige Service-Heft ersetzt. „Die App befindet sich im Moment noch im Aufbau“, sagt Maximilian Werndl. Dennoch stehe es den Besuchern frei, sich die Software bereits jetzt aufs Telefon zu laden.

Stichprobenartige Taschenkontrollen

Neben einer Videoüberwachung wird es auch heuer wieder stichprobenartige Taschenkontrollen sowie die Beton-Poller zum Schutz vor Terroranschlägen geben.

„Unser Ziel ist es, dafür zu sorgen, dass es einen reibungslosen Ablauf gibt“, sagt Polizeihauptkommissar Robert Maurer. Ein Augenmerk in diesem Jahr sei die Parkraumbewirtschaftung. So werde verstärkt darauf geachtet, dass sowohl Behindertenparkplätze als auch Feuerwehrzufahrten freigehalten werden.

150 Parkplätze weniger

Parkmöglichkeiten für Motorrad und Pkw bieten die Parkhäuser in der Umgebung. Im Gegensatz zu den Vorjahren steht der Hamberger Parkplatz in der Rechenauerstraße nur für 50 statt der üblichen 200 öffentlichen Parkplätze zur Verfügung. Wer mit dem Rad kommt, kann dieses am Wiesn-Eingang gegenüber dem „Kaiserbad“, rechts neben dem Haupttor und vor dem Karolinen-Gymnasium abstellen.

100 Euro Strafe für Wildbiesler

Um das Wildbieseln zu unterbinden, stellt die Stadt auch heuer drei Toilettencontainer auf – einen in der Nähe des Riesenrads, einen an der Herbststraße, Ecke Klosterweg, und ein dritter bei der Polizeidienststelle an der Kaiserstraße. „Wer beim Wildbieseln erwischt wird, muss auch weiterhin 100 Euro bezahlen“, teilt ein Sprecher der Stadt auf Nachfrage mit. Er weist zudem daraufhin, dass die Sicherheitswacht während der Herbstfestzeit bis in die Nacht unterwegs ist.

Fahrpreise zwischen 1,50 und 3,50 Euro

„Die Vorfreude und Sehnsucht sind riesengroß“, sagt Klaus Hertreiter. Aus diesem Grund sei er sich auch sicher, dass die Leute kommen werden – trotz Pandemie und Energiesorgen.

„Wir haben uns darum bemüht, dass die Preise gering gehalten werden“, sagt Werndl. Ziel sei eine „sympathische und familienfreundliche Wiesn“. Aus diesem Grund liegen die Fahrpreise zwischen 1,50 und 3,50 Euro. Der Bierpreis in der Auerbräu Inntalhalle beträgt, wie berichtet, 11,40 Euro, im Flötzinger Festzelt liegt er bei 11,80 Euro.

In den kommenden Tagen werden die Aufbauarbeiten weiter voranschreiten. Zweifel daran, dass die Stimmung auf dem Herbstfest mindestens genauso gut sein wird wie in Straubing, haben zumindest Renate und Peter Münch keine.

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